Wahltag

26. September 2010

Guten Morgen Abend, Lingen! Es ist war Wahltag!

53 Antworten to “Wahltag”

  1. Frank O. said

    Der Beitrag des NDR-Fernsehen von gestern ist unter http://www.ndr.de/flash/mediathek/index.html zu sehen.
    Dort bitte oben rechts auf „Fernshen“ klicken, dann auf „Sendendungen A-Z“ und dort dann auf „Hallo Niedersachsen“.
    Selbst der NDR hat schon die herbe Niederlage der CDU in der Wahl vom 12.09. erkannt.
    Was für den NDR ja auch nicht schwer ist ….denn die haben ja auch keinen Herrn Pertz 😉

  2. lingentheo said

    70 : 30 für Krone!

  3. Dieter Herrmann said

    1200 Wahlberechtigte weniger???

  4. Frank O. said

    Letzten Beiträge der JU auf Twitter…danach Stille.

    #JU in Tour! Wir kämpfen um jede Stimme…
    vor ungefähr 19 Stunden via Twitter for iPhone
    Morgen kämpfen wir um jede Stimme.
    12:19 AM Sep 25th via Twitter for iPhone
    Wir brauchen keinen Blender, Selbstdarsteller oder Opportunisten!!! Wir brauchen Hans-Josef Leinweber!!!!

    Wo ist die große Klappe von den Podiumsdiskussionen, liebe JU ???

  5. Hermann B. said

    Getrübte Freude

    Bei aller Freude über den Verlust der CDU, es war eine Wahl gegen , nicht für einen Kandidaten.Der Hochmut der CDU, inbesondere des Trios Bröring-Kues-Rolfes hat deren Kandidaten zu Fall gebracht. Man kann eben einer aufgeklärten Bevölkerung nicht mehr jeden Kandidaten zumuten, da hilft auch keine Wahlunterstützung der Lingener Tagespost mehr. Auch dem überforderten Herrn Leinweber ist durch dieses Trio übel mitgespielt worden, sie haben ihn verheizt und auch für Geeste unmöglich gemacht.
    Dieter Krone muss jetzt zeigen, dass er mehr kann, als er bisher gezeigt hat.Denn, wie lautete der resignative Wahlspruch so Vieler: das Elend CDU auf gar keinen Fall, dann lieber die Not Krone.

  6. Theobald Tiger said

    Wo startet der Auto-Korso ?

  7. werner r said

    ja irgendwie tut es gut wenn man jahr die politik verfolgt…es kann doch nicht sein immer nur jasager zuhaben und zuglauben es ist alles ok…in 10jahren werden andere parteien das sagen haben wenn den politikern der grossen parteien die augen nicht aufgehen…fragt sprecht mit den leuten jung und alt..dann werdet ihr es endlich merken…. ich wünsche meinem oberbürgermeister viel erfolg

  8. Klaus said

    Die armen Geestener, jetzt müssen sie Ihn behalten.
    Ich wünsche Herrn Krone alles gute.Es wird bestimmt stürmisch für ihn, aber Robert wird schon aufpassen.
    😉

  9. kib said

    Ich grübel gerade über die zeitliche Vorgabe des „pe“: http://www.noz.de/lokales/47674702/kommentar-debakel-fuer-die-cdu

    ….Natürlich ist für die Christdemokraten noch nichts verloren. Aber wenn es der Partei nicht gelingt, in den nächsten ZWEI WOCHEN (!?)die eigene Wählerschaft besser zu mobilisieren, wird es bei dieser einen bösen Überraschung am gestrigen Wahlabend nicht bleiben.

  10. Gerhard Henkel said

    Gratulation, Herr Krone,
    Zivilkcourage und ein demokratischer,ehrlicher
    Wahlkampf an der Seite engagierter Bürger haben zum
    Erfolg geführt.
    Ich wünsche Ihnen die Kraft, sich Ihre Unabhängigkeit
    überparteilich zu bewahren.
    Die CDU muß endlich wieder lernen: Das Wohl des
    Volkes ist oberstes Gesetz, nicht die Machterhaltung
    einer Partei!!

    Gerhard Henkel
    Vorsitzender der Unabhängigen Wähler (UWG) Emsland

  11. Marius said

    …ach Herr Pertz….Seite 27?

    http://www.noz.de/lokales/48006546/krone-neuer-lingener-ob

    Aber immerhin hat auch Herr Pertz schon um 18.38 Uhr den Artikel, in vorausschauender Hinsicht, eingestellt.

