Niederlage

7. September 2010

Noch ein kurzes Wort zur Podiumsdiskussion in Halle IV. Sie war ein großer Erfolg für die kommunale Demokratie und Selbstverwaltung: Denn in Halle IV hörten rund 800 Lingenerinnen und Lingener zu und viele Hundert an den Radiogeräten der Übertragung durch die Ems-Wechte-Welle. Sie war eine ebenso große Niederlage für die Moderatoren Jürgen Blohm und Thomas Pertz, die der Veranstaltung keine Struktur zu geben vermochten. Schlimmer noch: Sie waren damit extrem einseitig. Dies zeigt dieser Beitrag der Redezeiten der Kandidaten, die auf dem Podium saßen.

Sabine Stüting 11:49 min
Hans-Josef Leinweber 17:43 min
Dieter Krone 22:40 min

Wilfried Fenslage 8:49 min
Jens Beeck 23:49 min
Jörg-Friedrich Küster 12:32 min

Rest (Moderation, Fragen) ~ 25:24 m

Zusammengerechnet ergibt das ~123 Minuten. Wenn Moderatoren es -wie heute- zulassen, dass ein Kandidat fast drei Mal so lange spricht wie derjenige mit der geringsten Redezeit, haben sie schlecht gearbeitet und gezeigt, dass sie überflüssig waren. Auch Sabine Stüting ist nach der Zeitauswertung masssiv durch die Moderatoren benachteiligt worden. Ihre Aussagen waren trotzdem oder gerade deshalb überzeugend. Sie war prägnant, kurz und präzise.

36 Antworten to “Niederlage”

  1. Hans Peters said

    Ja, das hab ich auch so empfunden. Die Gesprächsführung war nicht fair. Es fiel auf, dass Herr Beeck und Herr Krone bevorzugt wurden. Aber hätten sie von dem LT-Chefredakteur und Herrn Blohm etwas anderes erwartet?

    • Frank O. said

      Mir wurden viel zu wenig Fragen gestellt. Hier wurde das Parteigestammel der Kanidaten in den Vordergrund gestelt, dass finde ich sehr schade. Dazu hätte man die Bürger nicht einladen brauchen. Das hätte man via Faltblättchen in den Briefkasten werfen können.
      In ca.140 Minuten 5 beantwotete Fragen, ist lächerlich.
      Da wären die Modis in der Veratwortung gewesen aber die haben das Ganze wohl als Kulturveranstaltung angesehen.
      Alles was ich aus dieser „Sitzung“ mitnehme ist das Herr Küster sich um Kopf und Kragen geredet hat und Herr Fenslage auf mich wie ein Schuljunge wirkt.
      Scheiden,für mich, also 2 Kanidaten am Sonntag sicher aus.
      Schade ist auch das Herr Leinweber die Frage mit den 10 Mio. Euro Schulden von Geeste nicht beantwortet hat.

      • Tobias said

        Lieber Frank,

        fragen Sie Herrn Leinweber doch am Samstag am Wahlkampfstand?
        Oder schicken Sie ihm eine Mail.
        Er wird sicher antworten!

      • Frank O. said

        Meine Gebete wurden erhört!!

        Heute kam mit dem EL-Kurier dann auch endlich ein Faltblatt von einem Kandidaten. Es kam von Herrn Beeck, der darauf an einem wolkenlosen Sommertag vor dem alten Rathaus zu sehen war. Ja, es ist dasselbe Foto wie auf seiner HP, nur dass er hier einen anderen Anzug trägt. Es lebe die Fotomontage!

        In diesem Faltblatt fasst Herr Beeck in 35 Punkten zusammen, wo“für“ er ist. Vieles wird verbessert, vieles wird gefördert, vieles wird belebt…

        Natürlich ist er auch für einen Schuldenabbau, aber bei den ganzen „FÜRS“ war wohl leider gar kein Platz mehr für die Punkte wo und wie er das möchte. Dieses Faltblatt vermittelt mir den Eindruck, dass Herr Beeck mehr Geld ausgegeben möchte als er einspart. Nun verstehe ich auch seine Aussage von gestern, dass man an den Ausgleich des Haushalts dieses Jahr nicht zu denken braucht.

