Pakistan

15. August 2010

 Wir haben heute miteinander diskutiert, weshalb das schreckliche Schicksal der 20 Millionen Menschen in Pakistan so wenig Resonanz in Deutschland zeigt, die in ihrer Heimat von einer der größten Überschwemmungen aller Zeiten betroffen sind. UN-Generalsekreätr Ban Ki Moon hat gesagt, dass mehrere Milliarden Dollar notwendig sind, um zu helfen.

Es ist pervers, dass dieses Geld fehlt, während gleichzeitig der Krieg der ISAF in Afghanistan 700 Milliarden Euro im Jahr (!) kostet und die von Spekulanten ausgelöste Bankenkrise drei, vier, fünf Mal so viel oder noch mehr. Warum wird den Menschen in Pakistan nicht geholfen?

Die Aktion Deutschland Hilft, mit der Deutschlands Top-Blog Spreeblick den Rettungsanker Haiti gestartet hatte und die damit knapp 30.000 Euro sammeln konnte, ist mit neun der angeschlossenen Hilfsorganisationen vor Ort, um Hilfe zu leisten.

Auch hier werden dringend Spenden benötigt. Fünf Euro reichen dabei bereits, um fünf Menschen drei Monate lang medizinisch zu versorgen.Spenden kann man direkt auf dieser Seite der Aktion Deutschland Hilft, mit einer SMS mit dem Inhalt „Pakistan“ an die 81190 (5 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen 4,83 € direkt an Aktion Deutschland Hilft) oder natürlich per Überweisung auf das

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Flut Pakistan

Sabine IX

15. August 2010

Legendär sind die alten Ideen von Heinz Rolfes. Als der jetzige Landtagsabgeordnete der CDU noch Sitz und Stimme im  Lingener Stadtrat hatte, gab es eine ganze Reihe von Vorschlägen der SPD, die abgelehnt wurden, weil sie von der SPD kamen- nur um dann zwei, drei Jahre später wieder als „alte Idee von Heinz Rolfes“ durch die CDU eingebracht und beschlossen zu werden. Dreist.

Die Zeiten liegen zwar  lange zurück. Doch jetzt erinnerte ich mich daran, weil sich ein CDU-Kandidat für das Amt des Lingener Oberbürgermeisters mit einem Wahlslogan präsentiert, in der er den Namenskern des politischen Gegners verwendet (Foto links; eine erste Korrektur rechts). Hilflos und peinlich gleichermaßen.

Auf vorlaute Weise ignoriert Herr Leinweber das Namensrecht der unabhängigen BürgerNahen  und verletzt es. Ob die BürgerNahen hiergegen vor Gericht ziehen, weiß ich nicht. Aber jeder in Lingen weiß, dass die bürgernahe OB-Kandidatin Sabine Stüting das Original ist, das Leinweber schlecht -bis hin zur Farbe seines Plakats- zu kopieren versucht.

Wer glaubt, mit bürgernah so vorlaut und ungeniert werben zu müssen, weil ihn bis vor drei Wochen niemand in Lingen kannte, muss gefragt werden, wie weit es bei ihm denn dann eigentlich mit Kompetenz und Erfahrung bestellt ist, also den zwei anderen Attributen, mit denen er sich schmückt.  Tatsächlich hat Herr Leinweber die Kompetenz, eine Mittelstadt zu lenken und zu entwickeln oder auch nur vorbildlich, lauter und filzfrei führen zu können, ebenso wenig nachgewiesen, wie eine entsprechende Erfahrung. 30 Jahre Geeste qualifizieren für nichts. Mit seinem Wahlslogan  stapelt der Herr aus der Nachbarschaft also bloß hoch.