Sabine

24. Juni 2010

Die Ärztin Sabine Stüting aus Lingen-Schepsdorf wurde gestern von der Wählervereinigung Die BürgerNahen einstimmig als Kandidatin für das Lingener Oberbürgermeisteramt aufgestellt.

Bekanntlich hatten die BürgerNahen zunächst in Gesprächen mit den Lingener Minderheitsparteien versucht, einen gemeinsamen OB-Kandidaten  zu finden. Trotz vieler gemeinsamer Ansätze gelang es leider nicht, dieses Projekt umzusetzen.  Diese Unentschlossenheiten wollen die BürgerNahen nicht fortsetzen, und nominieren somit Sabine Stüting als Kandidatin.

Die 39-jährige Oberärztin ist in Lingen aufgewachsen. Sie  hat sich in den letzten Jahren bereits außerhalb der etablierten Parteienlandschaft  politisch engagiert und kennt die  aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen der Stadt.  Unterstützung erfährt Sabine Stüting nicht nur durch die BürgerNahen, sondern auch aus anderen Kreisen der Lingener Bevölkerung. „Meine Vorstellung von dieser Aufgabe ist,“ so Sabine Stüting, „unsere Heimatstadt gut durch die kommende, schwere Zeit zu führen. Eine  sachorientierte Politik ohne Fraktionszwänge liegt mir am Herzen. Kluge Entscheidungen erfordern freie Köpfe.“

(Quelle: Presseerklärung Die BürgerNahen; Foto: Rathaus © paneb-bs, pixelio.de)

24 Antworten zu “Sabine”

  1. Hans said

    Gute Wahl!!

  2. Christian G. said

    Sehr gut. Allerdings wäre es schön, wenn man noch etwas mehr erfahren würde. Bin gepannt auf die CDU Reaktion. 1:0 steht es jetzt für die BN.

  3. Jochen S. said

    in der Tat eine gute Wahl. Würde mich nicht wundern, wenn die Schwatten jetzt auch eine Frau ins Rennen schicken werden, mein Reden hier seit Wochen 😉

    Ein Problem allerdings hätte jede/r OB, der nicht der Mehrheitsfraktion angehört: die Cohabitation.

    Also OB ist rot, grün, bunt, gescheckt, wasweißich und die Ratsmehrheit wohl auf Dauer schwarz.

    Die Niedersächsische Gemeindeordnung § 61 Abs.1 Satz 2 sagt:

    —-

    § 62
    Zuständigkeit

    Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister hat
    die Beschlüsse des Rates, des Verwaltungsausschusses, der Stadtbezirksräte und der Ortsräte auszuführen und die ihr oder ihm vom Verwaltungsausschuss übertragenen Aufgaben zu erfüllen,

    —————-

    So. Der/die OB ist ausführendes Organ (Exekutive) und hat das umzusetzen, was die Legislative (der Rat) vorgibt.

    Irgendwie keine berauschende Perspektive, auf jeden Fall viel Stress für jeden Nicht-CDU-OB. Da brauchts gute Nerven.

    Schaunmermal © the Kaiser 😀

  4. Hendrik said

    Aber zumindest wäre dann zu erwarten, dass Entscheidungen nicht weiter montags im KA-Haus, sondern wieder im Rathaus getroffen werden. Vielleicht sogar als Kompromiss?

    Das wäre doch wirklich mal ein großer Schritt in Richtung gelebte Demokratie.

  5. Ernst said

    Ich bin mal auf die Presse gespannt. Gute Entscheidung.

  6. Thomas said

    Endlich mal eine Alternative zu den üblichen Verdächtigen. Meine Stimme hat sie – viel Erfolg!!!

  7. gelingen said

    Frau Stüting, das freut mich, Sie als Kandidatin, vor Jahren haben Sie mich im Krankenhaus erfolgreich behandelt. War ja auch irgendwie klar, das sie was anderes machen wollen, aber Politik und das als Humanmedizinerin, wie soll das gehen und dann in Lingen und das alles unter der Obhut von R. Koop da wünsche ich Ihnen viel Glück und Kraft dass Sie den Anforderungen gewachsen sind.

    • Robert Koop said

      @gelingen
      Obhut? Tzzzzzz…. Da haben Sie aber -trotz erfolgreicher Behandlung – ein völlig falsches Bild von Sabine Stüting.

    • gelingen said

      Schön Herr Koop, dass Sie das so sehen, da bin ich als alte Pat. von Frau Stüting mal gespannt, wo sie ihr Wissen denn her bekommen soll, so ohne Ihre Information und Obhut. Entschuldigen Sie die Frage, aber ich bin politisch nicht so informiert. Ist es reiner Zufall, dass Sie jetzt bei den BürgerNahen sind, wo die anderen Parteien Frau Stüting gar nicht wollten.