        Jetzt wissen allso alle Bürger dank des Faltblattes, wo Herr Beeck mehr Geld ausgeben möchte. Das Faltblatt mit den Kürzungen und Streichungen folgt dann vielleicht nächste Woche, nach der Wahl.

      • kib said

        „Schade“ ??? Lieber Frank, das ist äußerst (!) nett von Ihnen formuliert. Ich stelle mir eine vergleichbare Situation im beruflichen Alltag -jenseits eines Beamtenstatus (Parallelwelt)- vor:

        Was blüht einem Angestellten in der freien Wirtschaft, einem Vermögensverwalter, Notar usw., der einen (sagen wir mal) „saloppen Umgang im Zusammenhang mit monetären Angelegenheiten an den Tag legt“? Dabei gehen wir mal von einem Bruchteil der genannten Summe aus; uns soll ja nicht komisch zumute werden.

        Genannten Schlampsäcken sei eine bessere Reaktionszeit die des Usain Bolt im Startblock zu wünschen!!!
        Die nicht vorhandene Selbstkritik des „Lonely Leiny“ ist nicht „schade“ sondern in erster Linie geistig lahmarschig“…. außerdem frech, arrogant, mehr als dumm, ignorant, lebensfern, größenwahnsinnig, unverantwortungsvoll, diskalkulatorisch veranlagt………, ach, da gehen mir einfach mal die Adjektive aus.
        Vielleicht bin ich nun auch zu heftig in meiner Einschätzung. Herr Leinweber ist vermutlich ein guter Mensch , und nicht in jedem von uns steckt das Talent eines Flamenco-Tänzers.

        „Schade“ besetze ich jedenfalls anders. Das ist eher nicht beeinflussbar. Daher kann ich meiner spontanen Eingebung nicht folgen und behaupten, dass es schade ist, dass nicht kompetente Politiker (bzw. Sesselhocker oder Verwaltungsdinosaurier) „fix mal“ 10 Mio Euro verpulvern und sich dessen nicht einmal bewusst sind.

  2. G. Naumann said

    Beeck und Krone wurden nicht bevorzugt. Sie waren einfach nur die besseren Redner.
    Krone war sehr gut, Beeck war sehr gut, Stüting KANN besser, ist nur leider nicht so charismatisch wie Beeck oder Krone.
    Leinweber war peinlich. Nicht gut informiert und in seinen Aussagen flach und nichtssagend.
    Man merkte, dass man ihn gepusht hat, um aus seinem Opa-Image herauszukommen. Hat nur nichts gebracht.
    Küster und Fenslage fallen aus der Wertung.
    Die Moderatoren schwächelten beide. Leinweber brauchte unangenehme Fragen aus
    dem Publikum nicht vollständig beantworten. Das kam nicht gut an.
    Habe mir von der Veranstaltung mehr erhofft.

  3. Hans Peters said

    Sie waren die LÄNGEREN Redner, weil die Diskussionsleitung sie nicht unterbrochen hat.

  4. G.Naumann said

    Ist doch auch eine der Führungsqualitäten, wenn man sich nicht unterbrechen lässt.
    Der eine hat sie, der andere weniger oder gar nicht.

    • Dieses Führungs- und Gesellschaftsmodell haben wir aber eigentlich überwunden. Oder finden Sie es gut, solange zu sabbeln, bis man auch den letzten mundtot gemacht hat? Ein OB muss teamfähig sein, vermitteln und zuhören können.

