Sünden

6. Juli 2010

Unter dem Motto „städtebauliche Fehlleistungen, Planungs- und Bausünden“ lädt die SPD-Stadtratsfraktion zu einem Stadtrundgang ein. Geführt wird die Veranstaltung vom Fraktionsvorsitzenden der SPD, Hajo Wiedorn, der auch stellv. Vorsitzender des städtischen Planungs- und Bauausschusses ist. Der Rundgang beginnt am Donnerstag, den 8. Juli 2010, um 19.00 Uhr  am Konrad-Adenauer-Ring/Zum neuen Hafen und endet am Bahnhof. Die SPD lädt alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, sich bei dieser Gelegenheit über die aktuellen Bauvorhaben in der Lingener Innenstadt informieren zu lassen.
Das wird ein interessanter Rundgang, und ich empfehle teilzunehmen -auch auf die Gefahr hin, dass es ein bisschen Wahlkampfgeklingel wird.

Sie werden wichtige Informationen gewinnen und sehen, was sich eigentlich in Lingen in den letzten zehn Jahren verändert hat, seit dem Stadtbaurat Nikolaus Neumann seinen Posten räumte. Im Kern werden Sie feststellen: Niemand im Rathaus hat ein Vorstellung davon, wie unsere Stadt aussehen soll. Niemand hat die Kraft, egoistische Vorhaben oder z.B. die Zerstörung von Baudenkmalen zu stoppen. Statt dessen kann jeder Investor zügellos machen, was er will, und  ab und zu wird teuer ein bisschen Gestaltung eingekauft, die bisweilen wie ein Fremdkörper wirkt – allemal dann, wenn wenige Meter entfernt, Dreck und Siff, schmutzige Fahnen, gestalterischer Pfusch (Foto © privat) oder defektes Straßenpflaster ins Auge springen und niemanden zu interessieren scheinen, schon gar nicht den Oldenburger G., der noch als Stadtbaurat fungiert.

27 Antworten to “Sünden”

  1. Hansi Hilbers said

    Es gibt sicherlich eine Lange Liste von „Sünden“ bzgl.durchgeführter oder geplanter Bauvorhaben.
    Die ehemalige Tankstelle „Walter“ in der Bernd-Rosem.-Str. ist für mich persönlich das Schlimmste was die schöne Stadt Lingen aufweist.
    Wann gibt es hier mal Abhilfe?
    Ich würde vorschlagen, einen Ideenwettbwerb ins Leben zu rufen, damit dieser Schandfleck beseitigt wird.
    Auch die Kokenmühle könnte eine „Renovierung“ gebrauchen.
    Also alle Profis und Amateure als Stadtplaner ans Werk.

    • Carsten Primke said

      Gab es nicht für die besagte Tankstelle schonmal einen Wettbewerb? Ich meine das dieser von der Fachhochschule vorgenommen wurde. Kann leider im Netz nichts in diese Richtung finden.

      Mich würde mal interessieren wem eigentlich die Kokenmühle gehört? Das ist wirklich ein Kleinod in der Innenstadt. Als Kind habe ich dort mit meinem Großvater immer Futtermittel geholt.

      Generell müssen wir den Abriß von historischen Gebäuden (Stichwort: Hotel Zur Post) in Lingen stoppen. Bald wird diese Stadt keinen Wiedererkennungswert haben.

      • Das Gebäude der ehem. Gasolintankstelle ist wunderschön. Der Zustand allerdings ist grauenhaft, weil der alte Eigentümer -aus sehr persönlichen Gründen- nicht will und kann. Also: Bitte nicht die Lingener Lösung: BITTE NICHT ABREISSEN!
        Übrigens schon gewusst? Hauptsächlich sollte die 1920 gegründete Deutsche Gasolin nach dem 2. Weltkrieg in Westdeutschland die Treib- und Schmierstoffe aus der sich im Aufbau befindlichen Erdöl-Raffinerie Emsland in Lingen vertreiben.

  2. Dierke said

    Eine Bau- und Planungssünde ist für mich auch der riesige, zum überwiegenden Teil leerstehende Gebäudekomplex ( … Van Acken, Ärztehaus, Apotheke etc… ) an der Burgstraße / Wilhelmstraße.

