Meine Entscheidung für Sonntag

11. September 2010

und Sonntagabend ab 17.45 Uhr Treffen im Litfass in der Clubstraße. Mit Suppe!

Auf diesem kleinen Blog wird Sonntagabend getwittert und kommentiert.

Und gerade lese ich bei twitter:

Kinoaktion – Ohne wenn und aber

Es gibt einen Kinogutschein für den 100. Besucher am Infostand Marienstraße/Am Markt
Kennwort „Glückwunsch“.

Also: Sabine Stüting kann auch Kino!

😀

15 Antworten zu “Meine Entscheidung für Sonntag”

  1. theobald tiger said

    Glückwunsch zu der Idee mit dem Kino-Gutschein! Angesichts der traurigen Realität (siehe Ob-Kandidaten) hätte ein wenig mehr Witz und Satire dem Wahlkampf ohnehin gutgetan, so jedenfalls (m)eine erste Bilanz der letzten Wochen.

    Man sollte aber immer noch das Gute in einer mehr oder weniger unerfreulichen Sache erkennen. So könnte man aus dem Lingener Wahlkampf vielleicht das Grundgerüst für ein neues Gesellschaftsspiel ableiten. Arbeitstitel: „Wir spielen Oberberbürgermeister-Wahl“.

    Grundregeln:
    1. Es gibt verschienene Spielniveaus, z. B. „Wahl in einer Kleinstadt“ oder „Provinz“ oder die humoristische Variante „Provinzposse“
    2. Die Spieler ziehen vor Beginn des Spiels „Rollenkarten“. Hier stehen zur Verfügung:

    – Lokaljournalist: Diese Spieler müssen sich während des Wahlkampfes jeglicher Kritik enthalten. Die journalistische Textsorte Kommentar ist tabu. Beim Ziehen der Ereigniskarten dürfen nur Fragen wie „Was ist Ihre Lieblingsspeise?“ oder „Treiben Sie Sport?“ an die Kandidaten gestellt werden. Kritische Fragen auf den Ereigniskarten dürfen nicht ausgesprochen werden. Geschieht dies versehentlich doch, scheidet der „Journalist“ aus dem Spiel aus.

    – Mitglied der Mehrheitsfraktion: Diese Spieler müssen nach langem Zögern einen möglichst blassen und provinziellen Kandidaten zur Wahl vorschlagen. Hierzu können vom Stapel „Persönlichkeitsmerkmale und Werdegang“ Karten gezogen werden. Ferner müssen diese Spieler möglichst platte und nichtssagende Wahlslogans formulietren. Auch hierfür gibt eine Auswahl von Karten. Man muss halt Glück haben und möglichst abgedroschene Parolen erwischen.

    – Mitglieder einer kleinen Partei oder Wählergemeinschaft (Opposition im Stadtrat): Diese Spieler müssen während des Spiels alle nach dem Motto handeln „Koche Dein eigenes Süppchen!“ und vor allem an die Profilierung ihrer Partei denken. Achtung: Wer auf die Ereigniskarte mit dem Text „Strebe eine Einigung der kleinen Parteien auf einen OB-Kandidaten an“ eingeht und vertrauliche Gespräche anbahnt, scheidet sofort aus dem Spiel aus. Außerdem muss man immer so tun, als habe man die Wahl schon gewonnen.

    – Einzelbewerber: Diese Spieler müssen durch politische Inkompetenz glänzen. Es gilt möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen, weniger um des politischen Erfolges willen, sondern eher um den eigenen Namen bekannt zu machen, dies könnte ja vielleicht dem eigenen Geschäft dienen.

    – Wähler: Spieler, die diese Karte ziehen, haben bis zum Wahltag wenig zu tun. Sie dürfen sich mit Luftballons, Papierfähnchen, Kino-Gutschein und Kugelschreibern erfreuen. In jeder Runde können entsprechende Karten gezogen werden.Man muss möglichst viele solche Argumente sammenl, aber es gibt auch Nieten. Am Wahltag müssen sie aber wählen. Wer diesen Moment verpasst, scheidet sofort aus dem Spiel aus.

    Ende des Spiels:
    Das Votum der Wähler ist nur eine Art Vorauswahl. Es kommt immer zu einer Stichwahl! Bei der Stichwahl setzt sich derjenige durch, der bei einem simulierten (Programm kann im Internet heruntergeladen werden, ist im Preis des Spiel enthalten) oder bei einem realen Fassbieranstich die beste Figur macht.
    Tipp: das reale Fassbier erhöht die Laune der Mitspieler.

    Viel Spaß beim Spielen wünscht

    Theobald Tiger

  2. Dieter Herrmann said

    Noch eine Kino-Aktion? Wenn das so weiter geht, müsste der Laden ja dann doch nicht geschlossen werden. Nur sin solche Kino-Aktionen auf Dauer nicht bezahlbar.