      • kib said

        Robert, so war`s nun wirklich nicht. Komm bitte mal runter! Jens B. ist Anwalt und zudem „ kein Dummerle“ ((k) eine Tautologie ) Über strategische Ausrichtung eines Juristen und seine rhetorischen Fähigkeiten rede ich mit Dir nicht….. besser ist`s (für mich)

        Fakt ist, Sabine Stüting hatte gestern nicht zwingend ihren besten Tag (und gegen Jens zu bestehen, muss man „kerngesund“ sein). Er war einfach besser vorbereitet und ist rhetorisch topp. Lass uns hier bitte- unabhängig vorhandener Sympathien- bitte fair bleiben. Entschieden wird (zunächst) am Sonntag. Bleibt mal locker, geschlossen und so zielstrebig wie bisher, dann kann die Kommunalwahl im nächsten Jahr (aus meiner Sicht) viel wichtiger sein, als die (überraschende) OB-Neubesetzung. Schau`n mer mal, wer im nächsten Jahr dabei ist …. Oder noch Luft hat für den Zwischenlauf .

        • kib

          Das Problem beim Kandidaten JB hat Otto h in seinem Beitrag blendend analysiert. Die fehlende eigene Kritikfähigkeit und Aufrichtigkeit darf man nicht verwechseln mit seiner Rhetorik und der unmoderierten Möglichkeit, alle anderen -Krone vielleicht ausgenommen- in knapp 25 (von 120 Minuten) zuzusabbeln.
          Wie schreibt Otto h:

          Wer die selbstherrliche Politik eines Heiner Pott und der CDU weiterhin erhalten will, der wähle Jens Beeck. Seine Klientelpolitik würde höchstwahrscheinlich noch rücksichtsloser sein als die von Pott. Die CDU würde sich vermutlich über seinen Sieg mehr freuen, als über den von Leineweber.

      • kib said

        Otto H ist klasse, bitte keinen Verweis zu ihm (wobei- lesenswert ist er)

  5. Franzi said

    Offensichtlich waren Sie auf einer anderen Veranstaltung. Wo ich war kam von Frau Stüting gar nichts. Sie hat nicht auf eine einzige Frage geantwortet; es jetzt so darzustellen als ob es gut war ??? Wie taub muss ich da sein !!!!!!!!!

    • Sie irren, wie Sie leicht selbst bei einem Anhören des Mitschnitts feststellen werden. Nur einäugig bzw. einohrig ;-), bringt es auch nicht, „Franzi“.

      • N.Naumann said

        Mein Mann und ich hatten nicht den Eindruck, als hätten Herr Krone und Herr Beeck „gesabbelt“ und andere mundtot geredet.
        Und warum sollte „Franzi“ sich Ihren Mitschnitt noch einmal anhören, wenn er/sie auf der Veranstaltung war?
        Herr Koop, lassen Sie doch mal Ihre Bevormundungen. Sie wollen den Zuhörern und Teilnehmern IHRE EIGENEN Vorstellungen und Empfindungen aufdrängen. Lassen Sie das doch bitte.
        Sie sprechen anderen Kandidaten Teamfähigkeit ab. Wieso eigentlich? Sie unterstellen den anderen Kandidaten, nicht zuhören zu können. Wieso das? Woher wollen Sie wissen, dass die anderen Kandidaten NICHT vermitteln können? – Empfinde Ihre Zusatzkommentare als recht seltsam.

      • Dieter Herrmann said

        Vorsicht mit solchen offensichtlichen Darlegungen, Frau Naumann, sonst werden Sie gleich noch als „CDU-Werber“ abgestempelt 😉

    • kib said

      Franzi, da waren Sie aber gestern nun mal zumindest -mental- nicht anwesend. Nichts gegen Kloppe in Richtung Koop (Hurra, bin dabei…), aber taub ist er wahrlich nicht…Ich war gestern in Halle IV , hab zugehört (außer bei Küster und F… (gestrichen, admin) ) und frag: Wo waren Sie???

