Friedensdorf

20. August 2010

Rock das Wasser
Lingen (Ems) – Universitätsplatz
21.08.2010 (Samstag) ab 15 Uhr
Eintritt frei

mit Georgies Groove Orchester (Schulband des Gymnasiums Georgianum)
bei Kaffee, Kuchen und Kinderprogramm und
Abends mit den  Bands
Syzzy Roxx, fifty.4′planets, Highrise, Venus in Beton, Jazzy Bones.

Der Erlös (aus dem Verkauf von Essen und Getränken) des vom „Rock-das-Wasser-Team“ der Johannes-Kirchengemeinde veranstalteten Festivals  geht an das Friedensdorf Oberhausen. Es sorgt dafür, dass verletzte Kinder aus Kriegs- oder Krisengebieten in Deutschland medizinisch versorgt werden können und bietet ihnen darüber hinaus notwendige Rehabilitationsmaßnahmen.

Forst

20. August 2010

Zwischennachrichten aus und über den Altenlingener Forst meldet in dieser Woche die Internetseite (Foto) der Bürgerinitiative  Pro-Altenlingener Forst. Man liest:

„Nun sind seit der ersten massiven Fäll-Aktion im Altenlingener Forst Anfang 2009 bereits eineinhalb Jahre vergangen. Das Ergebnis: Brachland statt eines über hundert Jahre alten Waldes. Und: Weiter tut sich nichts.

Bei der Stadt heißt es immer wieder nur: „Konkrete Pläne liegen zurzeit nicht vor.“ Konkret wurde bisher also nur die Rodung der Bäume – und damit die sinnlose Zerstörung eines der letzten großen in ner städtischen Waldgebiete, das unmittelbar an die Wohnbebauung angrenzt und damit ein wichtigesNaherholungsgebiet darstellt. Die immer wieder von den Vertretern der Stadt angeführte „Kompensa tion“ (= Schaffung von Naturersatzflächen) ist vielfach keine, da sehr häufig lediglich… “
(weiter auf der Internetseite der Bürgerinitiative pro-Altenlingener Forst, 18.08.2010).

Mir fiel schnell auf, dass ich in dem Zwischenbericht auf der BI-Internetseite nichts über die hektargroße Abholzung des Altenlingener Forstes nahe der Straße Am Wallkamp finde, wo rechtzeitig zur Kommunalwahl 2011 der vierte Fußballplatz für den ASV Altenlingen entstehen soll. Wer kneift da vor einer überfälligen Diskussion?

Nun, ein vierter Platz ist notwendig, keine Frage. Allerdings keinesfalls zwangsläufig so, dass man einen Hektar Forstfläche opfern muss. Offenbar traut sich aber bisher niemand, nach einem Kompromiss auch nur zu suchen. Der ließe sich verwirklichen, wenn BP (oder Rosneft oder wer auch immer künftig Eigentümer der Raffinerie ist), keine überflüssige Straße durch den Altenlingener Forst schlagen lässt, sondern dem lokalen Sportverein ein neues Sportgelände -zum Beispiel westlich jenseits des Kanals in den Maisäckern – sponsort und die Stadt ihren Anteil daran aus dem Verkauf  des jetzigen Sportareals an Bauwillige zuschießt. Die Altenlingener Anwohner des Sportplatzes hätten sicherlich nichts dagegen. Der Altenlingener Forst auch nicht.

Fassade

20. August 2010

Ok, also zum Sommerthema Street View von google, ein paar Zeilen – auf vielfachen Wunsch sozusagen. Die liberale Lingener FDP hat gerade im Lingener Stadtrat angefragt, ob durch eine städtische Satzung etwas gegen Street View von google unternommen werden kann (so wie hier) oder jedenfalls die Lingener dadurch erfahren, wenn google street viewed….Ach ja, also Leute bitte überzeugt mich, aber bisher hab ich keine großen Probleme mit Streetview in unserem Land, wo überwacht wird  „auf Server komm raus“ (derFreitag).

Ich fühle mich dann doch eher der Analyse verbunden, die Dennis Knake in seinem Blog so zusammenfasst:

„Wenn ich als Bürger schon nicht verhindern kann…

  • dass in meinem neuen Reisepass Fingerabdrücke und per Funk lesbare RFID-Chips installiert werden,
  • dass meine Kontobewegungen überwacht werden,
  • dass mein Kommunikationsverhalten registriert werden soll,
  • dass ich in vielen Städten auf Schritt und Tritt von unzähligen Überwachungskameras gefilmt werde,
  • dass ich auf Flughäfen in Zukunft durch einen Nacktscanner spazieren muss,
  • dass Mautbrücken automatisch alle Autokennzeichen erfassen,

…. dann will ich wenigstens einen riesen Aufriss machen, wenn jemand es wagt, meine Hausfassade zu fotografieren.“

Die wirklichen Probleme sind ganz woanders. Übrigens veröffentlicht gerade die NOZ-Lokalzeitung (in ihrem neu gestalteten Internetauftritt, der unübersichtlich ist und Ladehemmungen zeigt)  eine ihrer Vier-Personen-Umfragen. „„Ich möchte nicht, dass die Welt mir dabei zusehen kann, wenn ich mich im Garten aufhalte. Jeder möchte seine Privatsphäre“, wird der Lingener Andreas M. zitiert. Dass google street view genau dies nicht ermöglicht, hätte man ihm sagen sollen. Es reicht schon, wenn Polizeifunktionär Rainer Wendt  es nicht verstanden hat.