  12. ulrike said

    Heiner Pott hatte den richtigen Riecher holterdiepolter sein Amt und Lingen zu verlassen.Er spürte, dass er keinen Rückhalt in der Bevölkerung mehr hatte.Dieses Wahlergebnis hat er wesentlich mitzuverantworten.
    Überfällig ist eine Erneuerung der Führung der Lingener CDU. Ihre Ratsfrauen/herren sollten endlich selbstbewusster auftreten, nicht nur als Abnicker ein politisches Kümmerdasein fristen.

  13. Christoph Frilling said

    Neutralität

    Im OB-Wahlkampf hatte es Lingen erstmals in verstärkter Form mit Kandidaten zu tun, die sich bewusst von den politischen Parteien distanzierten und „Überparteilichkeit“ für sich beanspruchten. Zur Stichwahl trat mit Dieter Krone einer dieser Kandidaten gegen den CDU-Kandidaten Leinweber an. Er vertritt die Position, nur ein neutraler, überparteilicher Bürgermeister könne die bestehenden Probleme der Stadt lösen. Seine Flyer waren dementsprechend aussagelos und unverbindlich; es gab keine einzige programmatische Festlegung. Krone war der Kandidat der Beliebigkeit. Bei einer extrem niedrigen Wahlbeteiligung reichten die Stimmen von gut 25 % der Wahlberechtigten aus, um Dieter Krone für die nächsten 8 Jahre das Amt des Lingener OB zu bescheren. Gut 10.000 von knapp 43.000 Wahlberechtigten haben es so entschieden.

    Rot-Grün versteckte sich hinter diesem Kandidaten bis zur Selbstverleugnung. Dieter Krone folgte konsequent einem scheinbaren Mainstream, der eine Abwendung von den Parteien propagiert und die Illusion verbreitet, ohne die politischen Parteien und ohne deren Repräsentanten in den Fraktionen sei es leichter, sachgerechte Problemlösungen zu erzielen und dem Volkswillen zu entsprechen. SPD und Grüne zogen dabei mit. Sie haben sich aus diesem Wahlkampf in ihrer Eigenschaft als Parteien ausgeblendet. So fördern sie die – übrigens auch in anderen europäischen Ländern – grassierende „Parteienverdrossenheit“ – wo doch ein stärkeres Engagement gerade auch junger Menschen in den Parteien so notwendig wäre.

    Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fördert ausdrücklich die Arbeit der Parteien; sie wirken mit bei der „Willensbildung des Volkes“ (Artikel 21). Im Grundgesetz-Kommentar von Stefan Kinkelin heisst es genauer:

    „Das Volk besitzt keinen natürlichen Gesamtwillen, sondern besteht aus sehr vielen individuellen Interessen und Meinungen. Diese Interessen und Meinungen zu bündeln und auf wenige entscheidungsfähige Alternativen zu reduzieren und somit eine Vermittlung zwischen Volk und Staatsorganen zu ermöglichen, ist die Aufgabe der Parteien. Dies geschieht, indem die verschiedenen Interessen in sich zusammengefasst und ausgeglichen und sodann zu politischen Programmen vereint werden. Diese Aufgabe nennt man auch Programmfunktion.“

    Von all dem wollten SPD und Grüne nichts mehr wissen. Sie waren kaum noch von den im 1. Wahlgang gescheiterten „Bürgernahen“ zu unterscheiden. Merkwürdig ist es allerdings, dass Krone und die BN sich nicht auf eine Wahlempfehlung seitens der BN einigen konnten. Was die Frage aufbringt: Wie wollen sie denn dann die Stadtratsfraktionen eigentlich zusammenbringen, wenn Ihnen das noch nicht einmal in den eigenen Reihen gelingt?!

