Thilo

30. August 2010

„Über Thilo Sarrazins Buch ist alles gesagt, nur noch nicht von allen. Deshalb will ich nicht in die Bewertung seiner Thesen und Texte einsteigen. Nachvollziehbar ist für mich der Hinweis, 30 Prozent seien der wahre Kern des Problems, 40 Prozent Falschinterpretation und Verdrehung der Fakten und Statistiken, und 30 Prozent dumpfe Ressentiments, Verhetzung mit rassistischen Untertönen.

Ein Aspekt…“

weiter aus gegebenem Anlass auf sprengsatz.de, der Seite von Michael Spreng.

Mundraub

30. August 2010

Wieder einmal eine flotte Idee, die in der Weite des Internets geboren wurde. Mundraub.org

Die Frage, warum in Parks, öffentlichen Gräten und Alleen nur selten Kirsch- oder Apfelbäume stehen, findet meist die Antwort, dass man sie ja dann abernten müsste, wenn das Obst reif ist. Sonst träte man auf das Ergebnis und das sei im Zweifel nicht nur matschig unschön sondern kann auch schmerzhafte stechende Folgen haben.

Also muss, kann und darf man ernten. Das ist das Tolle! Mundraub.org kümmert sich genau darum: Wo gibt es Bäume und Sträucher, die abgeerntet werden können? Auf der entsprechenden GoogleMap können erntereife Bäume und  abgeerntete  eingetragen werden.

Die Karte (Ausschnitt links) zeigt allerdings einmal mehr, wie zurückhaltend unser Raum an Ems und Vechte von derartigen Internetideen durchdrungen ist. Als ob es hier keine derartigen Obstpflanzen gäbe. Also, macht mal.

Übrigens: Wahre Mundräuber, heißt es auf der Internetseite,

1. gehen behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um
2. lassen beim leisesten Zweifel über die Freigabe eines Baumes die Finger von den Früchtchen,
3. und haben Freude daran, dem fruchtigen Ort etwas zurückzuschenken – sei es einfach durch ein gutes Gespräch rund um kostbares Obst, einen Besuch im nahegelegenen Hofladen oder Café oder sogar durch ein Engagement bei der Pflege von Obstbäumen.

Sabine XI

30. August 2010

„Wissen Sie, wie mit kleinen Jungs umgegangen wird, die ihre Mofa frisieren? Aber was geschieht mit den Betreibern der Biogasanlage in Baccum, wenn sie ihre Anlage frisieren?“ (Sabine Stüting  am Samstag im Gespräch über die Biogasanlage in Baccum)

Sabine Stüting hat am Freitag einen Brief geschrieben und darin alle fünf anderen Kandidaten für die Wahl zum Lingener Oberbürgermeister zu einem öffentlichen runden Tisch in Baccum eingeladen. Der Text:

„Liebe Kollegen, sehr geehrte Herren!

Die Reaktionen auf die Vorgänge um die Biogasanlage in Baccum machen die Besorgnis der Bürgerinnen und Bürger deutlich, wie mit Recht und Gesetz einerseits und den natürlichen Ressourcen andererseits umgegangen wird.

Ich finde, dass die Lingener einen Anspruch darauf haben, dazu die Positionen der Kandidaten für das OB-Amt zu erfahren. Dies gilt insbesondere für die Baccumer Mitbürger, von denen schon am Anfang des Jahres viele Hundert ihre Besorgnis an der Entwicklung durch Unterschriften zum Ausdruck gebracht haben.

Mein Vorschlag ist zugleich meine Einladung an Sie persönlich:  Lassen Sie uns gemeinsam am kommenden

Donnerstag, den 2. September ab 20 Uhr an einem runden Tisch
in der
Gastwirtschaft Hense in Baccum
über Umstände, Ursachen und Schlussfolgerungen  aus den Vorgängen um die Biogasanlage am Baccumer Berg diskutieren.

Als neutralen Gesprächsmittler habe ich Herrn Pastor Gottfried Peters, evangelisch-reformierte Kirche in Nordhorn und Synodale des Kirchenkreises Grafschaft Bentheim, hinzu gebeten. Er hat zugesagt. Pastor Peters hat lange Jahre verantwortlich in der Bildungsstätte Kloster Frenswegen gearbeitet. Er ist ein ausgewiesener Umweltfachmann.

Ich schlage vor, dass wir uns vor der Veranstaltung am  Donnerstagabend um 19.30 Uhr  in der Gastwirtschaft Hense zu einer kurzen Vorbesprechung treffen und den Ablauf des Abends festlegen. Für die Auslage von Flyern und anderem gedruckten Wahlkampfmaterial sollten wir einen gemeinsamen Tisch platzieren.

Ich bitte um Ihre Meinung, ob Sie eine  Kurzdarstellung der bisherigen Entwicklung durch einen Mitarbeiter der Verwaltung, zum Beispiel Erster Stadtrat Dr. Büring,  für notwendig halten. Ich würde mich dann bei diesem dafür verwenden.

Über meine Initiative erlaube ich mir, die Medien zu informieren. Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie am Donnerstag  dabei sind.“

Sehen wir uns am Donnerstagabend in Baccum bei Hense?