    Die neue Pflasterung in der Innenstadt war eigentlich vor allem teuer, schöner ist es nicht geworden, und überall sind nun die Kaugummirückstände zu „bewundern“.

    Der „Kreis“ Lindenstraße/Südbrücke/Konr.-Adenauer-Ring mit seinen drei häßlichen Wassersäulen ist auch so eine Bausünde, teuer und ein Anziehungspunkt für Vandalismus.

    • Jürgen said

      Das ist Geschmacksache. Ich finde die drei fabigen Säulen schön und passt zu einer innovativen Stadt wie Lingen.
      Allerdings ist der Vandalismus in der Stadt eine Schande und muss unterbunden werden. Die Frage ist: WIE ??

  3. Hans said

    Bausünden? Ohne Ende…

    Das Medicus Wesken Haus. Viel zu groß und keine(!) Funktionalität. Zu kleine Aufzüge, zu schmale Parkplätze, keine dirkete Zufahrt, katastrophale Ausfahrt. Peinlich und lachhaft.

    Das sog Beleuchtungskonzept auf dem Marktplatz. Jeder Elektriker kann das besser.

    Der exklusive Drehstein auf dem Marktplatz. Den gibts überall. http://www.panoramio.com/photo/9323773

    Die Umgestaltung der Burgstraße. Bäume sind weg. Magnolien sind da; blühen 2 Wochen. Und dann? Wegen der Markise von Löning mussten sogar 2 Magnolien hinterher entfernt werden.

    Zu wenig und zu kleine Mülleimer in der Innenstadt.

    Wassersäulen am Kreisverkehr. Vandalismus ist doch nur die Ausrede. Ständig ist dort etwas kaputt oder es läuft etwas aus oder die Wasserfarbe stimmt nicht.

    Abriss der Kasernen. Jetzt ist man schlauer. Andere Städte wussten es eher.

    Gleis 2. Immer noch nichts passiert.

    Das neue Haus Huesmann. viel zu groß. Fragen sie mal die Menschen im Altersheim nebenan.

    Umbau des Hotel zu Post. Ziemlicher Skandal, den wieder keinen interessiert, außer Koop.

    Abriss des Salut. War ebenfalls Denkmal… interessierte nicht; außer Koop.

    Busbahnhof. Viel zu teuer. In Lingen fährt doch überhaupt kein durchsichtiger und nachvollziebarer Nahverkehr. Glauben sie nicht? Guckst Du: http://www.vge-sued.de — UNFASSBAR SCHLECHTE SEITE! UND DIE BEKOMMEN GELD DAFÜR!!!!! Aber schön, dass es jetzt einen millionenteuren Bushof gibt, dafür aber keine vernünftigen Pläne.

    Umbau des TuS Stadions. Schimmelbau wurde saniert. Bravo.

    Das Linus. Jetzt hat man die längste Rutsche im Emsland. Ach ne. Die is doch im Topas. Das neue Außenbecken ist viel zu klein und es gibt gar keine 50m Becken mehr.

    Gebäude der Stadtwerke: Wer dabei war weiß, was alleine in der Empfangshalle schief lief. Da sind tausende Euros verbrannt worden. Stichwort: Akustik.

    Das Klohäuschen am Pferdemarkt. Kein Kommentar! Über 100.000 Eur?

    Georgianum. Erst schimpfen alle auf die Gesamtschule und die Mensa, jetzt baut man im Georgianum „neu“, obwohl auch so genug Platz vorhanden wäre.

    DARME. Man will kein Krematorium aber wenn man „reinfährt“ grüßen einen AutoIndustrie, Zockertempel (super!!) und Fastfood.

    Logistikzentrum der BP. Gehört nicht mal mehr der BP. Aber gut, dass die Bäume weg sind. BP auch bald (evtl auch in Lingen)

    Spielotheken. Sollten laut Stadt nicht mehr eröffnet werden. Sind aber überall neu gebaut worden.

    • Jürgen said

      Aber sie fühlen sich ansonsten in Lingen wohl?