    Zu der in vielen Phasen dieses Wahlkampfes populistischen Kritik von Anhängern des Spektrums um SPD/Grüne/BN an der „etablierten“ Kommunalpolitik in Lingen passt ein Zitat aus der FAZ vom 21.09.2010 (Seite 12):

    “Wirkliche Populisten sind – unausgesprochen – Widersacher der repräsentativen Demokratie. Sie attackieren die Eliten und nennen die politische Klasse selbstsüchtig und korrupt. Sie beanspruchen, ohne Rückgriff auf Vermittlungsinstanzen, wie Parteien, dem Volkswillen eine Stimme zu geben, ihn sogar zu verkörpern. Doch sie haben kein besser funktionierendes demokratisches System anzubieten.“

    Stattdessen verheddern sie sich in widersprüchlichen und politisch naiven Parolen, die mit der Realität nur wenig zu tun haben. So versprach Krone einerseits, keine finanziellen Kürzungen bei Kultur und Bildung zulassen zu wollen, um im gleichen Atemzug für eine Verschiebung des Projekts Turnhalle an der Matthias-Claudius-Schule zu werben. Krones – von vielen als schlagfertig empfundene – Antwort am Ende der Podiumsdiskussion in Halle IV (Wenn er für seine Ideen keine Zustimmung im Stadtrat erhalte, dann seien eben die Ideen schlecht gewesen), gibt in Wirklichkeit keinen Sinn – jedenfalls nicht den von Krone gewünschten. Im Umkehrschluss bedeutet sein flapsiges Schlusswort doch: Die Ratsmehrheit hätte immer dann Recht, wenn sie Krones Position nicht folgt. Man darf gespannt darauf sein, wie das in der Praxis aussehen wird.

    Und noch eines zur Rolle der Parteien: Deren Kandidaten werden auf der Grundlage programmatischer, politischer Aussagen gewählt. Daran müssen sie sich von ihren Wählern messen lassen. Doch diese politischen Aussagen lassen sich in der Praxis nur selten bruchlos umsetzen. Deshalb gibt es dann Verhandlungen mit den anderen Fraktionen – durchaus auch in „Hinterzimmern“. Heraus kommt dabei ein mehrheitsfähiger Kompromiss. Mit dem Kompromiss entfernen sich die Parteivertreter aber meistens ein Stück weit von ihrer im Wahlkampf vertretenen Programmatik. Dafür müssen sie sich vor den Wählern verantworten. Wenn ihnen dies nicht überzeugend gelingt, laufen sie Gefahr, abgewählt zu werden. Sie tragen also die volle Verantwortung.
    Dieter Krone entzog sich dieser Verantwortung: Wer nur programmatische Null-Aussagen macht, kann auch für nichts zur Verantwortung gezogen werden. Gleiches gilt für die Bürgerinitiativen, deren Existenzberechtigung meist außer Frage steht. Aber: BI’s kommen und gehen; wenn ihr Job erledigt ist – egal ob erfolgreich oder nicht – zerstreuen sie sich wieder wie der Sand in der Wüste. Sie können von niemandem zur Verantwortung gezogen werden – auch dann nicht, wenn sie Mist gebaut haben.

    • derandere said

      herr frilling,
      mein votum für den beitrag des tages haben sie

      • Theobald Tiger said

        Tipp von Theobald Tiger:

        Wie wär’s, wenn Sie zunächst einmal in den eigenen Reihen nach den Verantwortlichen für dieses Desaster der CDU Ausschau halten? Eine Wähler-Schelte ersetzt keine sachliche Analyse vor der eigenen Haustür:

        Theoblad Tiger wünscht viel Spaß beim Ausmisten!

      • lingentheo said

        @ christoph frilling

        Ihre Behauptungen sind abenteuerlich und weit an der Realität vorbei. Sie entspricht der Entfremdung der CDU von ihren ehemaligen Wählern.

        Sie erheben u.a. folgende Behauptung:

        „Und noch eines zur Rolle der Parteien: Deren Kandidaten werden auf der Grundlage programmatischer, politischer Aussagen gewählt“

        Die getroffene Aussage ist i.V. mit der Stichwahl als schwachsinnig zu bewerten.

        Die CDU hat einen Kandidaten präsentiert, der nicht wählbar war und das Volk nur 5 Tage vor der Wahl noch öffentlich belogen hat, dies immer noch nicht einsieht und versucht sich rauszuwinden.

        Genauso hat das Volk sich nicht länger von den CDU-Oberen für dumm verkaufen lassen. Bis auf die CDU haben sich alle anderen Parteien, BN und Krone offen, fair und engagiert präsentiert.
        Der CDU ging es nicht mehr um das Wohl des Volkes, sondern nur noch um eigenen Macherhalt. Besonders MdL Rolfes hat sich mit überholten und dummen Parolen wie „Kante zeigen“ hervorgetan, um zu retten was noch zu retten ist.

