Lächeln

27. September 2010

Ich möchte Hans-Josef Leinweber mit diesem Vergleich nicht persönlich verletzen: Die Strippenzieher der CDU um Bröring, Rolfes und Kues haben den Mann verheizt. Sie meinten, man könne den sprichwörtlichen Besenstil den traditionell konservativen Lingenern präsentieren und dann werde man es schon richten. Sie haben sich geirrt. Gründlich. Der Mann Hans-Josef Leinweber ist dabei auf der Strecke geblieben Ich fürchte, dass war den CDU-Granden letztlich egal.

Der neue Lingener Oberbürgermeister heißt seit Sonntag 18 Uhr Dieter Krone; wenn Sie es nicht glauben wollen, schauen Sie nach bei wikipedia und zwar  hier (Bildausriss re.) und hier . Der 47-jährige parteilose Oberstudienrat setzte sich deutlich gegen den Parteigänger Hans-Josef Leinweber durch. Auf Krone, unterstützt von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, entfielen 56,6 Prozent der Stimmen, (insgesamt 10539). Damit verdoppelte Dieter Krone sein Wahlergebnis der Ausscheidungswahl vom 12. September. Hans-Josef Leinweber, der nun weiter in Geeste Bürgermeister bleibt, bekam 43,4 Prozent der Stimmen (8075). Ein Desaster für die Union. Die Wahlbeteiligung lag noch etwas niedriger als bei der ersten Wahl vor zwei Wochen. Nur 43,8 Prozent der rund 43000 Wahlberechtigten gingen am Sonntag zur Wahl. Ein Desaster für jeden Demokraten.

Lingen debattiert heute über die Gründe der Abwahl des CDU-Kandidaten. Ich sehe eine Handvoll:

  • Bundesweit befindet sich die CDU in einer schweren Krise. Die von ihr geführte schwarz-gelbe Bundesregierung macht keinen guten Job. Sie präsentiert sich von den Hoteliers bis zu den Stromkonzernen als bloße Lobbyisten-Regierung und schröpft die kleinen Leute. Zuletzt an diesem Wahlsonntag die HartzIV-Empfänger mit einer arrogant-läppischen Neubemessung der monatlichen Sozialleistung. Dafür erteilt der Wähler die Quittung.
  • In Lingen hat die CDU die Wähler durch haarsträubende inhaltliche Fehler vor der Kopf gestoßen. Während in Schepsdorf die Bürgerinitiative -dank Lohnes Bürgermeister Eling- gerade noch eingefangen werden konnte, wurden die Gutsherren-Entscheidungen gegen den Altenlingener Forst oder für Klientelpolitik in Baccum zum Desaster. Die CDU hat die Menschen von oben herab erleben lassen, was sie von ihnen und ihren Sorgen hält: Nicht viel, meinen die Menschen, etwa die in Damaschke, die unter dem Verkehrslärm leiden.
  • Nach einer desaströsen Kandidatenkür präsentierte die Lingener CDU mit Hans-Josef Leinweber einen überforderten Kandidaten. Seine Arbeit, so der Eindruck der Wähler, mochte für Geeste ausreichen. Ihm Lingen anzuvertrauen, wollten sie nicht. Zuletzt offenbarte er dann noch in der Diskussion um den Standort für das Güterverkehrszentrum, dass er es auch mit der Wahrheit nicht so genau nahm.
  • Die CDU und folgerichtig ihr Kandidat konnten den Wählerinnen und Wählern nicht aufzeigen, wohin die Reise für Lingen und seine Menschen  gehen soll. Ein Musterbeispiel ist das Projekt Emsland-Arena. Es ist nicht nur finanziell gescheitert, sondern vor allem weil die Bauverwaltung unter dem Dezernenten L. grottenschlechte Arbeit abgeliefert hat. So etwas hätte es unter der Lingener CDU mit Karl-Heinz Vehring, Nikolaus Neumann, Bernhard Neuhaus oder Hans Klukkert niemals gegeben. Die CDU hat ihre inhaltliche Seriosität -für jeden, nur nicht sie selbst erkennbar- verloren. Und das trotz einer stets beflissen wirkenden Lokalpresse. Deutlich werden konnte der Verlust an Zuverlässigkeit für viele Lingener durch neue Medien, d.h. das Internet und so freundliche Einrichtungen wie diesen Blog, Twitter, Facebook usw.
  • Verloren hat die CDU auch, weil ihre moralische Überinstanz, die katholische Kirche, in diesem Frühsommer an sich selbst zerbrochen ist. Auch in Lingen lassen sich die Menschen nicht mehr von Moralwächtern und Strukturen gängeln und beeinflussen, die sich als amoralisch entlarvt haben. Die Kehrseite derselben Medaille: Auch in Lingen erkennen und stört es viele, dass einige gleicher sind als andere, wenn sie z.B. Baudenkmale zerstören oder Gestaltungssatzungen missachten dürfen, wenn sie überdimensionierte Biogasereien bauen  und  die CDU all dies billigt und wenn nicht einmal 800 Protestunterschriften in einem Stadtteil mit 3000 Einwohnern angemessen behandelt  sondern sie dem Anlagenbetreiber zugänglich macht, der dann Druck gegen Unterzeichner und ihre Familien aufbaut.

