Positionen

31. Juli 2010

Heute stellt die Lingener Tagespost die unterschiedlichen Positionen der OB-Kandidaten dar. Sie hat den Bewerbern folgende Fragen gestellt:

1. Wie geht es weiter mit Ihren Aktivitäten bis zum 12. September, dem Tag der Wahl?
2. Was sind Ihre eigenen Schwerpunkte?
3. Was wünschen Sie sich?
4. Welches Problem würden Sie als Oberbürgermeister gerne als Erstes anfassen?

Lesen Sie hier alle Antworten der OB-Kandidaten Dieter Krone, Jörg Küster, Hans-Josef Leinweber  und Sabine Stüting, Ich finde, sie sind mehr als aufschlussreich. Oder?

71 Antworten to “Positionen”

  1. Thomas said

    Aufschlussreich,und gruselig … insbesondere mit was für einem rhetorisch schwachen Politikersprech der CDU-Kandidat daherkommt. Die CDU wird wissen, warum sie ihn nicht von Anfang an als Kandidaten präsentiert hat.

    • Jürgen said

      Na, na Herr Thomas,
      die anderen Kandidaten sind nicht besser in Ihren Aussagen.
      Mich würde mal interessieren wer oder was ist der 5. Kandidat. Wer ist Herr Fehnker???

      • eddie said

        @Jürgen

        Das frage ich mich auch, wer Herr Fehnker ist. Ich dachte immer, der 5. Kandidat heißt Wilfried Fenslage. Oder gibt es da schon wieder einen neuen OB-Kandidaten?

        Ich hoffe, Sie sind da nicht richtig informiert.

        Jetzt fehlt nur noch Jens Beeck und die Wähler haben die Qual der Wahl.

        Bisher war ich immer der Meinung, in der Politik ist es wie in einer Lotterie: Egal was man wählt, die Chance auf eine Niete ist groß. Vielleicht gibt es aber wenigstens einen Trostpreis: KEINEN CDU-OB.

      • Jürgen said

        Nein, es gibt keinen neuen Kandidaten.
        Ich meine natürlich Wilfried Fenslage.
        Sorry.

  2. Ernst said

    aber hallo. es ging um RHETORIK und die ist garantiert nicht überall gleich gut!! da sind deutliche Niveaueinbrüche zu erkennen.

  3. Natalie N. said

    @Thomas @Ernst das unterschreibe ich mit.

    Dann wäre da noch das Interview des CDU-Kandidaten auf der Ems-Vechte-Welle.
    Der Satz: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass der neue OB F.J. Leinweber heißt“ spricht für sich und passt in die Selbstherrlichkeit der Mehrheitspartei. Es würde sich in Lingen nichts positiv verändern. Der Filz bleibt und die Verkrustungen werden sich weiter verhärten. Das Interview hat mich nicht überzeugt.

    Bei den Stellungnahmen in der LT-Ausgabe vom 31.07.2010 überzeugten in erster Linie Herr Dieter Krone und dann Frau Sabine Stüting.

    Beide Kandidaten vermitteln einen modernen und aufgeschlossenen Eindruck. Sind beide rhetorisch auch „live“ sehr gut, bzw. gut.

  4. M.B. said

    Mich persönlich hat ebenfalls Dieter Krone am meisten überzeugt.

    • Hans Peters said

      Mich hat Krone überhaupt nicht überzeugt und ich verstehe auch nicht „M.B.“, wie er dies behaupten kann. Ein konkretes Beispiel: Auf die Frage: „Was sind Ihre Schwerpunkte?“ nennt Krone vier Punkte:
      1. „Haushalt stabilisieren“ – Wie er das machen will, sagt er nicht.
      2. Chancengerechtigkeit durch Bildung – an Menschen denken und auf den Dialog setzen. – Denken und Dialog, Aber Konkretes sagt er nicht.
      3. Familienförderung – die ältere Generation soll sich „nach dem Berufsleben in das Stadtleben“ einbringen. – Er sagt er auch dazu nichts Konkretes.
      4. Lingens Umgebung soll „im Sinne eines sanften Tourismus“ geschützt, „die Situation der Radfahrer“ und der ÖPNV verbessert werden. Konkrete Punkte, wie er schützen und verbessern will, nennt Krone nicht
      .Mein Fazit: Bei den vier Schwerpunkten nennt Krone keine einzige konkrete Maßnahme. Er ergeht sich nur in Sprachhülsen.
      Das ist wirklich sehr schwach, Herr Krone!

  5. Jutta M. said

    Ich war heute in der Stadt und habe mir persönlich ein Bild von Frau Stüting gemacht. Kurz gefasst: sympathisch, intelligent und weiblich. Ich werde sie wählen.

    Übrigens ist mir anschließend Herr Krone über den Weg gelaufen. Er scheint es nicht nötig zu haben mit uns kleinen Leuten zu sprechen. Ich habe mich jedenfalls nicht getraut den feinen Herren anzusprechen und bei seinem Einkaufsbummel zu stören.

    Die anderen Kandidaten habe ich nicht entdecken können. Die sind sich wahrscheinlich selbst für einen Einkaufsbummel in Lingen zu schade.