        Die Lingener haben angesichts der Politik der vergangenen Jahre gegen die CDU als Partei aufbegehrt, weil sie einfach nicht mehr miteinbezogen wurden und zu viele Entscheidungen gegen den Mehrheitswillen des Volkes getroffen wurden, sozusagen ohne Rücksicht auf Verluste.
        Es war also noch eine Rechnung offen, und so wurden diese Verluste heute der CDU zurückgezahlt.
        Es war eine Wahl gegen die CDU, weil es keine andere Wahl gab.

        lingentheo

    • Jürgen said

      Sehr geehrter Herr Frilling,
      Größe trotz einer Niederlage zu zeigen scheint nicht Ihre Tugend zu sein.Ihre Einlassung:„Das Volk besitzt keinen natürlichen Gesamtwillen, sondern besteht aus sehr vielen individuellen Interessen und Meinungen“ ist nicht nur dumm und töricht, sondern beweist auch Ihre Unreife in der Politik mitzureden.
      Neben Sie doch endlich zur Kenntnis, dass die CDU in Lingen am Ende ist. Neue Frauen/Männer braucht die Stadt.

    • Alan Shore said

      Ich sehe hier nichts außer einen schlechten Verlierer.

      Ich bin stolz, dass die Menschen in unserer Stadt den Mut zur Veränderung hatten und sich nicht von Heinz „klare Kante“ Rolfes, der LT und der neu entdeckten Bürgernähe der CDU haben verwirren lassen. Ich bin stolz darauf, dass die mündigen Bürger unserer Stadt ihrem demokratischen Willen Ausdruck verliehen haben. Dieser Geist nicht mehr CDU. Ich weiß, dass man diesen kollektiv-konservativen Schock erstmal verdauen muss, aber Lingen wird morgen und die nächsten 8 Jahre auch noch da sein. Also, lieber Herr Frilling, der Souveräne hat gesprochen und lernen sie das zu akzeptieren. Dieter Krone hat fair, ehrlich und demokratisch gewonnen.

      Im Übrigen möchte ich noch sagen: Gut, dass es die Stichwahl gibt/gab.

    • Thomas said

      Lange Rede kurzer Sinn,
      immer noch nichts gelernt ?

    • kib said

      Herr Frilling,
      bitte beruhigen Sie sich doch! Sie schreiben -sehr viel- aber hierdurch werden Tatsachen (sprich Wählerentscheidungen) so gar nicht negiert:

      Nehmen wir (aus den vielen Zeilen) Ihre Aussage:
      „einer extrem niedrigen Wahlbeteiligung reichten die Stimmen von gut 25 % der Wahlberechtigten aus, um Dieter Krone für die nächsten 8 Jahre das Amt des Lingener OB zu bescheren. Gut 10.000 von knapp 43.000 Wahlberechtigten haben es so entschieden….

      EBEN! Das ist doch gerade DER GRUND, warum der von Ihnen favorisierten HJL nicht unser künftiger OB ist (ok, das waren rechnerisch* schon mehr als bei seiner letzten Wahl, s.u.)

      Als ich damals auf der Penne war – noch zur Zeiten der ehemaligen DDR- hieß ein Fach „Gemeinschaftskunde“ (GK). Ich hab das sehr gemocht, und dort Demokratie zu verstehen und zu lieben gelernt (Dank Dir Heinz B.) Es wurde prima vermittelt, warum persönliche Meinungsbildung wichtig ist, und vor allem, warum es so sehr wichtig ist, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
      Letzteres haben Sie offensichtlich getan, und das ist durchaus –in Hinblick der schlechten Wahlbeteiligung – begrüßenswert (eigentlich selbstverständlich).

      Ich denke allerdings, Sie sollten den kommenden Herbst nutzen, um sich –vielleicht bei einem entspannten Waldspaziergang- die eventuell notwendigen Gedanken darüber machen, warum die Mehrheit der Wähler sich gegen ihre Partei entschieden hat. Vielleicht kommen Sie so auf den ein oder andere konstruktive Idee, wie Ihre Partei, sich künftig (2011) erfolgreicher aufstellt. Alternativ haben Sie durchaus die Möglichkeit, darüber nachzudenken, sich politisch neu zu orientieren.
      * bei Ihrer oben genannten Betrachtung zur heutigen Wahl haben Sie (unter Anderem) komplett außer Acht gelassen, dass Herr Leinweber in der ersten Podiumsdiskussion erwähnte, in Geeste mit 87,? % der Wählerstimmen wiedergewählt worden zu sein. Unerwähnt ließ er allerdings, dass es keinen Gegenkandidaten gab. Ich hatte auch mal ein Fach, das gieß *„Statistik“….