Der Musiklehrer Dieter Krone war in dieser Situation sozusagen der Gegenentwurf. Er war ein glaubwürdiger Kandidat, dem  die vielfach diskreditierte CDU nichts entgegenzusetzen vermochte, obwohl Dieter Krone inhaltlich eher unscharf blieb. Daher hat er diese OB-Wahl überzeugend und zu recht gewonnen. Trotz der (zu) niedrigen Wahlbeteiligung. Hoffen wir, dass er das hält, was sich die Lingener vom neuen Ehrenmitglied der Kivelinge versprechen. Das Schwerste, Dieter Krone, ist Glaubwürdigkeit. Sie gibt es nicht, wenn man nur in das Objektiv der Lokalzeitung lächelt. Aber ich glaube, das wissen Sie.

43 Antworten to “Lächeln”

  1. lingentheo said

    @ Robert Koop

    Mein Glückwunsch gilt dem neuen Oberbürgermeister der Stadt Lingen (Ems) Dieter Krone.

    Das Ergebnis nach 60-jähriger CDU-Regentschaft konnte nur durch das Zusammenwirken vieler Faktoren zustande kommen, so wie Sie es dargelegt haben. Es hat aber auch alles gepaßt, und die CDU plus Kandidat haben kräftig „mitgeholfen“.
    Verzweifelt anmaßende Hilferufe durch Rolfes (Kante zeigen) und Presseunterstützung der LT erwiesen sich letztendlich als Rohrkrepierer, weil der mündige Bürger im Zeitalter des Internets vieles selbst nachprüfen und sich selbst ein Bild verschaffen kann.
    Insoweit kommt diesem Blog, lieber Herr Koop, eine überragende Bedeutung zu.
    Die Menschen laufen der CDU nicht länger blind hinterher.

    Den unterlegenen Kandidaten Leinweber kann ich nicht bedauern, weil er ein Amt wollte, welches ihm nicht zustand und weil er sich vor einen Karren hat spannen lassen, der eine Nummer zu groß war.
    Die Lingener Bevölkerung hat ihn von Beginn an nicht angenommen, seine Motive wurden ihm nicht glaubhaft abgenommen. Mit den Halbwahrheiten zum Thema GVZ mit Standort Geeste hat er sich letztendlich selbst in Talfahrt gebracht.
    Bei gleicher Wahlbeteiligung fehlten Leinweber tatsächlich nur 1233 Stimmen, die er hätte Krone abnehmen müssen. Diese Anzahl hat er m.E. selbst verbockt. Als verlorener Sohn kehrt er nun (reumütig?) nach Geeste zurück.

    Die Wahlniederlage ist eine schallende Ohrfeige für die CDU , die ihren ganzen Politikstil und vor allem das egoistische, selbstsüchtige Gehabe grundlegend verändern muß, wenn sie es überhaupt kann mit den amtierenden älteren Herrschaften. Die Kommunalwahlen(auch neuer OKD) in 12 Monaten sind nicht mehr weit. Mit weiteren Abstürzen ist deshalb zu rechnen…

    Diese Wahl hat die CDU verloren, weil es keine andere Wahl gab.

    Mit freundlichen Grüssen
    lingentheo

  2. Frank O. said

    Liebe Leute,
    hat da etwa einer das Gästebuch der Sprachschule Frillinng gehackt?? http://sprachenschule-frilling.com/gb.php
    Sollte das wirklich der Fall sein find ich , dass es erheblich zu weit geht. Das ist kein Spaß mehr.

    • Dieter Herrmann said

      Nein, das ist einfach nur BotSpam, das GB ist überhaupt nicht geschützt, nicht mal mit Captchas.

      • Frank O. said

        @Dieter Hermann
        Danke für den Hinweis.Dann bin ich ja beruhigt. Habe auch gerade gesehen das es schon einige Wochen so geht.Sonst wäre es auch ein sehr übler Scherz gewesen.

  3. Verheizt said

    Verheizt wurde nicht nur Herr Leinweber, sondern mit ihm viele engagierte CDU – Ehrenamtliche, die mit ihm gekämpft haben.
    Schade, dass die erwähnten Strippenzieher ihre eigenen Leute durch mangelnde bzw. schlechte Unterstützung „vor die Wand laufen lassen“. Und im Nachgang diese Niederlage wohl nicht bei sich, sondern ausschließlich in der Kommunalpolitik, verbuchen werden.