    • Natalie N. said

      Meine Güte, Sie hören sich ja schrecklich frustriert an. Wenn Frau Stüting bereits im Wahlkampf ist und ihren wöchentlichen Infostand macht, ist es doch schön, wenn sie Sie damit überzeugt hat, sie zu wählen. Deswegen darf Herr Krone doch wohl noch seine privaten Einkäufe tätigen ohne gleich jeden anderen Stadtbesucher einzeln zu begrüßen. Wie denken Sie eigentlich? Sie erwarten doch nicht wirklich, dass jetzt alle OB -Kandidaten zur gleichen Zeit da rumlaufen wo Sie gerade sind und „keep smiling“ machen.
      Warum haben Sie sich denn nicht „getraut“, Herrn Krone bei seinen privaten Einkäufen anzusprechen? Etwa, weil auch Sie vielleicht bei privaten Einkäufen nicht gestört werden wollen? Wieso schreiben Sie so abwertend „der feine Herr“? – Sie wissen ja gar nicht, wie Recht Sie haben. Herr Krone ist wirklich ein feiner Mensch. Demnächst gibt es ja mehrere Veranstaltungen, auf denen Sie Gelegenheit haben, jeden Kandidaten kennen zu lernen.

      Allerdings, Albert Einstein sagte es bereits: „Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil“.

    • Dieter Herrmann said

      > und weiblich.

      Also wenn das ein zwingendes Merkmal zur Qualifikation ist, dann können die anderen Kandidaten schon einpacken 🙂

  6. Ernst S. said

    Es ist interessant, dass Herr Küster die ALG II-Gesetzgebung, also (Hartz IV), abschaffen möchte! Ich wusste gar nicht, dass der Kompetenzbereich des Lingener OB´s derart weitreichend ist.
    Manchmal ist Schweigen eben doch Gold.

    • Küster said

      Lieber Ernst, wer so lange in der Kommunalpolitik ist wie Sie, der sollte doch wissen, dass in der LT ein Satz im Konjunktiv mißbraucht werden kann. Hierzu lesen Sie bitte unser/mein Programm zum Thema „Arbeitswege“! http://www.dielinke-lingen.de

      Ich denke, dass hierzu von mir ausreichend Auskunft gegeben worden ist. Fakt aber ist, dass ein Bundesgesetz nicht auf kommunaler Ebene ausgesetzt werden kann, die optierende Kommune aber durchaus Handlungsspielraum hat. Bitte nachlesen! Das steht so in unserem Programm, das habe ich der LT so geschrieben und das ist so. Auch wenn die LT mich auf einen Satz gekürzt hat. Wie bei anderen Fragen auch! Darüber gilt es nachzudenken!

      Herzliche Grüsse
      Jörg-Friedrich Küster

  7. Luise said

    Genau diesen Eindruck hatte ich von Herrn Krone auch, als ich ihn durch die Stadt laufen, was sage ich, flanieren sah. Huldvoll lächelnd ist er sich zu fein, mit dem gemeinen Volk zu sprechen. Wäre er mal lieber zu Hause geblieben …

    • bn_reinhard_rauscher said

      Bitte mal halblang !

      Dieter Krone (wie auch seine Familie) ist m.E. ganz normal und korrekt aufgetreten. Da war nichts von „Huldvoll“. Selbst wenn, könnte man sich fragen, ob das dann in irgendeinem Kommentar eine Erwähnung finden müßte!? SIE würden doch auch etwas indigniert reagieren, wenn Ihr Gang durch die Stadt derartig kommentiert würde !

  8. Klaus B. said

    @Jutta und Luise
    Warum erniedrigen Sie sich so? „UNS KLEINEN LEUTE“ und „MIT DEM GEMEINEN VOLK“? Haben Sie Komplexe und ein Problem damit, weil Herr Krone Oberstudienrat ist? Ihre beiden Beiträge stammen nach meiner Einschätzung aus ein und derselben Feder und dienen nur der Hetze gegen den Kandidaten Krone. Fairplay sollten auch Kleingeister beherrschen. Denn das hat nichts mit Schul- sondern mit Herzensbildung und Kinderstube zu tun.
    Arbeiten Sie dran, es lohnt sich immer.

  9. Ernst said

    Stüting ist ehrlich! Kassensturz, keine Arena (Krone will sie nur nicht im Gauerbach ;)) und frischen Wind.

    • Klaus B. said

      Frau oder Herr Ernst!
      Lesen Sie doch bitte noch einmal das Einsteinzitat von Natalie N.
      Außerdem ist Ehrlichkeit eine Tugend, keine Leitlinie.
      Ehrlich sind andere Menschen auch.

  10. Dieter Herrmann said

    Wer war eigentlich http://www.herbertmasslau.de/ ?

      • Naja – das kann man auch anders sehen. Dumm allerdings war „Kiebitz“-Ratsherr Herbert Masslau nicht.

      • Thomas Adolf said

        na ja,

        Ein Blog zwischen Weltverschwörungsteorie und Kritik an Neokonservativen Positionen/Gerüchte rund um neokonservative Think-Tanks und deren Positionen.

        Derartige Blogs findet man wie Sand am Meer im Internet und werden innerhlab von außenpolitischen Diskursen kaum ernst genommen.

        Dies hat folgende Gründe:

        1. wenn man sich in der Außenpolitik als Funktionsträger und/oder einfacher Aktivist tummelt, wird vorausgesetzt, dass man sich Grundlegend mit der Region auseinandergesetzt hat, über die man dort schreibt und zwar nicht nur in dem man Presseberichte zusammengoogelt, sondern auch in dem man sich direkt informiert (u.a. per Internet, Debatten, Fremdsprachenkenntnisse etc. etc. ).