  6. Marlies Henrichs said

    Den Moderatoren Einseitigkeit vorzuwerfen, ist nicht fair. Niemand der Kandidaten wurde unterbrochen. Die unterschiedlich langen Redezeiten lagen vielleicht daran, Es lag vielleicht daran, dass einige Kandidaten nichts, oder nur unqualifiziertes zu sagen hatten. Die Beiträge von Herrn Küster und Herrn Fenslage waren einfach nur peinlich.
    Ich hätte mir allerdings auch eine etwas lebhaftere Diskussion mit Fragen aus dem Publikum gewünscht

    • Hendrik said

      „Niemand der Kandidaten wurde unterbrochen.“

      Ist das nicht die Aufgabe eines Moderatoren? Es gab Geplänkel zwischen Beeck und Krone, unsinnige Fragenmonologe wurden nicht abgebrochen, und sogar Frage-Antwort-Hin-und-Her zugelassen. Diese Zeit hätte man besser nutzen können.

  7. Ottmar Lohmann said

    Vorab: Ich stamme aus Lingen, wohne nunmehr aber in der Landeshauptstadt und darf somit am Sonntag nicht mitwählen. 😉

    Ich habe mir aber die Diskussion über den Webstream der Ems-Vechte-Welle angehört. Wer oder was treibt solche Menschen wie Herrn Küster oder Herrn Fenslage an, für ein Oberbürgermeisteramt zu kandidieren? Für mich war das Realsatire. Solche „Kandidaten“ sieht man sonst nur bei irgendwelchen Shows mit Dieter Bohlen. Selbst dort würden sie das „Casting“ nicht überstehen.
    Ein Herr Beeck ist zweifellos rhetorisch auf der Höhe, wirkt für mich dabei aber arrogant und oberlehrerhaft. Auf angeblich eigenen Erfolgen sollte man sich nicht ausruhen. Es wurden keine konkreten Ziele genannt.
    Frau Stüting kann sich auch gewählt ausdrücken und kommt dabei sympathischer rüber. Leider reicht das nicht, wenn die Inhalte fehlen bzw. diese nur ungenügend dargelegt werden. Dieses war gestern leider der Fall. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Frau Stüting die 20-25 Minuten Redezeit der Herren Krone und Beeck überhaupt inhaltlich hätte füllen können, zumindest gestern nicht.
    Herr Krone versuchte mit ausführlichen Erklärungen zu punkten. In seinem persönlichen Interessengebiet „Stadtentwicklung“ betete er aber dabei die im Studium erworbenen Allgemeinkenntnisse herunter, ohne dabei konkret auf die Gegebenheiten in der Stadt Lingen einzugehen. Auch ansonsten waren mir seine Aussagen nicht tiefgreifend genug.
    Auch wenn es vielen Lesern hier nicht gefällt, aber am meisten überzeugt hat mich gestern Herr Leinweber. Es ist schon bezeichnend, dass ausgerechnet der Kandidat, der die meiste Verwaltungserfahrung besitzt, inhaltliche Fehler anderer Kandidaten bezüglich des Verwaltungsaufbaus und der Ablauforganisation korrigieren musste. Für mich sind Verwaltungskenntnisse unabdingbar, wenn man sich um ein Oberbürgermeisteramt bewirbt. Der Oberbürgermeisterposten besteht nicht nur aus Grüß-August-Aufgaben. Es steckt noch mehr dahinter. Diese „Geheimnisse“ kennt durch seine Ausbildung und seine berufliche Laufbahn von den Bewerbern her nur Herr Leinweber.