  4. Hans said

    Verheizt wurden auch tausende Euros. Weiß jmd, wieviel die CDU für den Leinweber-Wahlkampf ausgegeben hat? Die meisten Flyer (sogar Stadtteilbezogene), die meisten Plakate (professionell beklebt?), die größten Poster (von Beeck übernommen), die Kino Aktion, die täglichen Anzeigen in der LT…

    Hat jmd eine Hausnummer?

  5. otto h said

    @Robert Koop

    Die von Ihnen angeführten Gründe für das desaströse Abschneiden der Lingener CDU, bzw. ihres Kandidaten Leineweber muss man wohl vor ihrem im tiefsten Innersten immer noch für die SPD schlagenden Herz sehen. Hier gleich bei einer rein lokalen Wahl den bundespolitischen Trend und sogar die Krise der katholischen Kirche als ausschlaggebend anzuführen, dürfte doch ein wenig weit hergeholt sein. So besehen müsste man dann ja wohl den Grünen den alleinigen Erfolgsfaktor des Dieter Krone zugestehen.

    Nein, es war ein rein lokales Ereignis mit rein lokalen Motiven bei der ganz großen Masse der Wähler. Und bestimmendes Motiv der letztendlich für Krone stimmenden deutlichen Mehrheit war nicht der Wunsch, Krone als neuen OB zu bekommen, sondern Leineweber zu verhindern und der CDU zu zeigen, was ein Harke ist.

    Leineweber war von Anfang an ein viel zu schwacher Kandidat, der von seiner Partei, der CDU, gnadenlos verheizt worden ist. Auch in den eigenen Reihen war dieser Kandidat von Anfang an umstritten. Zudem hat die CDU einen Wahlkampf geführt, der überhaupt nicht zu dem Kandidaten passte. Der arme Kerl musste ständig sein Fähnchen neu ausrichten, da seine Partei jedes noch so kleine Argument der Gegenseite aufnahm und sofort auch in sein Programm schrieb.

    Damit musste Leineweber täglich neue, zusätzliche Wahlziele verkünden, mit denen er sich für jeden seiner potentiellen Wähler nur all zu deutlich sichtbar überhaupt nicht identifizieren konnte. Ein Kandidat, der sich bei jedem öffentlichen Auftritt für seine Partei in eine neue Richtung verbiegen muss, der vermag ganz schnell nicht mehr auch nur den kleinsten Funken überspringen zu lassen.

    Der Frust der Lingener über die immer dreistere Klientelpolitik der CDU wurde ganz besonders gestern in die Person Leineweber projiziert. Gut, man wollte diesen Mann nicht als OB, aber noch viel mehr wollte man wohl der CDU die Rote Karte zeigen. In traditionell uneinnehmbaren Wahlbezirken wählten die Leute, die im 1. Wahlgang noch FDP und BN gewählt haben plötzlich Rot/Grün. Man stelle sich das doch wirklich einmal vor: FDP Wähler (davon 75% eigentlich CDU Wähler)wählen immer noch nicht nicht den CDU Kandidaten, sondern den von Rot/Grün. Ein Unding. Und auch die BN Wähler, deren große Mehrheit früher CDU gewählt hatte, laufen offensichtlich zu Rot/Grün.

    Nein Herr Koop. Dieser Wahlausgang hat absolut nichts mit Bundestrend und Katholischer Kirche zu tun. Dieser Wahlgang war die Reaktion der Lingener Bürger auf eine selbst für schwärzeste Schwarze in den vergangenen Jahren nicht mehr erträgliche Politik der Lingener CDU und ihres faktischen Chefs Heiner Pott.

    Im ersten Wahlgang war ganz deutlich zu erkennen, dass Otto Normal-Lingener sich in seiner politischen Grundeinstellung kaum geändert hat. Rot/Grün kam mit dem gemeinsamen Kandidaten ziemlich exakt auf den gleichen Stimmanteil, wie beide zusammengerechnet bei der Wahl in 2006. Die CDU hatte verloren an die FDP und die BN, die beide der CDU wesentlich näher stehen, als Rot und Grün. Die Lingener sind also nicht plötzlich sozialistischer geworden, sonder sind nach wie vor deutlich konservativ.

    Rot/Grün sollte sich jetzt nicht zu sehr als Wahlsieger sehen. Sie und ihr Kandidat waren aktuell halt das kleinere Übel. Für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr wird die Situation wieder eine ganz andere sein. Da wird man sich nicht nur der Klüngeleien und Machtdemonstrationen der CDU erinnern, sondern auch der Tatsache, dass z.B. die FDP des im 1. Wahlgang so unerwartet erfolgreichen Jens Beeck in den letzten Jahren nur noch den verlängerten Arm von Pott gegeben hat. Für CDU Wähler war Beeck deshalb eine akzeptable Alternative ohne all zu großen Trennungsschmerz von ihrer CDU. Erinner wird man sich aber auch, dass die lokale SPD in ihrer internen Zerstrittenheit lieber mit der CDU gestimmt hat, als sich zu einigen und den eigenen Überzeugungen zu folgen.