        2. die Einbahnstrasse zum Dritten Weltkrieg dürfte nach aktueller Sachlage wohl ausfallen, denn es ist tatsächlich so dass die Zukunft erst passieren muß 😀
        Zudem ist es kein Geheimniss, dass Obama wohl nicht in den Iran einmarschieren wird, denn dann hätte er ein riesiges Schlachtfeld, von der arabischen Wüste (Irak ) bis in den Hindukusch und dazwischen eine instabile Region, die die USA nicht kontrollieren könnten.

        3. Zu dem Iran-Inhalt in dem Blog:

        Das iranische Regime arbeitet krampfhaft daran, sich selber moralisch zu erledigen. Sie brechen unter anderem islamische Gesetze und Regeln, die vielleicht für nicht-affine Westeuropäer wohl etwas exotisch klingen dürften.
        Da wäre z.B. das Gebot, dass der schiitische Muslim an Aschura (27. Dezember) nur Gewalt gegen sich selber ausführen darf (Selbstgeißelung) etc etc.

        Dieses ganze Säbelrasseln um das Atomprogramm kann man eigentlich ganz gut mit einem Zitat des ersten Präsident der Islamischen Republick Abū l-Hasan Banīsadr (1980 bis 1981) zusammenfassen:

        „Warum insistieren sie aber darauf, Uran anzureichern, warum setzen sie das Land Gefahren aus, die schwere Folgen haben können? Weil sie ohne Krisen nicht existieren können.“

        Die Uhr für das Ahmadinejad-Regime läuft rückwärts, dass kann man an Punkten wie Wirtschaftsentwicklung, Sozialisation der Bevölkerung, Durchdringung mit Informationstechnologie und weiteren Punkten festmachen und es sieht so aus, dass sich unter einer zukünftigen liberaleren Regierung in Tehran wohl viele Fragen in Luft auflösen dürften.

        ich muß sagen, ich habe eideutig schon bessere Umfeld-Analysen gelesen, eine gute außenpolitische Umfeld-Analyse hat sowiso meistens mehr als 10 DIN – A4 Seiten, darunter kann man den Inhalt meistens vergessen.

        Ich finde den Inhalt des Blogs zu oberflächlich….

      • Alan Shore said

        Das Problem ist momentan nicht, dass wir auf einen Weltkrieg zu kaschieren, sondern vielmehr auf eine Weimarer Republik der westlichen Welt, bzw. Einem Römischen Imperium in der Endphase: Entpolitisierung der Gesellschaft, mangelnde und unfähige politische Führung in allen Parteien, beginnende soziales Auseinanderdriften (das ist im übrigen auch der Grund, warum die Taliban in Afghanistan so riesigen Zulauf bekommen. Würden wir jetzt weglaufen, verschlimmert sich die Situation dort, wir müssen dort den Aufbau weiter voran treiben), Klimakrise, Korruption, Verschwendung von Ressourcen und Zerstörung des Ökosystems. Falls ich was vergessen habe, korrigieren Sie mich ruhig. Falls sich diese Entwicklung fortsetzt – entgegen aller humanistischer Rationalität – bin ich mir sicher, dass unsere Gesellschaft das nicht überlebt. Ob durch einen Krieg oder Weltkrieg sei dahin gestellt. Es wir in jedem Fall katastrophal für die folgenden Generationen.

      • Alan Shore said

        zusteuern anstatt kaschieren

      • Thomas Adolf said

        @ Alan Shore

        Ich habe folgende Positionen und Anmerkungen zu den von Ihnen angesprochenen Themenbereichen:

        1. Afghanistan:

        Machen wir uns nichts vor, wir sind dort im Krieg ( ich kann die Debatte in Deutschland ob das jetzt ein Krieg ist oder nicht wirklich nicht im geringsten nachvollziehen, liegt wahrscheinlich an typischen Befindlichkeiten meines Heimatlandes )

        Dieser Krieg dauert nun länger als der 2. Weltkrieg ( von der Zeitspanne her) tatsächlich ist er der längste Krieg, den Deutschland seit 150 Jahren geführt hat (wenn nicht länger).

        Die Chancen das Land in seiner Gesamtheit zu besetzen und die Taliban zu erledigen, sind mittlerweile nicht mehr groß. Der Saudi Osama-bin-Laden wurde immernoch nicht gefunden, weder tod noch lebendig.
        Die Koalitionstruppen selber sind eher in der Defensive, anstatt in der Offensive.

        Die Taliban sind damals nicht an die Macht gekommen, wegen dem sozialen Auseinanderdriften der Gesellschaft, sondern sie sind im Endeffekt Nachfolger der Mudjahidin-Bewegung, die gegen die Sowjetunion gekämpft hat.
        Hier dürfte bei ihrem Aufstieg vor allem Nationalismus und Politisierung von Religion eine große Rolle gespielt haben. ( ähnlich wie bei der durch Khomeini angeführten Revolution im Iran 1979 ) hierzu mal 2 Beispiele aus der Region:

        1.1. Beispiel: Iraner aller politischen Gesinungen sind stolz darauf eine 2500 jährige Landesgeschichte zu haben, daher wird den USA bis heute die Operation Ajax vorgeworfen, in der die CIA und andere Verbündete den damaligen Premierminister Mossadegh 1953 weggeputscht haben, um das Shah-Regime zu stärken. Die Auswirkungen dieses Putsches sind bis heute fest in das politische Befinden der Iraner eingegangen.

        2. Beispiel: Persisch im Iran (Farsi) ist identisch mit Dari in Afghanistan, dieses ist wiederum identisch mit Tadschik, das wars aber dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten zwischen Afghanen und Iranern.
        Geflüchtete Afghanen werden im Iran als Bürger 2. Klasse behandelt. Die Gräben, warum dass so ist, sind nicht selten 300 Jahre alt und älter.