    • ulrike said

      Hallo Herr Frilling,
      Sie zitieren die FAZ:Sie (gemeint waren die Stuttgart 21 Gegner) attackieren die Eliten und nennen die politische Klasse selbstsüchtig und korrupt….Doch sie haben kein besser funktionierendes demokratisches System anzubieten .

      Sie verfehlen das Thema zweimal:
      Bei dieser Wahl wurden keine Eliten, sondern das Mittelmass der Parteien, insbesondere der CDU politisch bekämpft. Nicht mit den Mitteln der Nötigung attackiert,wie es in Stuttgart passiert. Das Fehlen von herausragenden, meinetwegen auch elitären Persönlich-keiten wurde allgemein bedauert und schliesslich zum Verhängnis der CDU. Eliten sind dort nirgendwo zu entdecken.

      Die Wählervereinigung BN, die FDP oder auch Herr Krone stellten sich zur Wahl ohne das demokratische System infrage zu stellen.Unelitär gekniffen haben jedoch SPD und die Grünen. CDU+SPD und den Grünen gilt zu Recht ihr Tadel.

    • ulrike said

      Den Quark lese ich erst morgen (wenn überhaupt).Die Länge ist schon eine Zumutung,der Inhalt wird wohl das sein,was der Absender verspricht.Ist das jetzt vom alten Herrn oder vom Junior?

    • Frank said

      Herr Frilling!

      Sie verstehen einfach nicht, dass die Menschen es satt sind, sich von Politikern bevormunden zu lassen.

      Was Sie machen, ist ein absolutes Armutszeugnis. Nicht mal die Größe zu haben, eine Niederlage einzugestehen.

      Übrgens hat die CDU bei der lezeten Bundestagswahl nicht mal 20 % der Stimmen der Wahlberechtigten bekommen und darf uns (mit) regieren… Stellen Sie etwa auch Frau Merkel und die Bundesregierung in Frage?

      Ihre Partei sollte ganz schnell begreifen, den Bürgerwillen ernst zu nehmen, sonst gibt es 2011 die nächste böse Überraschung.

      Aber nach Ihrem Kommentar glaube ich nicht, dass Sie irgendetwas begreifen!

    • Heukampstannener said

      Herr Frilling,

      vielen Dank dafür! Ich finde Ihre Argumentationen mehr als flüssig! Sie zeugen von einem Verstand, der mehr als reif ist!

      Frei ist noch http://frilling.wordpress.com/

      Dort wäre viel Platz für Überflüssiges und Überreifes.

      (Ey, Koop, DAS ist der Beitrag des Tages, oder?)

  14. Thomas said

    Herr Frilling, ich dachte Dümmer als Ihr Beitrag zum Leifstriehm II geht nicht, aber Ihre knallharte, schonungslose politische Analyse hat mich eines besseren belehrt.

    • Josef said

      Herr Frilling,
      sie verwechseln Ursache und Wirkung.
      Der 15. Kandidat ( warum Herr Leinweber als 15. gefragt wurde liegt auf der Hand)wurde von der CDU verheizt und als Bürgermeister der Gemeinde Geeste schwer beschädigt. Als Bürger der Gemeinde Geeste fordere ich hiermit Herrn Leinweber auf, sein Amt als Bürgermeister niederzulegen.

  15. Tobias said

    Ich möchte hiermit Herrn Krone gratulieren – und habe dies auch persönlich nach Bekanntwerden des Ergebnisses gemacht. Ich finde, dass das dazu gehört!

    Ich hoffe, dass nun ALLE gemeinsam für die Zukunft Lingens kämpfen. Wir haben schwere Zeiten vor uns – und es gilt nun nicht persönliche „Kleinkriege“ zu führen.

    Mein Apell an alle: Nun ist der Wahlkampf vorbei – nun heißt es Politik VON Bürgern FÜR Bürger zu machen!
    Ich hoffe, dass die Diskussionen der letzten Woche, auf SACHLICHER Basis weitergehen.