    Im nächsten Jahr hat der Wähler die Chance ALLE etablierten Parteien dieses Lingener Klüngels einmal gehörig aufzumischen und die wird er auch nutzen.

    2011 wird nicht nur die CDU Haare lassen, auch die FDP wird wieder auf ihr Normalmaß zurückfallen. Wenn BN sich jetzt nicht all zu dumm verhält, werden sie die Stimmenverluste der CDU exklusiv auf sich vereinen, sogar den einen oder anderen Wähler von Rot und Grün übernehmen können. Sie haben das Potential auf eine Größenordnung über 25% zu wachsen und auch den einen oder anderen Ortsbürgermeister zu stellen.

    @H. J. Leineweber
    otto h hat in diesem Blog so manches geschrieben, was ihnen ganz bestimmt nicht gefallen hat. Das war halt der Wahlkampf.

    Wer sich auf eine Kandidatur für einen so exponierten Posten in einer Stadt wie Lingen einläßt, muss damit rechnen und vor allem damit umgehen können, persönlich angefeindet zu werden. Ich hoffe sehr, Sie können das.

    Ich war sicherlich ein klassisches Beispiel dafür, wie es einem Kandidaten ergehen kann. Meine Angriffe galten, auch wenn es sich nicht immer so gelesen hat, vorrangig der Lingener CDU und ihrem geflüchteten, faktischen Chef Pott, der einen nicht zu übersehenden Scherbenhaufen hinterlassen hat und das Stilmittel der dreisten Lüge in Lingen eingeführt hat.

    Sie, Herr Leineweber, waren leider das Mittel zum Zweck. Sie waren derjenige, auf den sich in so einer Situation die Angriffe konzentrieren. Die eigentlichen Ziele meiner Angriffe sind ja immer in Deckung geblieben. Keiner hat sich getraut, öffentlich Partei für den eigenen Kandidaten zu ergreifen. Sie waren allesamt zu feige. Sie hatten allesamt Angst, selbst zur Zielscheibe zu werden. Sie haben einen 15-jährigen Schüler vorgeschickt, Das sagt doch eigentlich schon alles darüber, was die mit ihnen gemacht hätten, wenn sie es tatsächlich geworden wären.

    Ich bin zugegebenermaßen mehrfach bis über die Schmerzschwelle hinaus gegangen. Das war nicht nett von mir.

    • ulrike said

      Das ist der Kommentar des Tages!Besonders die Rede in Richtung Leinweber war überzeugend.Da ich meist versuche, unter 10 Zeieln zu bleiben:ab welchem Zeitpunkt wird die CDU versuchen, Krone zu „überzeugen“ ? Wie einige wenige wissen, macht sie dann Angebote,die gestandene Bürger aber ablehnen.

  6. birgit kemmer said

    Für grün kann ich sagen, nicht wir sondern Dieter Krone hat die Wahl gewonnen, alles andere wäre vermessen.

    • ulrike said

      Da ist der Frau Kemmer wohl zuzustimmen,mit einer Ausnahme:der Herr Fuest ist ganz sympathisch und sehr fachkundig von den Besuchern des Wahlkampfes auf dem Wochenmarkt empfunden worden.

    • Bernd said

      Hallo Frau Kemmer,
      Bleiben Sie bei Ihrer Vorwahlmeinung, dass Krone einem Parteikandidaten deshalb vorzuziehen sei, weil er keine Parteiinteressen vertreten muss, sondern das Allgemeinwohl beachten kann? Wann erklären Sie sich offiziell als Ratsfrau für überflüssig? Was sagt die Bundespartei zu Ihrer Einstellung?

  7. Hans said

    @Otto H.

    Achso! Und wenn wir Europawahlen haben, dann spiegeln sich darin natürlich auch nur die europäischen Gesichtspunkte wieder? Dass wir in Lingen ein AKW haben ist natürlich auch überhaupt kein Wahlmotiv!?

    Und natürlich hat die kath. Kirche in der Vergangenheit Einfluss genommen. Natürlich nie offiziell. Aber Sie wissen wie ich, wie sowas lief/sogar läuft. _C_DU…

    Ich gehe mal einen Schritt weiter und sage, dass auch dieser Blog ein Grund war!

    Koop nennt 5 Gründe. Leinweber hat gute 20% verloren.

  8. Dennis Dickebohm said

    Krone und die politischen Ideale für die er steht, sind eine echte Chance für Lingen.
    Die CDU-Basis wird sich wohl oder übel komplett neu ausrichten müssen. Eine, wie von vielen befürchtete Isolation Krones, hätte weitere fatale Auswirkungen auf das Ergebnis der kommenden Kommunalwahl.
    Nun dürfte auch der letzte schwarze Betonkopf gemerkt haben, dass der Wähler des 21.Jahrhunderts nicht mehr blind den Empfehlungen von Kirche und Lokalpresse folgt.
    Intelligentes, besonnenes Vorgehen, das bei aller Wirtschaftfreundlichkeit seine Bürger nicht vergisst, muss zukünftig die neue politische Kultur bestimmen.
    Nur so können die etablierten Parteien eine weitere Wählerflucht, u.a. in Richtung „Die Bürgernahen“ verhindern.