        2. Entpolitisierung der Gesellschaft

        Zur von Ihnen angesprochenen Entpolitisierung der Gesellschaft, die sehe ich im Westen ehrlich gesagt nicht. Weil es eigentlich so ist, dass sich vor allem Jugendliche sehr wohl politisch engagieren, dies aber nicht immer durch das Medium „Partei“ passiert.

        Ein Beispiel:
        Die grassroot- Bewegung um den damaligen US-Senator Barack Hussein Obama hatte alleine im deutschen Studivz über 10.000 Mitglieder!! (mich eingeschlossen, mehrheitlich Nicht-Amerikaner), die Macher der Gruppe konnte man schon an verschiedenen politischen Flügeln der analogen Welt festmachen (quer Beet, nur die Aktivisten die der Partei „die Linke“ nahestanden haben sich dort mit unfundiertem, gebetsmühlenartigem Anti-Amerikanismus gründlich blamiert)
        Aber dennoch: viele Jugendliche, die dort vor allem über Außenpolitik debattierten, hatten nicht immer eine Affinität zu einer speziellen Partei….

        Es liegt an den Parteien selber dort Angebote an die Jugendliche und jungen Erwachsenen zu machen, was Themen und auch Positionen angeht, es gibt dort ein riesiges Potential das brach liegt….

        Also bitte nicht so pessimistisch. 😉

        3.Klimakrise, Korruption, Zerstörung des Ökosystems und Verschwendung von Ressourcen

        Ich sehe neben dem Klimawandel und dessen Folgen vor allem das Ausgehen des Öls als größte (wirtschafts- und sozial)politische Herausforderung meiner und der nächsten Generation an.
        Ich bin eigentlich nicht scharf darauf, mich mit den Leuten in ein paar Jahren um ein paar Ölfässer zu kloppen, mit denen ich mich heute solidarisch verhalte.

        Zudem müßen langfristig globale Strategien gefunden werden um die Welt lebenswert zu erhalten, dies muß auch auf der Basis von „mutural respect“ passieren….

        P.S. Boston Legal ist übrigens eine gute Serie, man darf sich nur nicht die Angewohnheiten von der einen oder anderen Figur angewöhnen…. 😉

        Mit freundlichen Grüßen

        Thomas Adolf

      • Alan Shore said

        @Thomas Adolf

        Ich stimme ihnen zu, was ihre Analyse der politisch-gesellschaftlichen Situation im Iran und Afghanistan angeht (in Afghanistan kommt noch die Problematik eines Vielvölkerstaat bzw. -stämmestaates hinzu) und auch der Tatsache, dass wir in Afghanistan Krieg führen. Allerdings ist die Grundproblematik eine überaus menschliche (zu mindestens für den normalen Afghanen): Würde es ihm ökonomisch gut gehen, d. h. er hat genug zu Essen, medizinische Versirgung usw. käme er erst gar nicht auf die Idee gegen das bestehende „demokratische“ System zu opponieren und fanatische Taliban (deren Ziel auch nur Macht ist, was eigentlich auch ein überaus menschliches Streben ist) zu unterstützen. Menschen sind nun mal Opportunisten, weshalb sich auch die Mehrheit der Deutschen nie gegen Hitler erhob. Es fehlte an Demokraten aus Überzeugung und Prinzip und ich glaube, selbst heute wissen die wenigsten estwas mit Demokratie anzufangen, sie bleiben nur bei dem System, weil es ihnen (noch) gut geht. Wohlstand und individuelle Freiheit ist demnach der Schlüssel, mit dem man die afghanische Bevölkerung zu einer Inneren Demokratisierung bewegen kann. Der Fanatismus entsteht aus Armut und Verzweifelung.

        Was die Entpolitisierung angeht, so bin ich zwar auch begeistert von Obama, aber man merkt, wie schnell der Glanz eines Pop-Stars (und das war er für die meisten) leider verblasst, obwohl er schon heise politische Erfolge feiern konnte. Aber es fehlt an einer gesamtpolitischen Verantwortung, wie sie Volksparteien verkörperten. Stattdessen haben wir nur noch Partikularinteressen, die sich z. T. auch in politischen Parteien (Piratenpartei) widerspiegeln und da liegt dann die Gefahr instabiler Mehrheiten. Fragen Sie in den Schulen: Es sind kaum junge Menschen, die ein politisches Interesse haben, warum sollten sie auch bei dieser dilettantische politischen Führung.

        Ich hab gerade eine Doku auf der ARD von Stephan Lamby über/mit Per Steinbrück gesehen (kann ich sehr empfehlen in der ARD Mediathek). Dort werden die Gefahren einer gesellschaftlichen Spaltung auch sehr gut nachvollzogen. Wir müssen nur in die Geschichtsbücher gucken, um zu erkennen, dass zumindestens der Keim einer negativen gesellschaftlichen Entwicklung vorhanden ist.

        Alan Shore ist ein Sprachrohr für Missstände, die öfter artikuliert werden sollten und ich wäre froh, wenn es ein paar mehr Menschen geben würde, die seine Humanität und Rationalität besäßen, auch wenn sie nur fiktiv ist.;)

        In diesem Sinne: Denny Crane!