    • Frank O. said

      Das ist ein schöner Gedanke, Tobias.
      Ich wünschte alle SU´ler und JU´ler würden so denken und hätten Herrn Krone eine „gute“ Zusammenarbeit angeboten und keine „kritische“.
      Das konnte aber nur aus dem Munde eines Frilling stammen, hier hat man noch immer nicht begriffen, dass die Bevölkerung ein anderes politisches denken und handeln der CDU fordert und erwartet.
      Die Frillinge werden so weitermachen wie bislang, weil sie gar nicht begriffen haben was die Bevölkerung heute entschieden hat.
      Immer nach dem Sinn „alles für den Dackel,alles für den Club“.(Hausmeister Krause)

  16. noch´n Theo said

    Herr Frilling, Sie haben es noch nicht verstanden: Sie und die CDU haben verloren, weil sie nicht zuhören. Tipp: Hören Sie auch weiterhin nicht zu, das würde mich zur nächsten Kommunalwahl sehr freuen.

  17. Thomas said

    Die CDU wird aus dieser Schlappe Konsequenzen ziehen müssen. Die Konsequenzen sind weiblich und heißen Ulla Haar und Svenna Vennegerts. Diese beiden Damen sollen sich nämlich bei der Kandidatenauslese leidenschaftlich für Herrn Leinweber eingesetzt haben. Wenn die Mittelmäßigkeit den Kandidaten bestimmt, dann darf man nicht viel erwarten.

    Herr Leinweber tut mir aufrichtig leid. Er wurde von seiner Partei ins Feuer geschickt und verheizt. Rolfes, Kues und Bröring waschen ihre Hände in Unschuld – wie lange noch?

  18. Kann man mal diese Frillingmania einstellen, bitte ?! Die Postings schreibt nach meiner Einschätzung nicht der 15-jährige Julius sondern jemand anderes. Und zwar der, der die FAZ abonniert hat.

    Freuen wir uns also über dies schönes Wahlergebnis und gehen jetzt ins Bett und morgen bzw. heute früh, wenn wir wieder aufstehen, dürfen wir uns immer noch freuen.
    Also: Lächeln!

    • Mitglied_der_Öffentlichkeit said

      Das Schöne ist doch nach diesem Ergebnis, das Selbstverständnis derjenigen angekratzt zu sehen, für die Selbstkritik bislang qua Status unwahrscheinlich war. Wer lange genug S-Klasse fährt, hält sich schon mal für für den Hecht im Karpfenteich.

      Bei aller Freude über die langen Gesichter der selbsternannten „Elite“ sollten die progressiven Kräfte jetzt aber menschliche Größe zeigen und den Gedemütigten die Hand reichen – auch strategisch einfach schlauer ;-).

  19. Hans said

    @Mitglied_der_Öffentlichkeit

    Ja. Aber erst in ein paar Tagen. So einen Sieg muss man einfach erstmal genießen & auskosten ;))

  20. otto h said

    @ Christoph Frilling

    Schön, dass Sie sich mal nicht hinter ihrem Sohn verstecken. Das ist doch ein echter Fortschritt.

    In Ihrer Analyse schreiben sie sehr viel, aber sagen tun sie absolut nichts. Neues schon gar nicht. Recht haben sie vielleicht sogar, was den Kandidaten Dieter Krone angeht. Er ist ziemlich beliebig geblieben und zeichnet sich nicht durch irgendwelche hervorstechenden Ideen aus. Immerhin will er Bürgerbeteiligung praktizieren und einen neuen Politikstil pflegen.

    Beides ist im Lingener Rathaus auch dringend von Nöten. Der selbstherrliche Stil eines Heiner Pott, die verschworene Ratsclique der CDU, das waren doch im Grunde genommen die Themen dieses Wahlkampfes. Sogar bei ihrer CDU. Sie hat Leineweber doch von Bürgerbeteiligung reden lassen, sie hat Leineweber doch sagen lassen, dass er nicht weitermachen will, wie Heiner Pott. Gut, aus dem Munde eines CDU Kandidaten musste das natürlich sehr vorsichtig formuliert werden, von wegen Nestbeschmutzung, aber der hat bestimmt nichts gesagt, was nicht mit seinem Verein abgestimmt war.