    Meine Stimme bekommt am Sonntag also: Niemand! Ich darf ja nicht wählen. 😉 (Oh ja, ich höre schon die Antwort: „Das ist auch gut so.“)

    • Gute Analyse, finde ich, aber eine Schlussfolgerung, die ich nicht ziehe: Weder ist ein OB ein Grüß-August noch ist Verwaltungserfahrung ein Muss. Ein/e Quereinsteiger/in ist vielmehr in unserer Verwaltung ein Vorteil. Die Geschichte der Direktwahl von Oberbürgermeister/innen und die Amtsinhaber/innen in Deutschland belegt das. Es gibt viele ausgezeichnete OB, die zunächst keine Verwaltungserfahrung hatten, aber führen und motivieren konnten und können. Sabine Stüting sagt folgerichtig: „Ich will führen, nicht verwalten!“ Das überzeugt; denn für die Verwaltung gibt es mit Dr. Büring und Dr. Haarmann zwei gute Verwaltungsleute, auf die sich ein künftiger OB verlassen kann. Bloß unter einem OB Leinweber kann ich mir beide nicht vorstellen.

    • G. Naumann said

      Niedersächsische Gemeindeordnung (NGO)

      § 69 NGO(Gesetz) – Landesrecht Niedersachsen
      Verwaltungsausschuss(1) 1Die Gemeindedirektorin oder der Gemeindedirektor gehört dem Verwaltungsausschuss mit beratender Stimme an. 2Bei der Verteilung der Sitze der Beigeordneten auf die Wahlvorschläge der Fraktionen und Gruppen ist die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister dem Wahlvorschlag derjenigen Fraktion oder Gruppe anzurechnen, die sie oder ihn vorgeschlagen hat.

      (2) 1Der Rat kann in seiner ersten Sitzung beschließen, dass für die Dauer der Wahlperiode kein Verwaltungsausschuss gebildet wird. 2Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der Ratsmitglieder. 3In diesem Fall gehen die Zuständigkeiten des Verwaltungsausschusses auf den Rat über.

      —–
      Vielleicht lesen das ja die Herrschaften, die gestern über J. Küster so gelacht haben. Vielleicht liest das sogar Herr Leinweber.

      Auf jeden Fall sollten das hier die gestern anwesenden Stadträte lesen. – Und dann noch einmal in die NGO schauen. Lesen bildet – oder wie war das gemeint?

      • Stimmt! Jedenfalls teilweise.
        ps Ich habe nicht gelacht. RK
        pps Übrigens: Sind Sie nun G. Naumann oder N. Naumann oder sind Sie bloß mit Ihren Aliasnamen ein bisschen durcheinander gekommen?

      • G. Naumann said

        Hallo Herr Koop,
        meine Natalie und ich, Gerald, teilen uns einen PC.
        Lesen beide regelmäßig Ihren Blog.

      • Küster said

        Womit die Nichtöffentlichkeit des VA aufgehoben wäre!

      • Kommunaler said

        Haha,
        vielleich sollten alle „Verwaltungsexperten“ an dieser Stelle einmal die NGO richtig lesen, § 69 NGO bezieht sich auf Samtgemeinden ( § 67 NGO ). Meiner Kenntnis nach ist die Stadt Lingen große selbständige Stadt. Es würde mich doch sehr wundern, wenn demnächst der Antrag gestellt wird die Stadt Lingen in eine Samtgemeinde umzuwandeln um den VA dann abzuschaffen. Der ist nämlich nach § 57 für Einheitsgemeinden (Städte) vorgeschrieben. Naja, zumindest hätten Sie im theoretischen Fall der Anerkennung als SG dann keine schwachen Ortsräte mehr, sondern gestärkte Gemeinderäte – mit ehrenamtlichen Bürgermeister. Toll.
        Alter Leitspruch: Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsprechung.

  8. Robert jun. said

    ach du meine Güte…

    Meint ihr das tatsächlich so? Krone & Beeck hatten ca. 23min Redezeit und das ist ein Fakt. Ein weiterer Fakt ist, dass es keine klaren Regeln gab. Es kam zwar die Aufforderung „sich kurz zu halten“. Aber jmd wie Beeck hat dies einfach ignoriert. „Kurz kann ich nicht…!“, waren seine Worte…

    Die Diskussion war alles andere als strukturiert; übrigens im Gegenteil zum Gespräch der EmsVechteWelle im Lookentor.
    Redezeiten wurden nicht begrenzt, es wurden bescheuerte Fragen (Fragesteller Nr 2) zugelassen und es gab zu wenig Dialog mit dem Publikum.