    Ich bin gespannt!

  9. Hermann B. said

    Heute Nacht hatte ich einen Traum….

    Im Lingener Rathaus wurden nur noch sachlich richtige Entscheidungen getroffen, nach reiflicher Überlegung und ausführlicher öffentlicher Begründung. Nirgends hörte ich das Argument, das haben wir politisch so entscheiden müssen, denn das bedeutete in der Vergangenheit nie etwas Gutes, fast immer war es sachlich falsch. Steuer und -abgabeerhöhungen waren zum Tabu erklärt, ebenso eine neue Schuldenaufnahme .Die Säulen am Kreisverkehr Lindenstrasse, waren demontiert wie auch die Glaselemente an der Bahnunterführung. Am neuen Busbahnhof wurden Regenschirme verteilt. Im Traum erschien mir der neue OB Krone und versprach mir mit seinem unverwechselbaren engelhaften Lächeln alle seine guten Vorsätze zu befolgen.Hinter ihm entdeckte ich feixende Gestalten. Bevor ich diese einer bestimmten Fraktion zuordnen konnte, hatte ich ausgeträumt.

  10. Gerd Heusler said

    Ich muss leider sagen: selten so viel Müll gelesen wie in diesem Blog!

  11. lingentheo said

    Ems-Vechte-TV zeigt TV-Zusammenfassung von der gestrigen Wahlsensation!

    http://www.ems-tv.de/beitrag/nachrichten/wahlsensation-in-lingen—krone-neuer-ob

  12. Moin,
    ich hab den Blog erst jetzt entdeckt, hätte vielleicht ansonsten schon vorher mal was geschrieben.
    Ich wohn in Geeste, bin (inaktives) Mitglied der Grünen, war früher mal im Gemeinderat und auch in Lingen aktiv (Stadtblatt – hallo Robert).
    Brecht hat in einem Gedicht sinngemäß geschrieben, dass Hass vor allem das eigene Gesicht verzerrt, und manches, was ich hier in den Komentaren gelesen hab, war schon dementsprechend.
    Ich komm aus einer ähnlich katholischen/reaktionären Gegen und unterschreib ziemlich alles, was Robert in seiner Analyse sagt. Ein zentraler Punkt für mich in meiner kompletten Ablehnung von CDU-Kandidaten jeder Art ist diese quasi stalinistische Haltung: Wir haben die Macht und dürfen machen, was wir für gut halten. Dabei musste der Zweck oft die Mittel heiligen. Deshalb freut mich, dass Krone anscheinend vor allem auch deshalb gewählt wurde, weil er die dringend zu artikuilierenden Bürgerinteressen gefördert hat.
    Soweit – so gut. Und das nur vorneweg.

    Zwei Punkte haben mich bei einigen Kommentaren hier jedoch gestört, zum einen unsinnige, persönliche Angriffe auf den Kandidaten Leinweber und einige Bemerkungen über Geeste. Dass ich aus Geeste komm, hat nix mit meiner Antwort zu tun – es führt nur dazu, dass ich halt manche Dinge durch Anschauung kenne. H.J. Leinweber ist in meinen Augen ein ehrenwerter (nicht im Mafiasinne :-)) und fairer Mann. Davon habe ich in der Geester CDU nicht viele kennengelernt in meiner Zeit im Rat. Ich hab seine Kandidatur von Anfang an für einen Fehler gehalten (in seinem Sinne), auch weil er sich wohl verhoben hat. Einige persönliche, herabwürdigende Formulierungen sagen jedoch mehr über die Schreiber aus als über den Gemeinten. Wenn man eine gute Sache vertritt (und so sehe ich die Kandidatur Krones), dann heiligt der Zweck eben nicht die Mittel.

    Lingen ist nicht Meppen und hält sich ja weitgehend für städtisch. Ok, da will ich nicht drüber streiten. Das bedeutet aber nicht, dass man Geeste automatisch als hinterwäldlerisch abtun sollte. Manche Dinge sind hier nicht schlecht gelaufen, manche waren absoluter Mist – wie das halt so ist. Mit kleinen Schlenkern ( z.B. Bushaltestelle, z.B. Bildung) hat man noch recht wenig ausgesagt. Es gibt ne Menge Probleme, die man Leinweber vorworfen kann. Witzigerweise hab ich die in meiner (oberflächlichen) Lektüre der Komentare nicht wieder gefunden. So gilt m.E. auch hier, dass je ehrenwerter die eigenen Absichten sind, desto ehrenwerter die Argumentation sein sollte.