  3. Weltbürger said

    Auch meine Stimme geht an Sabine Stüting.
    Und am Sonntag abend ist es dann – hoffentlich – auch endlich vorbei mit den „Gute-Nacht-Geschichten“ vom Märchenonkel Krone. Ich finde es schon sehr anmaßend, derart über die anderen Kandidaten/Kandidatin im Rahmen der Podiumsdiskussion am Dienstag abzulästern. Dabei reklamieren doch gerade Krone und SPD/Grüne das „Saubermann-Image“ für sich. Scheinbar hat Herr Krone in seinem „Höhenrausch“ ein wenig die Bodenhaftung verloren. Umso heftiger fällt anschließend häufig die Landung aus.
    Natürlich war Krone am Dienstag sehr angriffslustig, aber gerade die Interpretation seines Duells mit Beeck um die gut 300 ha noch vorhandenen Gewerbe- und Industrieflächen machen deutlich, dass er es mit der objektiven Wahrnehmung nicht mehr so richtig kann. Für jeden Anwesenden war doch schon das Feixen in Beecks Gesicht zu erkennen, als Krone ihm ins offene Messer lief. Beeck hat nämlich mehrmals ganz deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er nicht die 300 ha in Frage stellt, er hat vielmehr herausgestellt, dass es sich dabei um größtenteils bewaldete Fläche handelt. Diese Finte hat Krone aber leider nicht durchschaut. Und dann noch etwas: Krone beruft sich ja auf seinen Status als parteiloser Einzelbewerber.
    Aber, für den ganz genauen Mithörer (bei Ems-Vechte-Welle nachzuhören): Warum sagt Krone dann, er sei zwar parteilos, aber von der SPD und den Grünen aufgestellt worden. Tritt er nun von sich aus an und läßt sich von der SPD und den Grünen unterstützen oder ist er von denen aufgestellt worden und segelt „unter falscher Flagge“ als Parteiloser???
    Rätsel bleiben. Auf Leinwebers Seite wird übrigens gleiches vermutet. Irgendwie scheint da was dran zu sein.

  4. Weltbürger said

    Warum Stüting????

    Stüting: Kadidatin mit dem größten Potenzial
    Krone: Respekt, aber Potenzial ausgeschöpft
    Leinweber: Geeste, dass passt schon. Oder soll er das,was er am besten kann, in Lingen machen?
    Den Mangel verwalten!!
    Beeck: Der kann, aber seit 19 Jahren in den alten
    Seilschaften. Könnte ein Pott in den letzten
    Amtsjahren ohne Gefühl für die Bürger werden.
    Küster: auch ein bißchen comedyshow muss sein
    Fenslage: ab zur Fallschirmspringerstaffel der
    Bundeswehr

  5. ulrike said

    So, das war der Wahlkampf. Die vielen verschiedenen Meinungen hier auf dem Blog haben mir gut gefallen, auch wenn Schreiber ganz offensichtlich anderer politischer Couleur sich beteiligten; das muss so sein. Wir (!) wollen die Meinungsfreiheit hochhalten!!!
    Was noch gut war: Es fanden kaum persönliche Verunglimpfungen statt,und das Niveau sollte auch später gehalten werden. Taillenweite oder Pickelnase oder Stehohren des Gegners sind als politisches Argument nicht zu gebrauchen. Weiter so! Schönen Sonntag an alle.

    • Jochen S. said

      das Niveau hier war im Großen und Ganzen in Ordnung, wenn man mal von den imo überflüssigen Diskussionen, ob Leinweber überhaupt Abitur und warum Jens B. keine Kind hat, absieht.

      Das permanente Hochschreiben einer einzelnen Kandidatin erklärt sich von selbst. Selber schuld, wer hier reinklickt 😀

      Auch wenn es ab und an etwas bemüht wirkte 😉

      Kurzum, es wird hier sicher nicht langweilig, egal wie es ausgeht. 🙂

  6. Dieter Herrmann said

    Wo sind denn eigentlich so die Lokationen für die „Siegesfeiern“? Oder hat man sich schon auf Stichwahl geeinigt?

    • Heukampstannener said

      Wir treffen uns alle um sechs im Grünen Jäger.

      Okay, komm, Dieter, es reicht zwischen uns. Weils hier grad so kuschelig ist und ich echt gemein zu dir war: Sonntag Abend ab sechs Uhr im Litfass. Ich bin der mit der weißen Nelke im Knopfloch. Echt ernst gemeint! Ich bin real da, kein Troll. Deine Wahlsuppe geht auf mich. Woran erkenne ich dich?

      Grüße!

  7. a) CDU – unter sich. Konrad-Adenauer-Haus.
    b) Krone – im Koschinski – die Auswahl dieser Location ist der Beitrag der Grünen für seinen Wahlkampf 😉
    c) Sabine – im Litfass bei Heidi (Heidi ist jetzt auch auf facebook!) mit Hochzeitssuppe und online-Informationen
    und am Montagabend Treffen der BürgerNahen: „Wie geht’s weiter?
    d) Jens Beeck – ?
    e) Jörg Küster – ?
    f) Wilfried Venslage – ?

  8. […] 12. September 2010 Guten Morgen, liebe Lingener. Heute wählt Ihr. Wie wär’s so? […]

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