    Bei anderen Rededuellen hat jeder Kandidat ein Zeitfenster und es spricht auch für den Kandidaten, wenn er sich an dieses halten kann.

  9. Dierke said

    Die beiden Oberkompetenten L und B werden bestenfalls so weitermachen wie bisher.Was heißt das?
    Herr L, seit 1985 in Geeste für Finanzen zuständig, hat schon jetzt Schulden von 10,7 Mio € mindestens angehäuft
    Gute Voraussetzungen in Lingen weiterzuwirken – ODER ?

    Herr B will überall sparen nur nicht, wo eigentlich ? Jedenfalls soll die Spaßhalle gebaut werden, denn 15 Mio€ sind ja schon vorhanden, wie Manna, das vom Himmel fällt, und nicht auch Steuergeld ist, und von uns allen getragen werden muß!

    Eben zwei Geldkomiker, oder -künstler!

    • Jochen S. said

      ich vermisse ein wenig die Fairness, denn hier werden die berühmten Äpfel mit Birnen verglichen:

      Nicht Herr Leinweber persönlich hat die Schulden angehäuft, sondern in der Gemeinde Geeste fehlten halt die hohen Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Lingen. Die Auf- bzw. Ausgaben sind allerdings (natürlich in geringern Dimensionen ähnlich und auf kommunaler Basis nicht in jeden Fall steuerbar, da durch Landes- oder Bundesgesetze vorgegeben.

      Und trotz „fetter“ Einnahmen steht die Stadt Lingen nun auch vor Problemen. Bevor ein Leinweber das Kommando übernimmt.

      Und nun?

  10. ulrike said

    Antwort an Herrn/Frau Dierke, Sie sprechen mir uas der Seele. Ist denn bekannt,daß die Haushaltszahlen erst nach der Wahl bekannt gemacht werden? So können die Spezialisten weiter allen alles versprechen und die Phantomhalle bauen.

    Und was lernen wir daraus? Sind Politiker blöde oder halten sie uns nur alle für blöd? Nein, sie verlassen sich auf das kurze Gedächtnis der Bevölkerung, und das klappt solange, bis es allen am Portemonnaie wehtut.

    • kib said

      Ulrike,

      sind Politiker blöde oder halten sie uns nur alle für blöd? BEIDES im konkreten Fall eher Letzteres : Der Wegfall großer Gewerbesteuereinnahmen ist nicht nur durch bilanzielle Umstrukturierung eines (!) potenten Gewerbesteuerzahlers seit Mitte 2009 bekannt, auch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise wurden durch die Firmen Kampmann & Müller (Kurzarbeit) nicht verheimlicht.

  11. Weltbürger said

    Zunächst mal folgendes: Ich werfe den beiden Moderatoren in keinster Weise Einseitigkeit bzw. Parteinahme für irgendeinen Kandidaten vor.

    Aber: Kommen wir doch mal zum Begriff Moderator. Moderator ist abgeleitet vom lateinischen „moderare“ und das heißt „mäßigen, steuern und lenken“. Wo, bitte schön, war denn gestern abend derartiges bei den beiden Moderatoren zu erkennen. Die hatten ja nicht einmal den Schneid, dem Fragesteller aus dem Publikum, der mit niveau- und geschmacklosen Fragen daherkam, in die Schranken zu weisen.

    Entweder waren die mit ihrem Job schlichtweg überfordert oder aber es gab Absprachen, möglicherweise mit Teilen der Kandidaten, eher an der Oberfläche zu plätschern. Ob der rhetorischen Begabungen der einzelnen Kandidaten ist sicher leicht vorstellbar, wer da dann, auch wenn noch Überraschungseffekte dazugekommen wären, sehr schnell ins Hintertreffen geraten wäre. Aber das ist bloße Spekulation.