    Nebenbei: Ich weiß eigentlich nicht, ob ich mich als Geester freuen soll, dass Leinweber verloren hat. Wär er gegangen – wär ein Besserer gekommen. Das wag ich zu bezweifeln. Da gibt’s wohl nur eine Lösung: Im nächsten Jahr muss diese kleine Sensation wiederholt werden.
    Bis die Tage.
    NK

    • ulrike said

      Tut mir leid ,wenn Sie irgend etwas gelesen haben, daß mit Hass zu tun hatte,dann haben Sie sich eben in einem anderen Blog aufgehalten.Spitzfindig,Ja und mit der Freude an scharfzüngiger Formulierung,ja.Und Übertreibung macht alles etwas anschaulicher,ja.Und das muss jeder im Wahlkampf einstecken können.Da wollen wir mal nicht mit so pseudoreligiöesen Verurteilungen daher kommen.Und auch Sie dürfen hier unzensiert Ihre Meinung darlegen,wo sonst?Also,alles mal ein bisschen tiefer hängen,Herr Knape.

      • Eigentlich ist der Zeitpunkt da um nach vorn zu schauen, aber ich diskutier halt auch gern:
        „Schleimleber“ ist nicht spitzfindig, ist nicht scharfzüngig und macht nichts anschaulich. Vielleicht spricht da kein Hass, aber es verbessert die eigene Argumentation sicher nicht.
        „Pseudoreligiös“? Das lässt mich armes Heidenkind erst mal schmunzeln. Aber dann möchte ich das doch zurückweisen: Religiös heißt für mich: Missbrauch von kleinen Kindern, Kondomverbot, Militärpfarrer, 200jährige Verachtung der Frauenrechte usw. Und damit hab ich nix am Hut. Verantwortbares Argumentieren sind m.E. begründet in Aufklärung und Vernunft.
        Tiefer hängen? Das tun ja schon die „Religiösen“. Wer ne richtige Sache vertritt (und das hat D. Krone getan), kann es sich leisten, seine Argumentation hoch zu hängen.
        Um noch einen Blick in die Zukunft zu tun: Heute sind Enthusiamus und Unterstützung Krones groß. Ich hoffe, das bleibt, wenn er sich die Hände schmutzig machen wird. Denn das wird geschehen.

        • ulrike said

          Ochottochottochott! Herr Knape, ich hatte Sie nur gebeten, alles etwas tiefer zu hängen und nicht den DK gemeint. Gut,daß Sie nicht mehr von Hass reden sondern nur noch von Geschmack. Ist gebont! Ihre Meinung zur Missbrauchsdebatte des letzten Jahres wird von fast allen geteilt, denke ich mal. Aber daß Sie (Frauenrechte) eine Emanze (männlich) sind,finde ich toll. Ehrlich.

    • Hallo Norbert und herzlichen Glückwunsch für die damit errungene Auszeichnung „Kommentar des Tages“ . Hat mir gefallen, was Du geschrieben hast.

  13. Axel Haming said

    Zunächst: Ich beglückwünsche Dieter Krone von ganzem Herzen und wünsche ihm bei der Umsetzung seines neuen Politikstils viel Erfolg.
    Aber: Hätten CDU und FDP in Niedersachsen das Kommunalverfassungsrecht hinsichtlich der Stichwahlregelung bereits wie geplant geändert (vgl. hier im blog „Mehrheit“ vom 23.09.2010), dann hieße der neue Lingener Oberbürgermeister jetzt nicht Dieter Krone, sondern Hans-Josef Leinweber! Obwohl die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler ihn nicht wollte, wie die Stichwahl(!) gestern bestätigte!

  14. Tim said

    Ich halte den Bundestrend für sehr einflussreich. NRW hat mMn eine neue Regierung, weil zuvor die Bundesregierung negativ aufgefallen war, wie nie für möglich gehalten.

    Für Lingen habe ich eine weitere Vermutung, die ich leider nicht überprüfen kann: Selbstüberschätzung.

    Die CDU scheiterte meiner Vermutung nach an ihrem eigenen Ego. Muss es unbedingt ein eigener Kandidat sein, wenn man mehr als nur Schwierigkeiten hat, einen zu finden?
    Eine ernstgemeinte Frage an alle sachkundigen (nicht beleidigend gemeint): Wollte oder konnte man keine Kooperation mit Jens Beeck eingehen? Ein junger aber dennoch erfahrener Kandidat. War sowas für die CDU nicht vorstellbar?

    Als Paradebeispiel dieser Selbstüberschätzung setzt sich der Vorsitzende der Jungen Union Lingen quasi selbst die Krone (sorry) auf: Er legt im Wahlkampf einen CDU-Flyer hinter den Scheibenwischer des Autos von Krone, lacht höhnisch in die Kamera und stellt das Foto ins Internet. So geht seriöse Politik heute. Symptomatisch für den Glauben so manchen CDUlers in Lingen, man „sei den anderen eh überlegen“? Ich würde es gerne wissen.

