Sabine XII

31. August 2010

Der jetzt wieder geforderte sofortige Ausbau der Ulanenstraße ist eine Mogelpackung. So kommentiert Sabine Stüting das Vorhaben in Damaschke. Sie schreibt:

„Ich kann die Nöte der dortigen Anlieger sehr gut nachvollziehen, beurteile jedoch den von der Stadt noch für dieses Jahr einst angekündigten Ausbau der Ulanenstraße auf einer Länge von 500 Metern im Sinne des Lärmschutzes als absolut nutzlos, da keine Umlenkung des Verkehrs erreicht werden kann, lediglich die Erschließung des Gewerbegebietes – eventuell noch mehr Verkehr generiert…“

Mit ihrer Position -in dem Beitrag auf der Internetseite der BürgerNahen ausführlich begründet- macht Sabine Stüting eins besonders deutlich: Auch zwei Wochen vor der Oberbürgermeisterwahl muss ein Kandidat  nicht opportunistisch sein. Sie bezieht Stellung gegen den anstehenden Ausbau , der den Zielen der Menschen in Damaschke nicht entspricht. Eine Mogelpackung eben. Die vom Lärm geplagten Anwohner an der B 213 in Damaschke suchen händeringend nach einer Entlastung er viel befahrenen B 213. Also fordern sie den Ausbau Ulanenstraße. Sabine Stüting weist nach, dass die aktuelle 500m-Planung nur teuer ist, aber sonst nichts von dem erfüllt, was sich die Menschen wünschen: Endlich weniger Lärm.

Eine Antwort to “Sabine XII”

  1. kib said

    Hut ab, Frau Stüting!
    Punkt 1:
    Ich kann nicht die Notwendigkeit des Ausbaus der Ulanenstraße beurteilen (das ist und soll auch nicht Thema meines Beitrages sein). Mir fehlt hierfür u.a. der emissionstechnische Sachverstand. Ich glaube mich aber zu erinnern, dass den Anwohnern in Damaschke dieser Ausbau „hoffnungsvoll“ in Aussicht gestellt wurde, und könnte deren Missmut bei einer Nichtrealisierung gut nachvollziehen.
    Pnkt 2:
    Inwieweit und in welchem Umfang Verwaltungskosten innerhalb der Lingener Stadtverwaltung eingespart werden können, kann ich ebenfalls nicht einschätzen (ich gehöre nicht zu den Bloglesern, die eine Kristallkugel neben der Tastatur platziert haben. Ich halte daher wenig von Polemik und Unterstellungen).

    Auffällig ist aber, dass Frau Stüting –im Gegensatz zu allen übrigen Kandidaten- sehr konkret wird , was die konkrete Nennung von Einsparmöglichkeiten der Stadt Lingen betrifft. Ich halte dies – inmitten des Wahlkampfes- für äußerst mutig und glaubwürdig. Ich unterstelle Frau Stüting, dass sie sich der Brisanz ihrer Aussagen bewusst ist: Daher: Hut ab!“

    PS: Ich denke, allen Kritikern, die ihr im Zusammenhang mit ihrem Offenen Brief an die übrigen OB-Kandidaten eine „reine“ Wahlkampfstrategie unterstellen wollten, sei mit dieser Stellungnahme der „ Wind aus den Segeln“ genommen. Aus wahlkampfstrategischen Gründen sind die Stellungnahmen von Frau Stüting sicherlich zu beanstanden, was allerdings die Aspekte von Bürgernähe, Transparenz, Ehrlichkeit (und damit verbundener Angreifbarkeit) betrifft: HUT AB!!!

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