    Fakt ist, dass die Moderatoren an diesem Abend schlichtweg versäumt haben, der hervorragend besuchten Versammlung die entsprechende Qualität zu geben. Hier trifft weder der Kandidatin noch den Kandidaten irgendwelches Verschulden.

    Die Schlußfolgerung kann nur lauten: Laßt für die Zukunft die Profis von der Ems-Vechte-Welle ran.

  12. Thomas said

    Krones Aussagen zur Ausweisung neuer Baugebiete sind doch blanker Unsinn. So unterscheidet er zwischen gewachsenen Ortsteilen (Baccum) und nicht gewachsenen Ortsteilen (Gauerbach). In Baccum z.B. würde er neue Baugebiete befürworten – aber nur für Einheimische, wegen des Zusammenhalts und den Ehrenämtern. Im Gauerbach hingegen nicht, da kein gewachsener Ortsteil.

    Glaubt Herrn Krone ernsthaft, dass es mit der Verfassung vereinbar ist, wenn in Baccum nur Einheimische Bauplätze erwerben dürfen? Herrn Krone fehlen ganz offenkundig juristische Kenntnisse. Meine Note für diesen Patzer – setzen sechs!

    Auch sonst hat mich Herr Krone nicht überzeugt, viel Blabla ohne Inhalt.

  13. Frank O. said

    Unter dem Motto “ drei Fragen in 3 Minuten“ führt die Ems-Vechte-Welle Gespräche mit allen OB-Kanidaten.
    Gestern (08.09.) mußten Frau Stüting und Herr Krone ran und heute werden 2 weitere Kanidaten folgen.
    Schon bei den 2 oben genannten Kanidaten fällt eines klar auf!
    Frau Stüting erklärt in 2 Minuten und 42 Sekunden zügig und sachlich was Sie möchte und was getan werden muß.

    Herr Krone hingengen schwafelt in 3 Minuten und 47 Sekunden seinen auswendig gelernten und nichts aussagenden Text runter.

    Ich bin auf die nächsten beiden Kanidaten gespannt und wage die Prognose das Herr Leinweber ebenfalls die Überschrift (wir erinnern uns…drei Fragen in 3 Minuten)nicht versteht und min 8 Minuten benötigt(Er braucht sicher schon 5 Minuten um die passenden Notizen zu finden).

    Ebenfalls wissen wir ja nun, dass Herr Beeck, nicht „kurz“ kann und so wird hier die Mittagspause des einen oder anderen Zuhörers wohl nicht ausreichen aber schlauer ist man am Ende sowieso nicht.

    Herr Küster wird mit „Erst mal gucken, dann mal schaun!“ wohl die kürzeste Redezeit benötigen. Vielleicht erklärt er den Zuhörern ja aber noch das er die Firma Bärlocher in die Burgstraße umsiedeln möchte.Denn da soll ja Industrie hin.

    Tja bleibt noch Herr Fenslage…nun ihm gönne ich gerne 10 Minuten extra nur wird er damit auch nichts mehr rausreissen können.

    Zu verfolgen per Podcast unter: http://podcast.emsvechtewelle.de/

    • @Frank O.
      Die „drei Minuten“ starten erst, nachdem die erste Frage gestellt ist. Dieter Krone hatte seine dritte Antwort nach drei Minuten und einer Sekunde beendet. Sollte es bei den noch verbleibenden Kandidaten dazu kommen, dass die drei-Minuten-Schallgrenze in Reichweite kommt, werden wir fairer weise natürlich die Extra-Sekunde von Herrn Krone auch den andere Kandidaten zugestehen. Herr Leinweber war heute übrigens nach 2’47“ durch.

      Viele Grüße,
      Marko Schnitker
      (Redakteur Ems-Vechte-Welle)

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