    Wie konnte die CDU nur auf die unsägliche Idee verfallen, ihren Kandidaten als „bürgernah“ zu verkaufen. Haben 7 Bürgerinitiativen immer noch nicht ausgereicht, bei den Damen und Herren der CDU einmal über die Gründe dafür nachzudenken. Immerhin richten sich doch alle Initiativen gegen CDU Politik. Schon mit dem ersten geklebten Wahlplakat habt ihr euren Kandidaten damit zur Lachnummer gemacht. Hätte doch wenigstens der kritische Frilling merken müssen. Oder doch nur kritisch, wenn es um andere Kandidaten geht? So etwas nennt man Dummheit.

    Sie selbst sind doch derjenige, der zwischen den Zeilen liest und dann zitiert. Ist ihnen denn wirklich nicht aufgefallen, dass die Beliebigkeit des Dieter Krone ebenfalls 1 zu 1 auf Leineweber übertragbar war? Ist ihnen tatsächlich nicht aufgefallen, dass sie und ihr Verein jedes, aber wirklich jedes noch so kleine Wahlkampfargument der anderen Kandidaten sofort aufgenommen hat und dem Kandidaten ins sein Programm, in seine immer wieder neue Flyer geschrieben hat. Was Eigenes hatte der Mann doch nun wirklich nicht zu bieten. Oder durfte er sogar nicht?

    Wenn sie sich darüber auslassen, dass Krone kaum 25 % der Wahlberechtigten genügten, um OB zu werden, ist das wohl richtig. Ist ihnen aber aufgefallen, dass es bei Herrn Leineweber nicht einmal für 20% gereicht hat?

    Und die geringe Wahlbeteiligung ist doch letztendlich darauf zurückzuführen, dass sich die Mehrheit der Lingener gesagt hat, dass es gegen eine 60-jährige Dominanz der CDU ohnehin kein Kraut gibt und damit auch der Gang zur Urne zwecklos ist.

    Wenn SIE von Parteienverdrossenheit reden, weil es parteilose Kandidaten wie Krone gibt, die dann von Parteien gestützt werden, dann beweist das nur einmal mehr, dass sie und IHRE Partei nicht verstanden haben, warum ihnen dieses Wahlergebnis widerfahren ist. Kleiner Hinweis: Stellen sie sich mal alle vor einen großen Spiegel.

    Sind nicht tatsächlich auch sie persönlich und ihr ganzer inzwischen so arroganter Verein wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass die CDU in Lingen mit jedem beliebigen Kandidaten die Wahlen gewinnen wird? Hätten sie sonst überhaupt einen so schwachen Kandidaten aufgestellt? Das war doch wohl der Gipfel der Arroganz, der schließlich auch zu dieser dramatischen Abstrafung der CDU in Lingen geführt hat. Denn die Stärke eines Dieter Krone war bestimmt nicht der Grund für die Niederlage des H.J. Leineweber und der erfolgsgewohnten CDU.

    Sie belehren uns, Zitat: „Das Volk besitzt keinen natürlichen Gesamtwillen, sondern besteht aus sehr vielen individuellen Interessen und Meinungen. Diese Interessen und Meinungen zu bündeln und auf wenige entscheidungsfähige Alternativen zu reduzieren und somit eine Vermittlung zwischen Volk und Staatsorganen zu ermöglichen, ist die Aufgabe der Parteien.“ Zitat Ende.

    Diese Erkenntnis sollten sie nicht einfach nur so für sich und diesen Blog aufbewahren. Es wäre sehr wichtig, wenn sie dies auch ihren Parteifreunden von der CDU vermitteln würden. Vielleicht mit etwas einfacheren Worten, damit es auch wirklich ALLE verstehen. Das setzt ein Minimum an Lernfähigkeit voraus. Und zumindest in diesem Wahlkampf wurde eindrucksvoll bewiesen, dass man bei der CDU in Lingen weder dazu lernen kann, noch überhaupt will.

    Nach Lektüre ihres Beitrages muss man sich allerdings fragen, ob ausgerechnet ein Christoph Frilling dafür der richtige Lehrer ist, hat er doch offensichtlich den zitierten Satz nur abgeschrieben, aber auch selbst nicht wirklich verstanden..