        • Küster said

          Thomas,
          erstens braucht mich niemand „siezen“ und zweitens bist Du ein völliger xxxx*! Viel Text ist noch kein Inhalt und vor 18 Jahren, als Du noch ein ganz kleines xxxx* in der SPD gewesen bist, habe ich versucht Eure Jugend nach vorne zu bringen. Du bist ein klassischer FDP-Typ, die in jeder Partei einen Platz finden.

          * xxxx = gestrichen admin

          • Job said

            @Küster
            Sie sind aber spät dran. Fast 1 Jahr haben Sie für diese, in xxxx* eingehüllte Antwort, benötigt.
            Respekt! Aber soweit ich mich erinnere, waren Sie in der SPD mehr als überflüssig, eben ein notorischer Nörgler.
            Schlafen Sie schön.

            *xxxx = gestrichen admin

          • Jörg,

            ich muss sagen, ich habe bisher schon reifere Leistungen in meiner (politischen) Laufbahn gesehen.
            Sie müssten auch von früher wissen, dass ich viel Wert auf Eigeninitiative lege, selbst dieses System, mit dem ich (wir/Exiliraner) Kontakt zur inländischen iranischen Opposition halten, hat was mit Eigeninitiative und Eigenleistung zu tun. Für das XXXX-Wort, was ich da in lesen mußte, können Sie mir mal getrost den Buckel runterrutschen…. *HUIIIIII*

            Grüße,

            Thomas

            *xxxx = gestrichen admin

          • Vor 18 Jahren? Ich wußte garnicht, das ich mit 11 in die SPD eingetreten bin, ich bin damals mit 16 (1998) eingetreten.

            Das restliche Engagement in Richtung Außenpolitik ist übrigens ohne eine Mitgliedschaft in der SPD entstanden (nach meinem NL Aufenthalt und meiner damligen Mitgliedschaft in der PVDA war ich ne ganze Zeit „parteilos“,ich hatte mich auf auswärtige Fragen gestürzt und auch so manche nützliche Verbindung aufgebaut). Bin aber mittlerweile wieder eingetreten (vor einigen Wochen, die selbstentwickelten Social Media-Sachen und die damit verbundenen realen politischen Netzwerke bringe ich als Bonus sozusagen 🙂 mit ).

  11. Ernst said

    @Klaus B.
    Habs gelesen und festgestellt, dass es zu meinem Punkt nicht passt. Ich unterstreiche die Ehrlichkeit von Stütig, nicht die Unehrlichkeit von Krone und Co.

    Und natürlich ist Ehrlichkeit eine Eigenschaft; sie wird ja vorgelebt. Und sobald man dies entsprechend zeigt, wird/kann sie – die Ehrlichkeit- zum Vorbild und damit auch zur Leitlinie (werden).

    • Küster said

      Thomas, Du solltest Politik ernster nehmen als „Plupps“!

      • @küster

        ich nehme Politik sogar sehr ernst, ansonsten würde ich mich nicht mit den Fragen auseinandersetzen, mit denen ich mich auseinandersetze….

        Ich kann aber Sie XXXX* nicht ernst nehmen!!!

        Daher Sie bis auf den Standard,den die Linke (nicht nur in der Außenpolitik) vorgibt, selber nichts auf die Reihe bekommen.

        Was sollten die Stadtwerke noch werden? Eine e.G.(mbH), gut, es gab Genossenschaften, die sich früher so bezeichnet haben, das ist aber auch schon 30 Jahre her…..

        Sie sollten sich wirklich mal überlegen, ob Sie ihr fehlendes (Allgemein-)Wissen mal auffrischen, dann hätten Sie sogar Chancen ernstgenommen zu werden.

        *xxxx = gestrichen admin

        • Küster said

          Ach, hätte ich doch die Zeit gehabt „ewig“ zu studieren. Dann hätt´s auch mit dem „Allgemeinwissen“ geklappt.

          • @Küster, Sie sollten aber wissen, das es einiges an Allgemeinwissen bedarf um eine Funktion auszufüllen. Ansonsten brauchte man ja garnicht mehr zu debattieren.

            Zudem kann ich es nicht nachvollziehen, warum Sie einfach jemanden beleidigen, nur weil Sie politisch unterlegen sind, wüßte auch nicht, wer das sonst in Lingen machen würde, zudem müßen sie dann eben auch die Retourkouche ertragen, obwohl meine XXXXX* keine wirkliche Beleidigung enthalten 🙂

            Was heißt den wieder ewig studieren? Die Arbeitsweise, die Sie in einer Hochschule oder in einer Universität lernen, zieht sich durchs gesamte Leben. Mir sind sogar schon Leute über den Weg gelaufen, die fast „vergessen“ hätten ihr Diplomarbeit zu schreiben, weil sie mittlerweile selbstständig sind und Vollzeit irgendwelche Sachen entwickeln (kommt im IT Bereich sehr oft vor).

            Sie sollten nicht vergessen, dass sich die meisten sowieso das ganze Leben fortbilden (d.h. zu einem gewissen Grad „studieren“, was bei ihnen wohl eher nicht der Fall zu sein scheint.

            XXXX* durch User gestrichen 😉

  12. waltraud schober said

    Frau Luise, ich weiß nicht, wie Sie zu diesem Urteil über Herrn Krone kommen. Ich habe ihn am Samstag direkt angesprochen und mich sehr vernünftig mit ihm unterhalten. Er hat einen sehr sympatischen und politisch kompetenten Eindruck auf mich hinterlassen.
    Ich kann ihn mir sehr gut als OB von Lingen vorstellen. – Warum reden sich nicht mit ihm, sondern nur über KOOP BLOG überihn?