    • ulrike said

      Das Paradebeispiel war eher das unerzogene Frilling-Früchtchen.Bitte nicht alle Jungs über einen Kamm scheren.

      • Tim said

        Dem Foto nach waren beide – Kreisvorsitzender und von Ihnen erwähnte Person – beteiligt.
        Der Kreisvorsitzende muss sich diesen Vorwurf mMn aber eher gefallen lassen: Wer in der Zeitung großspurig nach Verantwortlichen fragt, aber selbst jene Aktionen in den Wahlkampf integriert, löst bei mir kopfschütteln aus. Auf der einen Seite der Beissreflex nach Schuld, auf der anderen infantile Kindereieren im Wahlkampf.

        Da hat die JU auch andere Personen in ihren Reihen, fraglich, warum gerade der Kreisvorsitzende so unvorbildhaft agiert. Die Besetzung wirft ein schlechtes Licht auf die ganze JU Lingen.

  15. lingentheo said

    Der NDR zeichnet ein Stimmungsbild nach der Wahl. In der Mediathek, die sich in im unten angegeben link öffnet, bitte als Suchwort nur „Krone“ eingeben und Sie gelangen zu dem Beitrag.

    http://www.ndr.de/flash/mediathek/index.html

    Edit: Der Beitrag ist hier direkt zu finden.

    • Frank O. said

      Tip an Rolfes!

      Wer nicht zurück schaut, um zu sehen, welches Hindernis er gerammt hat, wird auch die nächsten Hindernisse nicht vor Augen haben.
      Man munkelt aber, dass die Sehkraft im Alter sowieso stark nachlässt.

      • ulrike said

        Man bloß nicht alte Herren diskriminieren.Sonst läuft das wieder unter Hass wie weiter oben bei dem Beitrag des belobigten Kommentators!!

  16. Wahlversemmler said

    Dieter Krone steht für das zunehmende Bedürfnis Politik selbst mitgestalten zu wollen und zwar ohne sich an eine Partei zu binden. Es zählt das richtige Konzept, die richtige Idee unabhängig davon, wer sie initiiert hat. Die Union ist hilflos mit dem sich ankündigenden Debakel umgegangen. Mit dem langen gültigen Rezept, mehr Geld für Anzeigen und Plakate, kann mein keinen Wähler mehr beeindrucken. Zudem eine JU, die wohl von den Senioren nicht mehr ernst genommen wird. Anders kann man sich die Tolerierung der vielen Escapaden nicht mehr erklären. Bis zur Kommunalwahl sind es nur noch 12 Monate. Mal sehen wer sich bewegen kann.

    • Alan Shore said

      Wenn die JU jetzt groß nach Schuldigen sucht, dann sollte sie wirklich bei sich und ihrem Vorsitzenden anfangen, dessen infantile und peinliche Aktionen auch ihren Beitrag zu dieser CDU-Wahlniederlage geleistet haben.

      Übrigens nicht alle in der JU sind so: Tobias Dankert und einige andere haben Dieter Krone zur Wahl gratuliert. Respekt dafür.

  17. Gerda Siebert said

    Das muss noch einmal deutlich gesagt werden, zur Pressemitteilung der LT vom 25.9.10:
    Leinweber weist Koop´s Vorwurf der Unwahrheit zurück:

    Am 30.6.08 hat der Landkreis Emsland beschlossen, das RROP für den LK neu aufzustellen, im Amtsblatt vom 15.7.08 veröffentlicht und der Kreisentwicklungs-ausschuss hat dem Entwurf am 28.01.10 zugestimmt. Die öffentliche Auslegung war vom 8.3.10 bis 12.4.10, die Frist für Stellungnahmen endete am 27.4.10.

    So wie die Stadt Lingen den Entwurf des RROP am 20.5.10 beraten und beschlossen hat, hat auch die Gemeinde Geeste am 29.4.10 in der öffentl. Ratssitzung dem Entwurf, im dem das GVZ Lingen/Geeste nicht mehr planerisch dargestellt wird, sondern einen neuen Standort an der Waldstraße im B-Plan 20 bekommen hat, zugestimmt. In der LT vom 15.5.10 weist Ratsherr Beeck (Mitglied des Kreisenwicklungsauss.) darauf hin, dass das GVZ am Standort Lingen/Geeste aufgegeben sei. Dr. Büring betonte dass damit die stets vom Landkreis und Stadt Lingen verfolgte Konzept einer Ergänzung des bestehenden GVZ Dörpen duch den Teilstandort Lingen planrechtlich abgesichert ist.
    Sollte das alles an dem Bürgermeister und Rat der Gemeinde Geeste unbemerkt vorbei gegangen sein? Leinweber:“Wie die Stadt Lingen derzeit zur Ausweisung des GVZ in diesem Bereich stehe, sei ihm nicht bekannt.“