    • hans wurst said

      da hätten wir mit ihnen doch einen prächtigen kandidaten für die OBwahl hans. ein mann der weiß wie es richtig geht. zumindest denkt der ahnungslose leser das…

      • Bernd Koop said

        Fühlt sich da etwa jemand auf den Schlips getreten, „hans wurst“ (Nach der neusten Lektüre von Udo Vetter würde ich ja fast auf jemanden mit Beamtenlaufbahn tippen)?

        Fakt ist doch, dass die (Bau)Sünden oft begangen wurden, OBWOHL vorher oder noch bevor es zu spät war, daraus hingewiesen wurde, dass da was etwas schiefgehen wird.

  4. Hendrik said

    Schön? Schöne Idee vielleicht. Leider können die Umsetzungen nicht überzeugen.

    Kreisverkehr Lindenstraße: Die drei Säulen stellen also die drei historischen Stadttore Lingens dar? Wissen denn alle die dort vorbeifahren, dass die Lingener Festung drei Stadttore hatte? Gibt es eine Möglichkeit das in Erfahrung zu bringen? Also direkt am Kreisel?
    Und was bedeuten die Buchstaben und Wörter an den Steinen? Ja, das sind die Namen der Lingener Partnerstädte – aber wer es weiß, der muss dies doch eh nicht an einem Kreisverkehr lesen. Wer es nicht weiß, und vielleicht auch weder über Französisch oder Spanisch bescheid weiß, wundert sich einfach nur über die wirren Wörter. Hoffentlich, ohne dem Vordermann aufzufahren, der völlig irritiert links UND rechts guckt, ob vielleicht ein Fahrradfahrer über die mittige Fuß/Fahrradweg-Insel angefahren kommt.

    Gleiches, also Unvermögen mal mit den Augen der Lingener Besucher u.a. auf das Geplante zu schauen, gilt auch für auf den Lingener Kreisverkehren angebracht bunt bemalten Figuren des Weltkindertheaterfestes. Schön denkt sich der, der weiß was das WKT ist und wann es stattfindet. ‚Was’n das?‘ denkt sich der Rest. Wer bemalt hat, weiß keiner.

    Und wenn wir jetzt doch alle wissen, das die drei Lingener Stadttore das Lookentor, das Burgtor und das Mühlentor waren, ja, wo oder was war dann das Marientor? http://tinyurl.com/35cagjr

    Wie würde RK jetzt wohl schließen? Ich vermute: ‚Aber es hat doch jemand Geld in die Hand genommen…………..‘

  5. Jochen S. said

    nur mal eine historische Frage: gab es nach N. Neumann nicht eine Dame als Stadtbaurätin? Name fällt mir nicht ein, Groß- oder Schandtaten auch nicht.

    Wer kann helfen?

    • Nein. Es gab zeitweise eine kluge Leiterin des Planungsamts, deren Name mir nicht einfällt (wie so viele Namen 😦 ) . Nach NiNeu kam der Münsteraner Christian Schowe, auf dessen Negativkonto der Salut-Abriss geht, der aber andererseits die gelungenen Projekte Bahn-Unterführung und Lookentor für sich verbuchen kann, nach ihm der Oldenburger G. (gewählt bei zwei Gegenstimmen bis 2013), der… – aber das gibt’s am Donnerstag beim SPD-Rundgang zu sehen. Treffpunkt 19.00 Uhr Konrad-Adenauer-Ring/Zum Neuen Hafen.

      • Thomas said

        Ob das Lookentor als ein gelungenes Projekt bezeichnet werden kann ist doch mehr als zweifelhaft. Die anderen Straßen, z.B. Burgstraße und Große Straße wurden komplett abgehängt und veröden zusehens. Wer mit offenen Augen durch die Mall geht sollte sich zudem fragen, ob die dort abhängenden Centerkids nicht besser in die Schule gehören.

        Das die Bahnunterführung gelungen ist würde ich auch mit einem Fragezeichen versehen wollen. Das Gleis 2 ist lebensgefährlich, die Kunst am Bau anfällig für Vandalismus und damit teuer.