    • Thomas said

      … Es ist leichter über ihn zu sprechen, als mit ihm – man darf ja nicht beim Einkaufen stören (siehe oben N.N.). 😉

      • Gut. Das Thema ist jetzt wirklich durch, liebe Krone-Fans. Wir haben gelernt, dass wir den Kandidaten künftig beim Einkaufen ansprechen dürfen, wenn wir ihn sehen und er dann sympathisch rüber kommt. Heute erscheint auch der Krone-Flyer, der alles dann abrunden wird und nächste Woche ist der Krone-Zirkus in der Stadt. Alles total sympathisch.
        Jetzt zu dem, was Hans Peters gestern in seinem Kommentar geschrieben hat. Vielleicht gibt es auch dazu seitens der Fans von Herrn Krone Erhellendes. Das fehlt nämlich bisher.
        Also: Was will der Kandidat der SPD und der Grünen in der Sache, was sind seine Schwerpunkte?

  13. Robert jr. said

    Krone ist Studienrat. Da kann man eine gewisse Intelligenz erwarten. Außerdem sollte er als Lehrer wissen, wie man Inhalte vermittelt. Problem ist aber, dass seine Positionen teilweise einfach falsch sind.

    Ich mache das mal konkret am Beispiel ÖPNV. Krone fordert, dass dieser „ausgebaut werden müsse“. Der muss in Lingen _ganz sicher_ nicht ausgebaut werden. Das ist eine Standardfloskel, die im die SPD/Grünen in seine 4. Punkte reingeschrieben haben. Es zeigt, dass er sich mit der Thematik kein Stück auseinandersetzt. Wir haben genug Busse, die jeden Tag durch Lingen und das Umland fahren. Was aber das Problem ist, dass man -als spontaner Fahrer oder Tourist- nicht weiß, wohin und wie die Busse fahren.

    In Osnabrück (in Vechta, das ja kleiner als Lingen ist gibt es das auch!) gibt es ein Liniennetz. Ein gutes Dutzend bunter und klar strukturierter Linien, die sich nachvollziehbar durch OS schlängeln.

    http://www.stadtwerke-osnabrueck.de/fileadmin/downloads/Verkehr-Hafen/VOS_07_LN_OS.pdf

    Außerdem hängt an jeder Haltestelle ein Plan, den man in 2min verstehen kann. Der sog. Haltestellenfahrplan:

    http://www.stadtwerke-osnabrueck.de/isoli/afp/dataw09/afp_9111__71.pdf

    Und weiter sind die Tarife ebenfalls nach einem klaren Muster gefasst.

    Also: Es ist zu platt daher zu kommen und zu sagen, „der ÖPNV muss ausgebaut werden“. Ganz im Gegenteil. Er könnte sogar reduziert werden, wenn dafür die notwendigen Details umgesetzt würden.
    Der ÖPNV muss deutlich verbessert werden. Damit Studenten, Touristen, Rentner, Jugendliche und Arbeitnehmer bequem und nachvollziehbar an ihr Ziel kommen.

    • Thomas said

      @Robert jr.
      Das muss ich denn doch hier sagen, der ÖPNV ist für die Stadt Lingen ein immens wichtiges Thema. Das sieht im Übrigen Fr. Stüting in ihrem Programm auch so. Man kann sicher über die Terminologie Ausbau oder Verbesserung streiten. Nennen wir es einfach „Organisation“. In einer Stadt in der demnächst viele Studenten erwartet werden ist ein funktionierender ÖPNV ein Muss!.
      Aber auch als normaler Fahrgast hat man seine Probleme. Versuch mal werktags zwischen 7 und 8 vom Gauerbach per ÖPNV in die Stadtmitte zu fahren. Da beginnt ein echtes Abenteuer.
      Das die VGE damit vielleicht allein etwas überfordert ist, sieht man an ihrem immer noch gruseligen Internetauftritt :

      http://www.vge-sued.de/

      • Hendrik said

        Aber ob sich der ÖPNV-Filz aufbrechen lässt? Wer auch immer es versuchen darf, ich bin gespannt!

        Für mich ist allerdings schon jetzt klar, „die Lingener“ werden wohl nicht auf ihr Auto zugunsten des ÖPNV verzichten: Fast jedem Einfamilienhaus der vielen Baugebiete stehen doch zwei oder gar drei PKW zur Verfügung. Nicht selten sind dies richtig große Brummer. MacDonald’s, BugerKing und viele Großmärkte sind gänzlich auf eine Anfahrt per PKW ausgerichtet.
        Einzig die Lingener Innenstadt ist mit ihren stets verschieden strukturierten, engen (für „große Brummer“) Parkhäusern und Tiefgaragen mit leider recht statischen Öffnungszeiten scheinbar der einzige Ort, der sich nicht an der aktuellen Besucher-Mehrheit, den PKW-Benutzern, ausrichtet.

        Und, wer hat eigentlich „Schuld“, dass es so weit gekommen ist? Also missgebildeter ÖPNV und fehlgerichtete Ausrichtung der Gewerbe, bei in sich gegenläufigem Aus- und Umbau der Innenstadt?

  14. Robert jr. said

    und wo ich gerade bei den Bussen/ÖPNV bin. In unserem fantastischen Theo-Lingen-Tunnel fehlen schlichtweg die Hinweisschilder. Jmd der zB aus Münster oder Köln nach Lingen kommt, kann doch gar nicht wissen, wenn er die Treppe von Gleis 2 runterkommt, wo die Innenstadt, die JVA, die Gerichte, das Krankenhaus, die Touristeninformation usw. ist.

