Leifstriehm II

22. September 2010

Der Mitschnitt der Übertragung der Ems-Vechte-Welle der zweiten Podiumsdiskussion zur OB-Wahl 2010 gestern in der Halle IV:

Abgebrannt

22. September 2010

Oh jeh!

Letzte Nacht ist Martin Heitkers Halle abgebrannt und darinnen stand der großartige nagelneue Informationsstand der BürgerNahen, auch BN-Tempel genannt (Foto re.). Er war nur sechs Wochen im Einsatz. Jetzt ist nix mehr davon übrig, weil wir ihn in der Halle deponiert hatten.

Aber Gottseidank sind bei dem Großbrand keine Menschen zu Schaden gekommen -auch dank de Einsatzes von 31 Feuerwehrleuten. Nur unser Martin ist mit den Nerven fix und fertig.

Stadtgestalt

22. September 2010

Gleich zwei Bauobjekte in Lingen haben jetzt besondere regionale Beachtung gefunden. Acht Architekten und Ingenieure wurden am Dienstagabend in Oldenburg für ihre herausragenden Leistungen mit dem „Weser-Ems-Preis für Architektur und Ingenieurbau 2010″ der OLB-Stiftung ausgezeichnet. Darunter Hubert Vickers und Sebastian Deeken. Die Preise wurden am Dienstag im Rahmen einer Feierstunde in Oldenburg übergeben.

„Alle preisgekrönten Werke zeichnen sich durch außergewöhnliche Ideen und zeitlose Architektur aus“, sagte Benedikt Buhl, Sprecher des Vorstands der OLB zu den Preisträgern. Sie seien ein Beweis architektonischer Vielfalt in der Region. Die fünfköpfige Jury, zu der Prof. Dr.-Ing. Rainer Hempel (Köln), Prof. Dr. Ulrich Krempel (Sprengel Museum Hannover), Dipl.-Ing. Cornelia Müller (Berlin), Dipl.-Ing. Felix Zwoch, (Bauwelt, Berlin) und Dipl.-Ing. Julia Tophof (Berlin) als Vorsitzende gehörten, hatte ausführlich über die Beiträge und die Verteilung der Preissumme von insgesamt 15.000 Euro beraten. Die Jury habe sich bemüht, sachliche und einfache Objekte zu finden, die zeitlos beispielgebend sind, sagte OLB-Chef Buhl. Der Weser-Ems-Preis im Bereich Architektur und Ingenieurbau wird alle  vier bis fünf Jahre vergeben. Ziel der OLB-Stiftung ist es, die Planungs- und Bauqualität bei Bauherren, Architekten und Ingenieuren im nordwestlichen Niedersachsen zur fördern.

Im Fall der Lingener Fahrradabstellanlage und Fuß- und Radwegeunterführung zum und vom künftigen Hochschulcampus an der Kaiserstraße, erstellt von Vickers Architekten aus Lingen (Foto: Dipl.-Ing. Hubert Fickers re., mit Lingens Tiefbauamtsleiter Georg Tieben) , hat die Jury die zwei eingereichten Projekte zusammengefasst und als ein gelungenes städtebauliches Konzept gewertet. Das Gesamtensemble sei in seiner städtebaulichen architektonischen Formensprache in überzeugender Weise stilsicher und detailreich in den städtischen Kontext integriert, betont die Jury in ihrer Beurteilung. Mit den minimalistischen Materialien Glas und Beton werde in dem Konzept die Unterführung nutzungsorientiert umgesetzt. Die Bepflanzung mit einzeln stehenden Birken, geschickt eingebundene Treppen und Einfassungen sowie ein atmosphärisch überzeugendes Lichtkonzept rundeten das Projekt ab. In dieses Gesamtensemble sei die „Fahrradabstellanlage ästhetisch und funktional perfekt integriert“, so die Jury. Sie vergab an den Preisträger einen von drei ausgelobten Geldpreisen über 4.000,00 Euro.

Auch der Entwurf für den Umbau des Wohnhauses von 1962 in der Lingener Julius-Landzettel-Straße durch den Architekten Dipl.-Ing.  Sebastian Deeken  überzeugte die Jury  „durch sein städtebauliches, architektonisches Gesamtkonzept“. Das Objekt stelle ein gutes Beispiel zum Bauen im Bestand dar und leiste damit einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Bauen, unterstrich die Jury, die die Auszeichnung mit einem Geldpreis von 1.500 Euro verband. Die frühere Bewohnerin des Hauses, die resolut-sympathische  Annemarie Lucas, hätte sich gefreut.

„Das einfache, zweigeschossige Gebäude wurde durch Rückbau und einen Anbau zu einer kubischen Gebäudeform transformiert. Die Gebäudefigur deutet auf den  südlich gelegenen Park und den Dortmund-Ems-Kanal hin.“ Die Jury würdigte die Verbindung zwischen Bestand und Neubau: „Durch die Addition einzelner‚ geometrischer Körper entstand eine Gebäudeskulptur, die die alten und neuen Elemente erlebbar macht.“

Es freut, dass Stadtgestalt in Lingen doch noch stattfindet. Übrigens: Keines der ausgezeichneten Architekturprojekte trägt eine Reklametafel.  Ist Ihnen doch auch sofort aufgefallen?

(Fotos oben lks: © dendroaspis2008, alle anderen © OLB-Stiftung, )

Geeste

22. September 2010

Noch ein zeitgemäßer Blick auf die Nachbargemeinde Geeste. Da finde ich diese Einladung zu einer Ratssitzung und darin den Hinweis auf die besondere Form einer öffentlichen Sitzung und Einladung. Oder wie man die Bevölkerung auf den Arm nimmt. Verantwortlich ist Bürgermeister Leinweber. Guckst Du Punkt 9:

Zeitgemäß

22. September 2010

Da mit Hans-Josef Leinweber der Bürgermeister von Geeste für das Amt des Lingener Oberbürgermeister kandidiert, habe ich einen Blick auf die Internetseite des nördlich gelegenen Gemeinwesens geworfen. Heute (!) macht die Geester Internetseite u.a.so auf:

Kann es sein, dass im Geester Rathaus vielleicht die Uhren etwas langsamer…? Denn auch die Äußerungen von Herrn Leinweber in der Dienstagabend-Diskussion mit Dieter Krone über die  Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke bzw. das „Entsorgungsproblemchen“ der Atomenergie belegen eine veraltete ideologische Fixierung aber keine Sachkenntnis. Kann im September 2010 ernsthaft vertreten werden, man brauche die Laufzeitverlängerung, damit mehr „Geld für die Forschung von regenerativen Energien vorhanden ist. Und sichere Energie“, wie Kandidat Leinweber es sagte?

Diese Aussagen sind bekanntlich falsch und ich ärgere mich, derartige AtomCDUFDPpropaganda von einem OB-Kandidaten zu hören. Dieser Lobbyistenmist für die Atomindustrie kostet nur.

Guckst Du besser hier, mio  caro candidato.