    Es stellt sich die Frage, hat die Gemeinde Geeste ihre Bürger über die geplante Entwicklung des GVZ Lingen/Geeste informiert, und sind Stellungnahmen von Geester Bürgern zum Entwurf beim LK eingegangen.
    Den 320 Unternehmern der Gemeinde Geeste kann der Entzug des GVZ Lingen/Geeste nicht egal sein. Nicht zuletzt verspricht sich jede Gemeinde mit solch einem Wirschaftsknotenpunkt neue Arbeitsplätze, Lohn- und Gewerbesteuereinnahmen.
    Ausweislich im Internetauftritt des GVZ Emsland soll die Dependance (Lingen/Geeste) des Stanorts Dörpen weiter ausgebaut werden (vgl. http://www.gvz-e.de vom 30.3.10). Der Betreiber des GVZ Dörpen geht sehrwohl von einer funktionierenden und ausbaufähigen Dependance aus. So ist es gut zu verstehen, dass die Gemeinde Geeste auf das GVZ als Schwerpunkt ihrer Wirtschaft- und Gewerbe-politik setzt. Eine Verlagerung nach Lingen würde nicht nur die raumordnerisch abgestimmte Konzeption, sonder auch die Möglichkeit der drei Verkehrsträger: Schiene, Wasser, Straße (mit Anschluss an die A31) zu nichte machen. Die BI Pro Altenlingener Forst steht dem GVZ Lingen/Geeste positiv gegenüber.

    Der Rat der Gemeinde Geeste hat Leinweber als Beauftragter für Wirtschaftsförderung der Gemeinde Geeste benannt, damit künftig die Wirtschaftsförderung in Geeste noch intensiver betrieben werden kann (siehe Internetauftritt Geeste).
    Wie lange noch kann Geeste mit seinem GVZ-Standort werben? Das RROP soll 2011 rechtskräftig werden. Herr Leinweber ist uns und R.Koop wohl eine Erklärung schuldig.
    Gerda Siebert, Teilnehmerin und Fragestellerin der Podiumsdiskussion am 21.09.2010.

    • ulrike said

      Liebe Frau Siebert,der aufschlussreiche und genaue Beitrag muß unbedingt nochmal an geeigneter Stelle eingeschoben werden,ich glaube aber ncht,daß die LT das,auch wenn gekürzt ,als Leserbrief noch drucken wird. Ich befürchte,daß auch in diesem Blog an dieser späten Stelle kaum noch einer davon Notiz nehmen wird. Lassen Sie sich weiter nicht alles gefallen!!!Der überraschende Wahlausgang sollte Leinwebers Aussagen nicht einfach vergessen lassen,es ist Methode!

      • muß unbedingt nochmal an geeigneter Stelle eingeschoben werden

        Eine Idee wo, Ulrike?

        • kib said

          In Form eines Briefes an Dr. Berthold Hamelmann (Chefredaktion, NOZ)?
          Hier unter Bezugnahme seines Zitates („Wahlen sind immer ein sehr sensibles Thema. Es geht schließlich um viel“) und verbunden mit der Frage, ob es im Sinne der NOZ ist, dass einer ihrer Redakteur sich wenige Tage vor einer Stichwahl wertend über einen strittiges Thema in einem viel gelesenen Blog äußert?

          Vermisst habe ich in dem NOZ-Artikel aber in erster Linie eine Stellungnahme von GS/RK. Hier war absolut keine Chancengleichheit gegeben.

          „Seltsam“ auch, in welchen Funktionen GS und RK vorgestellt werden:
          ….„Ratsherr Robert Koop (Die Bürgernahen) dem Geester Bürgermeister vorgeworfen, nicht die Wahrheit gesagt zu haben.“
          Dieser Satz läse sich anders, würde den Lesern nicht vorenthalten, dass RK als Rechtsanwalt und Notar tätig ist (bilde ich mir zumindest ein).
          „Konkret ging es um eine Frage von Gerda Siebert, Vorsitzende des Bürgervereins Heukampstannen und aktiv in der Bürgerinitiative Pro Altenlingener Forst“.In aller Deutlichkeit hat Frau Siebert eingangs Ihrer Frage betonte, diese als „Privatperson“ zu stellen.
          Dieser Artikel und der Blog-Kommentar von pe hat so einiges an journalistischer Neutralität vermissen lassen.

    • Frank O. said

      Liebe Frau Siebert,
      es wäre dazu sicher sehr hilfreich, wenn Sie obigen Beitrag als Kommentar unter den Artikel der LT-Onlineausgabe setzen.

  18. Erika und Axel said

    OB Wahl 26.09.2010

    Sensationell!!!
    Glückwunsch an den neuen OB Dieter Krone und für die Zukunft Glück und Erfolg!
    Der fluchtartige Abschied des bisherigen OB Heiner Pott hat einen Politikwechsel ermöglicht, mit Aussicht auf ein Ende der Klientel- und Gefälligkeitspolitik.

    Erika und Axel Hingst

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