        Insofern erscheint es tollkühn Herrn Schowe ein besseres Zeugnis auszustellen, als dem Amtsinhaber.

  6. Hans said

    Wieso ist mein Beitrag gelöscht? 😦

    • Keine Panik. Es ist nichts gelöscht – dafür ist der Beitrag zu wichtig.
      Der Grund, dass er nicht zu sehen war: Ich hab gestern nicht mehr in den Blog geschaut und wordpress hatte den Beitrag -wegen der beiden Links- zunächst in den Ordner „genehmigen“ gepackt. Jetzt steht er hier.

  7. Hans said

    Danke!!! 🙂

  8. Hans said

    @Jürgen @HansWurst

    haha. Natürlich fühle ich mich wohl; es gibt ja auch nicht nur Bausünden. Aber die, die ich aufgeführt habe sind welche. Ansonsten bitte eine Erklärung von euch.

    zB finde ich das Lookentor top! Die Neugestaltung der Innenstadt ist ebenfalls begrüßenswert, wenn auch im Detail Fehler liegen. Gleis 2 und die Unterführung schlagen in die gleiche Kerbe. Gute Idee, mangelhafte Umsetzung.

    Wenn ich in einem Punkt falsch liege, lasse ich mich gerne korrigieren…

    also @Jürgen @HansWurst … ?!?!?

    • Jochen S. said

      @Hans, Sie haben die Bausünden trefflich benannt. Ich bin allerdings betr. Lookentor anderer Meinung:

      Das Lookentor wird, zumindest hinsichtlich der vorhersehbaren Auswirkungen auf den Einzelhandel, eine Katastrophe. Über die Architektur kann man noch obendrein streiten 😉

      Weil: eine einzige innenstädtische Einkaufspassage in Orten der Größe Lingens killt den traditionellen Einzelhandel. Das können Sie überall besichtigen. Besonderheit in Lingen ist nur, daß der Betreiber mal nicht ECE ist, sondern ein lokaler Investor (der Geld in die Hand nahm, harhar 😀 )

      Überall dieselbe Entwicklung: die Kunden strömen in eine wetterunabhängige Mall, in der sich die bekannten Filialisten tummeln, garniert mit ein paar örtlichen Bäckern und Apotheken. Die restliche Innenstadt wird sich über kurz oder lang (außer es gäbe attraktive Ankermieter wie zB ein Blödmarkt am Ende der Burgstraße) aus Ein-Euro-Läden, Dönerbuden und Handyshops zusammensetzen.

      Vieleicht kommt es auch anders, man wünscht es sich..

      • Thomas said

        Weiß eigentlich jemand, was aus den Plänen der „bunten Häuser“ des Herrn Klaas am Ende der Burgstraße geworden ist? Dort – heute Parkplatz neben seinem Immobilienimperium – sollte doch zur Belebung der Burgstraße etwas passieren. Oder waren die Pläne nur dazu gedacht, den Leuten Sand in die Augen zu streuen, damit die Pläne für das Lookentor unterstützt werden???

  9. © Thomas

    Ruf‘ Herrn Klaas doch an. Ich vermute, seine Antwort zu kennen: „Solange kein Mieter gefunden ist, tut sich nichts.“

    @ Jochen S.
    Ich widerspreche Ihnen. Es ist nicht die Mall, es sind die großflächigen Betriebe an den Ausfallstraßen, die alles machen bzw. anbieten können, was sie wollen (über die Regel, „keine innenstadtrelevanten Waren“ anzubieten, lachen die doch, weil niemand sie effektiv kontrolliert). Sie lassen den Einzelhandel im Stadtkern ausbluten. Die Mall holt Lauf & Betrieb in das Stadtzentrum, der ohne Mall gar nicht käme.

    • Thomas Adolf said

      Sehe ich genauso wie Robert, diese Zersplitterung der Kaufkarft auf viele weit voneinander liegenden Einkaufszentren ist wirtschaftspolitisch unklug.

      Klar, die Stadt und ihre Vororte haben eine Größe erreicht, wo auch am Außenrand ein vielfältiges Leistungsangebot bereit gestellt werden muß.