    Und sehen sie Herr Frilling, genau diese notwendige Lernfähigkeit hat der neue OB Krone in seinem Wahlkampf schon bewiesen. Im Gegensatz zu ihrem Kandidaten hat Krone sich mit seinen Argumenten auch inhaltlich beschäftigt. Wenn der über z.B Verbesserung von ÖPNV redet, weiß der sogar, wie ein Fahrplan aussieht und welche Routen es gibt. Leineweber weiß nicht einmal, wann der letzte Bus fährt. Darin unterscheidet er sich nicht von den CDU Ratsherren. Wenn sie es wüßten, hätten sie es ihm vorher gesagt.

    Wie aber kann einer etwas verbessern, das er nicht einmal kennt? Warum habt ihr Herrn Leineweber nicht auch aufgetragen, die Relativitätstheorie verbessern zu wollen?

    Ihre latente Drohung Richtung Krone, die sie in einen übrigens jeglicher Logik entbehrenden Umkehrschluss verpacken, nämlich die Ratsmehrheit habe immer dann Recht, wenn sie Krones Ideen NICHT folge, und die Frage, wie sich das wohl in der Zukunft entwickeln werde, ist viel mehr, als nur das Eingeständnis, ein schlechter Verlierer zu sein. Es ist auch ein weiterer einer Vielzahl von Gründen, warum die Lingener Bevölkerung die CDU so abgestraft hat
    .
    Herr Frilling, DIE LINGENER DÜRFEN DAS!. Auch wenn sie ganz offensichtlich vom Gegenteil überzeugt sind. Und eben auch deshalb haben sie es getan und werden es nächstes Jahr wieder tun. Aber Sie können es einfach nicht lassen. Doch Sie können ab heute niemandem mehr wirklich Angst machen.

    Bei dieser Wahl waren nur die Engagierten an den Urnen. Die Resignierten sind Zuhause geblieben. Doch seien sie sich gewiss, Letztere haben jetzt eindruckvoll erlebt, dass man an der Wahlurne eben doch etwas bewirken kann. Die werden nächstes Jahr daher zu einem großen Teil wieder wählen. Und diese Wähler wollen Veränderung. Das ist bestimmt nicht gut für sie und ihre Freunde.

    Immerhin sei ihnen zugute gehalten, dass sie die Existenzberechtigung von Bürgerinitiativen wenigstens zähneknirschend eingestehen. Doch manchmal ist es eben anders als sie denken.. Die verschwinden nicht immer einfach wieder spurlos. Wenn es so viele auf einmal wie in Lingen sind, hat das schon seinen Grund und dann hinterlassen die auch langfristig Spuren. Zum Beispiel in Form von Bürgerparteien wie die BN. Und die werden ihnen bei den Wahlen im nächsten Jahr sehr eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass der Bürgerwille gerade in ihrem Verein tiefe Spuren hinterlassen wird.

    Ach, und ehe ich es vergesse. Im nächsten Wahlgang verstecken sie sich bitte nicht wieder hinter ihrem Söhnchen. Es macht einfach viel mehr Spaß einem auch offiziell Erwachsenen zu zeigen, wo der Loisel den Most versteckt hat.

  21. Moin lieber „Otto H.“,

    bei unseren Posts weiss zumindest jeder, dass sich entweder der alte oder der junge Frilling geäußert hat, vielleicht auch beide gemeinsam.

    Sie hingegen verstecken sich.

    Ist Ihr Name Otto oder umgekehrt?

    Heisst „H“:

    -Hinterbänkler?
    -Hinterseer?

  22. Weltbürger said

    aller Anfang ist schwer, habe mal was in Versform versucht:

    Am Sonntagabend schreibt der Christoph Frilling,
    und diesmal ist es nicht sein „Zwilling“,
    er traut niemandem etwas zu,
    außer natürlich seiner lieben CDU,
    beklagt mit „klugen“ Worten des Krones Handeln,
    statt mal mit klarem Kopf den Blick zu wandeln,
    wenn er zuvor zieht sehr scharf vom Leder,
    stammt es meist aus „Zwillings“ Feder,
    nun, lieber Christoph, gib endlich zu,
    Schuld an der Misere ist deine eigne CDU.

  23. Hans said

    Irgendwie erinnern mich die Frillings an die Anti-Obama Amerikaner. So nach dem Motto… wenn es nicht einer von uns wird, ist es böse!! „Lassen Sie die Maske fallen, Herr Krone!“

    Omg. Das ist sowas von peinlich.

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