    Versetzen sich die Rathaus-Leute eigentlich auch nur EINE SEKUNDE in die Personen, die es betrifft? Jedes Mal, wenn ich nach Lingen komme, ärgere ich mich über solche Planungsfehler.

  15. Zum Ausgleich dafür ist der Tunnel aber im Bereich von Mittelbahnsteig-Treppe und Mittelbahnsteig-Aufzug völlig verdreckt. :-@

  16. neuer, zweiter:Versuch:
    Gut. Das Thema ist jetzt wirklich durch, liebe Krone-Fans. Wir haben gelernt, dass wir den Kandidaten künftig beim Einkaufen ansprechen dürfen, wenn wir ihn sehen und er dann sympathisch rüber kommt. Heute erscheint auch der Krone-Flyer, der alles dann abrunden wird und nächste Woche ist der Krone-Zirkus in der Stadt. Alles total sympathisch.
    Jetzt zu dem, was Hans Peters gestern in seinem Kommentar geschrieben hat. Vielleicht gibt es auch dazu seitens der Fans von Herrn Krone Erhellendes. Das fehlt nämlich bisher.
    Also: Was will der Kandidat der SPD und der Grünen in der Sache, was sind seine Schwerpunkte?

  17. Ernst said

    Krone hat keine Schwerpunkte.

    1. Er sagt, dass wir den „Haushalt stabilisieren“ müssen. Irre Erkenntnis, wenn zig Millionen fehlen. Dass man zB auf die Emslandarena verzichtet, sagt er nicht. Warum?? Wahltaktik?

    2. Chancengerechtigkeit beginnt im Kindesalter. Ebenfalls bahnbrechend analysiert von DK! Er als Privatschullehrer muss es ja wissen.

    3. Was soll denn diese tolle „aktive Familienförderung“ in Lingen sein? Wäre mir neu…

    4. Der grüne Moment. Schön verpackt, damit man es erst auf den zweiten Blick sieht. Umwelt schützen und Industrie hinten anstellen. Die Radfahrersituation soll verbessert werden. Fragt man sich: warum gerade die? Fährt DK selbst?

    Ich kann nur sagen, dass die Positionen sehr schwach und lasch daher kommen. Natürlich muss der Haushalt überarbeitet werden, natürlich soll es Chancengleichheit geben, natürlich will man Familienförderung. Das sind alles keine neuen Positionen. Wenn es aus Leinwebers Feder käme, würde es genauso klingen.

  18. Alan Shore said

    Können wir uns vielleicht endlich wieder auf den Hauptgegner konzentrieren? Das ist nach wie vor ein designierter CDU-Kandidat. Die Opposition kann sich ja gerne weiter zerfleischen, nur wenn dann Leinweber im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit holt, können Sie sich alle gegenseitig auf die Schulter klopfen.

    Im Übrigen: Wo ist Frau Stüting mal konkret?

  19. Dieter Herrmann said

    Herr Krone wurde (auf-)gehängt 🙂 und lächelt mich jetzt jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit an, hängen die anderen Kandidaten auch noch/schon?

    In welcher Hoffnung der Manipulation hängt man eigentlich Abbilder der Kandidaten mit bestem Elmexlächeln an Laternen, etc.?

    • BN_Plakatierbüro said

      @Dieter Herrmann:
      Warten Sie´s ab: Sabine Stüting will Sie nicht manipulieren. Sie wird Sie auch nicht anlächeln.

      Sie wird Sie anSTRAHLEN! Und zwar ohne Kunstlicht, ohne Phrasen, ohne Lippenstift – und vor allem ohne Retuschen. Einfach so wie sie ist.

      Wenn´s Ihnen gefällt, reißen Sie es nicht ab, bestellen Sie eins bei den BürgerNahen unter bn-lingen.de

      • Dieter Herrmann said

        Und hoffentlich ohne offenen Mund?! Bei Polit-Plakaten mit offenem Mund werde ich immer besonders misstrauisch, da es immer so aussieht, als ob die Abgebildeten dringend nach Luft japsen, da der eigene Körper und Geist massiv unter Druck der eigenen Aussagen stehen.

    • Ganz einfach: Wahlwerbung soll für die Wahlteilnahme mobilisieren. Lieber Dieter Hermann, was meinen Sie, wie viele Lingener überhaupt wissen, dass am 12. September gewählt wird. Ich schlage vor:
      a) 5 % und b) 10 % oder c) 20 %?

      • Dieter Herrmann said

        Ach Herr Koop, mMn wissen auch mehr als 20% aller Lingener Bürger und sogar aller Wahlhebrechtigten, das demnächst OB-Wahlen anstehen, die Frage ist doch eher, wie überzeugt man sie am demokratischen Willensbildungsprozess mitzuwirken? Bisher sieht es doch eher nach der Holzhammermethode „Friss oder stirb!“ aus. Warum macht man kein Medienspaktakel auf dem Lingen Marktplatz z.B., begleitet von Radio (EVW) und Internet(Ems-TV)), bei dem sich die Kandidaten mal verbal in die Wolle kriegen dürfen? Die Denk- und Kritikanstöße in diesem Blog z.B. sind ja ganz nett, aber bis in die Lingener Bürgerschaft verpuffen diese quasi nicht wahrgenommen.
        Nicht zuletzt so hohle Phrasen wie „Gemeinsam für Lingen“ motivieren mich überhaupt kein bisschen, schreckt es mich doch eher ab, eingedenk der Tatsache, das außer Herrn Krone sonst niemand auf dessen Plakat zu sehen ist, oder haben wir es mit einer multiplen Persönlichkeit zu tun, einem Bäumchen wechsle Dich, einem Fähne im Wind, das je nach Wind (von außen) die Richtung weist?