      Dass sollte aber nicht dazu führen, dass dem eigentliche Handelszentrum (Innenstadt/vor allem alles Rund um Marktplatz/Lookenstraße/Burgstrasse etc.) kaufkrafttechnisch vollständig die Puste ausgeht.
      Negativbeispiel ist hierfür vor allem die Burgstrasse.

      In anderen Städten wie z.B. Osnbarück funktioniert es ja auch, warum also auch nicht in Lingen?

      Gerade was den Waren- und Dienstleistungs-Mix in der Fußgängerzone angeht, zudem haben die Osnabrücker es geschafft, trotz Einkaufszentren in Randbereichen genug Laufkundschaft in der Innenstadt zu halten.

      Hier müßen sich die Stadt und ihren Vertreter/Mandatsträger noch ein einheitliches Konzept überlegen, was man am besten anstellen kann um die Innenstadt in ihrer Gesamtheit lebendig zu halten.

    • Thomas Adolf said

      Wie wäre es denn mal mit einem Entwicklungskonzept unter direkter Bürgernbeteiligung?

      Mannheim ist natürlich nicht mit Lingen vergleichbar, aber die Prozesse, die um deren „Entwicklungskonzept Innenstadt“ stattgefunden haben waren sehr erfolgreich:

      Fragebogen-Entwicklungskonzept Innenstadt (2007)
      –> http://is.gd/djL8u

      Entwicklungskonzept Innenstadt: Auftaktveranstaltung im Kahnweilersaal der Kunsthalle (2007)

      –> http://is.gd/djLq9

      Entwicklungskonzept Innenstadt bereit für den nächsten Schritt (2009)

      –> http://is.gd/djLyG

      (Quellen: alle Stadt Mannheim)

  10. Jürgen said

    Robert, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Um einzukaufen fahre ich nicht in die Stadt bzw in die Mall. Bei Lidl, Aldi, REWE, usw gibt es alles incl kostenlose Parkgelegenheiten.

  11. Hans said

    @Jürgen

    Völliger Quatsch und das wissen Sie auch. Artikel des täglichen Bedarfs kauft man idR unweit seines Haues/Wohnung.
    Aber Kleidung, Eletronik, Bücher usw. kauft man eben nicht im Supermarkt; sicherlich Außnahmen bestätigen die Regel (oder man shoppt ohnehin im Netz).

    Die Mehrheit der Lingener und unserer Nachbarn nehmen die Mall positiv auf. Ihre Lage ist unschlagbar; auch darum plant Meppen ein Gegenstück.

    Natürlich bringen solche Projekte auch immer Kritiker. Was die Optik der mall betrifft, so muss man sicherlich sagen, dass es besser gegangen wäre. Ich meine, dass zB nur 3-4 Wohnungen auf der Mall sind. Da hätten deutlich mehr gebaut werden müssen. Die Diskussion um die Post will ich hier gar nicht noch einmal führen!!

    Was die Einzelhändler in der Burgstraße angeht, denke ich, dass es ihnen weder besser noch schlechter geht. Denn…

    Die Burgstraße macht entscheidene Fehler. In der gesamten Straße -abgesehen vom Backshop- gibt es kein Café mehr, keinen Ort zum Verweilen. Die Geschäfte, die in der BS ansässig sind, haben in Lingen praktisch keine Konkurrenz. Nottbeck, Benner, Wohnart, Nur Gutes.

    Die Brugstraße muss verstehen, dass ein paar gefällte Bäume -und dafür aufgestellte Magnolien- und eine halbherzige Aktion „1h frei parken“ halt nicht ausreichen, damit die Leute kommen.

  12. Iris Oldekamp said

    Ich finde, man sollte dem Einzelhandel wieder eine
    richtige Chance geben. Ich war vor kurzem in Stade,
    man war ich begeistert. Eine wirklich gut erhaltene
    Altstadt,viele kleine Geschäfte. So etwas würde Lingen interessanter machen, aber was wird in Lingen gemacht,schöne Häuser abgerissen etc.etc.
    Vielleicht ein wenig weiter denken und sich mal fragen, warum ist eine Stadt wie Stade so begehrt.

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