  8. Christian G. said

    Ich verstehe Obhut als Unterstüzung und das macht Sinn. Die CDU würde sich nach Koops Wissen die Finger lecken. Wie oft hat er schon in der Vergangenheit Dinge und Skandale mutig aufgezeigt. Die BN bzw. Sabine Stüting darf sich glücklich schätzen, dass sie Robert Koop haben. Auf gehts…

    • Thomas said

      Moment mal! Die CDU ist doch für die Fehlenetwicklung der Vergangenheit verantwortlich: Stadtverschuldung, Kasernenabriss, Arenahybris, Bahnsteigdesaster, Abholzwahnsinn, um nur einige zu nennen. Auch wenn Herr Koop seine Finger genüsslich in diese Wunden legt, dann heißt das noch lange nicht, dass sie (CDU) danach diese Finger lecken.

      😉

  9. Christian G. said

    😉

    Aber Robert Koop hat bei allen Punkten immer vorab gesagt, was im Nachhinein eintritt!

    Stadtverschuldung: Koop moniert seit Jahren die Kosten und den Haushalt
    Kasernenabriss: Koop war dagegen. Jetzt haben wir den GAU.
    Arenahybris: Koop hat sich gegen die Arena ausgesprochen (in der Ursprungsform)
    Bahnsteigdesaster: Koop hat öffentlich als „Erster“ auf die Fehler hingewiesen.
    Abholzwahnsinn: Koop war dagegen. Nun will BP scheinbar gehen…

    Übrigens sind Koops Positionen nicht per se richtig, aber sie sind immer für die Stadt. Das Lookentor hat Koop schon vor Jahrzehnten unterstützt.

    Die CDU bekommt -Gott sei dank- von einem Ratsmitglied in aller Form ihre Grenzen aufgezeigt. Und das ist gut so.

    Also. Liebe BN. Liebe Sabine. Lieber Robert. Kratzt mal am Denkmal CDU. Was da in den letzten 10 Jahren lief war eben NICHT ALLES GUT und TOLL. Es war auch viel Unsinn dabei.

    • Thomas said

      Apropos LOOKENTOR, die Unterstützung der Stadt hat doch nur dem millionenschweren Herrn Klaas genützt. Der hat damit offensichtlich so viel Geld verdient, dass er gleich das nächste Einkaufszentrum in Rheine plant – Monopoloy lässt grüßen! In Lingen hat das LOOKENTOR jedenfalls dazu geführt, dass die Burgstraße und Große Straße immer weiter abgehängt werden und veröden.

    • Jochen S. said

      woher kommt die Info bzw. das Gerücht, daß BP gehen will?

  10. Küster said

    DIE LINKE will die Bürgerdemokratie

    Die Hürden für Instrumente der direkten Demokratie wie Bürgerantrag, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid werden abgesenkt. Das sagt Jörg-Friedrich Küster, OB-Kandidat und Vorsitzender der Linken in Lingen. Bürgerbegehren und Bürgerentscheid sollen in Zukunft auch für Anliegen genutzt werden können, die duch Bauleitpläne oder Planfeststellungsverfahren geregelt sind. Der Stadtrat darf in laufenden Verfahren Bürgerbegehren nicht durch Beschlüsse unterlaufen können.

    Der Verwaltungsausschuss soll abgeschafft werden. Dies vereinfacht die kommunale Demokratie und beseitigt ein Gremium, das schon deshalb problematisch ist, weil es nicht öffentlich tagt. In der Praxis hat es sich auch als überflüssig erwiesen, weil Ratsbeschlüsse hinreichend durch die Fachausschüsse vorbereitet werden. In schwierigen Fällen (z.B. bei unterschiedlicher Beschlusslage der Ausschüsse) kann der Hauptverwaltungsbeamte durch informelle Koordination mit den Fraktionsvorsitzenden die Ratssitzung sachgerecht und konstruktiv vorbereiten, so Küster.

    Angesichts der Finanzkrise der Kommunen sollten in der Kommunalverfassung neue finanzielle Handlungsspielräume verankert werden. Der wirtschaftlichen Betätigung der Stadt Lingen und anderer Kommunen dürfen keine künstlichen Fesseln angelegt werden, wie es bislang noch in § 109 NGO/§ 65 NLO vorgesehen ist. Um das kommunale Selbstverwaltungsrecht zu erhalten, muss die Kommunalaufsicht in ihren Möglichkeiten eingeschränkt werden, überschuldete Kommunen unter Druck zu setzen, um ihnen eine bestimmte Politik vorzuschreiben.

  11. hans said

    Nein! Du macht hier linkes rumgepöbel. Was ist denn daran so VERDAMMT schwer die einfach Bitte zu verstehen, dass man hier keine PM veröffentlich?

    Meine Güte…

  12. Hendrik said

    Dito, bitte keine Kommentare ohne konkreten Bezug zum Hauptthema. PM sollten sich von alleine verbieten.

  13. […] das für acht Jahre harte Arbeit in einem verfilzten Rathaus?“ Meine Antwort heißt Sabine. Bei der weiß ich, dass sie das kann. Geschrieben von Robert Koop Eingeordnet unter Lingen, […]

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