  20. Also konzentrieren wir uns:
    Was will, so er morgen mit überwältigender Mehrheit aufgestellt wird, Herr Leinweber? Nehmen wir seine Schwerpunkte aus dem LT-Interview:
    1.) die Infrastruktur in Orts- und Stadtteilen weiter stärken. Kindergärten, Krippen, Schulversorgung, demografische Entwicklung, Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs, Sicherung der ärztlichen Grundversorgung sind vorrangig.
    2.) Innenstadt bedarf der Fortentwicklung; mit Kaufmannschaft und Investoren die Attraktivität steigern auch mit kulturellem..
    3.) Standortvorteile nutzen und ausbauen.
    Fazit: Alles nur allgemeines Gerede und schwatzende Belanglosigkeiten. Oder kurz: gähn…

    • Jürgen said

      Robert, mal ehrlich
      ich habe mir noch einmal die Aussagen von Sabine Stüting angesehen. Wo ist der Unterschied zu den Punkten 1-3 gegenüber Leinweber? Das was sie sagt, ist doch auch reine Rhetorik.

      • Conny Spielmanns said

        Hallo Jürgen,
        auf die Antwort bin ich jetzt aber wirklich gespannt.

      • Jürgen, welche Aussagen meinst Du? Die Fragen 1 bis 3) oder die Schwerpunkte, bei denen Sabine Stüting vier aufzählt? 1. Offene Politik ohne Gekungel in Fraktionszimmern, 2. Rahmenbedingungen für die Unternehmen sichern und keine Abwerben durch Nachbargemeinden, 3. Betreuungsgarantie für Kinder ab dem 1. Lebensjahr, unterstützende Tagespflege und Serviceleistungen für Alte; Integration statt Ausgrenzung ist in der Tat rhetorisch – aber in Sabine Stütings Programm ist das exakter ausgeführt.
        Vor allem, werter Jürgen, welchen dieser Punkte nennt Herr Leinweber, wie Du behauptest? Ich verrate es Dir: Keinen einzigen. Also bitte keine Polemik wie „Wo ist der Unterschied?“

  21. Ernst said

    Richtig. Leinweber quatscht auch nur das Traditionelle und Übliche. Den Jungs/Frauen im Rathaus fehlt der Blick nach „links“ und „rechts“. Ich bleibe dabei. Mann muss das Rad nicht neu erfinden. Andere Städte haben schon tolle Programme und Ideen entwickelt. Und mit ein bisschen Menschenverstand kommt man fast auch alleine dahinter. In diesen Zeiten können wir eine Arena einfach nicht gebrauchen.
    Die HSG spielt in der 2.(!) Bundesliga. Anderen Hallensport haben wir hier nicht, jedenfalls nicht nennenswerten. Die Band und Künstler, die in Lingen auftreten, kommen auch nicht aufgrund der Lokalitäten, sondern wegen der Gage. Ja ich weiß, es fällt so manchem schwer dies zu glauben, aber es ist so.

    Es ist und bleibt unfassbar, was alles in LIN falsch läuft. Es dürften circa 20 große Projekte sein, die total(!) neben der Spur laufen.

  22. Ernst said

    @Dieter Hermanns

    Falsch! Sie haben nicht richtig gelesen. R. Koop fragt, ob die Lingener wissen, dass am 12. Sep gewählt wird. D.h. auch Urlaub, Ausflüge, Geburtstage usw. berücksichtigen.
    Natürlich wissen -durch Presse, Internet und durch Gespräche viele, dass Pott weg ist und ein neuer gesucht/gewählt wird. Aber es geht um das Datum!!

    • Dieter Herrmann said

      Irgendwie klingt das wie „Die Lingener Bürger sind allesamt auf den Kopf gefallen“. Also die einzigen Pluspunkte die Sie mit sowas sammeln landen eindeutig in der Minuskiste.

      Abgesehen davon stellt kein geistig-gesundgebliebener Mensch die Politik über die Familie.

  23. Dieter Herrmann said

    Was hat der Herr Krone heute morgen an der Drückerampel bei der St. Josefskirche getrieben, es muss anscheinend so wichtig/PR-wirkend gewesen sein, dass sogar ein „Kamera-Team“ dabei war.

    • Denny Crane said

      Sie sind ja anscheinend überall; haben Sie mal beim Verfassungsschutz oder ähnlichem gearbeitet?

      Sehr viel interessanter finde ich, dass der Bürgermeister aus Geeste mit einem für Lingener CDU-Verhältnisse schwachen Ergebnis zum Kandidaten durchgewunken wurde. Offenbar rumort es ein wenig bei den Konservativen.

      • Dieter Herrmann said

        Nein, nicht überall, nur auf dem Weg zur Arbeit, er sah zwar etwas entstellt aus (nicht ge-photoshop-t) aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es Herr Krone war.

        Verfassungsschutz? Ich bitte Sie! 😀

    • Denny Crane said

      Waren Sie gestern eigentlich auch im Konrad-Adenauer-Haus?

      • Dieter Herrmann said

        Wieso, gab es da was umsonst?
        (Nein, ich war gestern Abend mit dem Hund am Kanal schwimmen, also der Hund, mir ist es schon wieder zu kalt 🙂 )

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