Herausforderung

4. Juni 2010

Von meinen Leserinnen und Lesern erwarte ich, dass sie über Management-, Fach- und Führungskompetenz verfügen sowie engagiert und kooperativ sind usw.. Wenn  Sie dann zum Herbst noch eine neue interessante berufliche Herausforderung suchen, bewerben Sie sich doch mal auf diese, jetzt erschienene  Anzeige (in: „Demokratische Gemeinde“, Heft 6/2010, S. 44):

Sie müssen dann als Bewerber auch nicht allein kandidieren, weil sich die lokale FDP in zwei Wochen für Jens Beeck aussprechen dürfte und Bündnis’90/Die Grünen ebenfalls mit Kandidatin Birgit Kemmer antreten werden. Und in den niedersächsischen Sommerferien (Start: 24.06.) eh nichts gemeinsam auf die Reihe zu bringen ist.

Noch ein aktueller Veranstaltungshinweis: Die Lingener Sozialdemokratie plant in Kürze einen Workshop zum Thema: „Wie versemmelt man bei einer OB-Wahl einen einmaligen taktischen Vorteil!“ Eintritt frei.

19 Antworten zu “Herausforderung”

  1. Ernst said

    un-glaub-lich… UN-GLAUB-LICH…!!!

    Und FDP und Grüne, sofern sie das tatsächlich vorhaben, verstehen es einfach nicht! Warum ist die Opposition nicht in der Lage einmal, nur einmal klar zu denken!? Ich bin mir sicher, dass es gute Kandidaten gibt, die überparteilich sind und agieren und eine realistische Chance haben.

    Die CDU hat jetzt 2 Kandidaten verschlissen. Und was machen wir? Die FDP nimmt an den Treffen nicht teil. Birgit Kemmer macht seit Wochen eine dusselige „one woman show“ und die SPD inseriert in der „Demokratische Gemeinde“?!

    Selbst wenn sich jmd auf diese Annonce meldet -wer liest das überhaupt?-, kann der SPD Kandidat doch ohne die anderen Parteien nicht bestehen. Wieso rafft das in LIN eigentlich niemand?

    Einmal nachdenken… bitte!! Nur dieses eine Mal. Und einmal diese Machtspielchen vergessen. Leute! Die Union pennt gerade -ach, was sag ich… sie macht Fehler und Fehler und Fehler- und ihr schlagt seit Jahren kein Kapital daraus. Stattdessen will wieder jede Gruppe ihr eigenes Ding machen.

    Einigt euch endlich auf einen Kandidaten. Wichtige Posten kann doch dann jede Partei für sich beanspruchen.

    So wie ihr jetzt vorgeht, werdet ihr eure Ziele niemals verwirklichen. Zusammen wäre es 2010 möglich. Aber wahrscheinlich seid ihr auch schon so verfilzt, dass ihr es gar nicht mehr sehen könnt.

    UN-GLAUB-LICH!

    • Gemach, gemach, Ernst!
      Also kurz die Fakten: Alle Minderheitsparteien und -gruppen reden gegenwärtig miteinander, alle haben an den beiden letzten Gesprächen teilgenommen. Diskutiert wird jetzt, ob nicht tatsächlich jede Partei ihre/n eigene/n Kandidaten/in für den ersten Wahlgang aufstellt. Vorteil: Die eigene Klientel wird womöglich besser mobilisiert, als dies bei einem gemeinsamen (Kompromiss?-)Kandidaten möglich scheint. Das Ziel ist damit die Stichwahl am 26.09. und der-/diejenige aus den Minderheitsparteien, der am besten abgeschnitten hat, bekommt für die Stichwahl dann Unterstützung (und Wahlaufruf) aller anderen.
      Das Konzept ist nicht völlig substanzlos – oder?

    • Birgit Kemmer said

      Lieber Ernst, verraten Sie mir doch mal Ihren Namen und dann können wir uns über meine dusselige „one woman show“ unterhalten. Aber ohne Nachnamen kann „Mann“ im Netz ja besser Menschen beleidigen.

  2. Dieter Herrmann said

    Ich liege immer noch vor Lachen unterm Tisch, warum nicht gleich eine Castingshow, die sind ja derzeit voll angesagt: „Unser Star für Lingen“. Wäre für die BP-Wahl übrigens auch die beste Lösung gewesen, bei dem Mangelangebot zwischen Pest und CholerIK.

  3. Ernst said

    Wie teuer war denn wohl diese Anzeige? Da hätte man auch sinnvollere Dinge mit anstellen können.

    Aber immerhin. Die SPD sucht -auch-, wenn auch nicht sonderlich clever.

    • Barbara B. said

      Jede Partei soll die Kandidatensuche so gestalten, wie sie es für angemessen hält, solange die Regeln der Höflichkeit und Fairness nicht verletzt werden. Es ist durchaus üblich und normal, solche Stellen auf diesem Wege auszuschreiben. Das müsste Herr Koop auch wissen. Fremde sollten sich mit derartigen Kommentaren zurückhalten. Besserwisserei ist der Sache nicht dienlich. Aus Herrn Koops Blogeintrag schließe ich, dass er wohl nicht mehr der SPD angehört. Ansonsten kann ich mir diesen Eintrag nicht erklären. In einem Bericht auf der Ems-Vechte-Welle-Homepage vom 2.6.2010 heißt es, die Oppositionsparteien suchen weiterhin nach einem gemeinsamen Kandidaten. Ist doch wohl klar, dass da jeder erst mal in den
      eigenen Gewässern fischt. Oder haben Sie da einen besseren Vorschlag? Dann mal her damit!
      Jeder ernstzunehmende Interessent wird sich doch vorab in mit seiner Familie usw. abstimmen müssen. Das dauert nun mal seine Zeit. Sind halt nicht alle so schnell entschlossen wie unser EX-OB.

  4. bn_ReinhardRauscher said

    Herr Koop,

    könnten Sie bitte zeitnah die Namen der angeblichen Kandidaten streichen?
    Selbst,wenn die derartige Kandidaturen tatsächlich angesprochen worden wären, bleibt es m.E. immer noch das ureigenste Recht des/der Kandidaten/Kandidatin, den Zeitpunkt und die Art des Publizierens selbst zu bestimmen. Wenn diese m.E. übliche Usance fällt, wird es in Zukunft noch schwieriger werden, auch nur im Vorfeld über entsprechende gemeinsame Kandidaten zu sprechen.

  5. Günter said

    Liebe Barbara B,
    ich kann Ihnen dar ganz und gar nicht zustimmen, auch wenn die Kommentare ihrer sozialdemokratische Seele schmerzen. Die Stellenanzeige ist aus meiner Sicht in all ihren Facetten nur peinlich zu nennen. Nicht einmal die exakte Beschreibung der Aufgaben des OB ist der SPD gelungen. Dass der OB nicht nur Chef der Verwaltung, sondern gleichzeitig auch höchster politischer Repräsentant der Stadt ist, sollte in einer derartigen Anzeige nicht unter den Tisch fallen. Und wie ist es mit seiner Mitgliedschaft im Rat – wahrscheinlich sogar der Wahl zum Ratsvorsitzenden – bestellt?? Oder hat sich die SPD im Stellenprofil vergriffen und noch das eines damaligen Oberstadtdirektors zur Hand genommen??
    Da hilft auch die roteste sozialdemokratische Brille nicht, peinlicher geht es nicht.
    Aber die SPD zeigt sich in Lingen in all ihrer Zerstrittenheit schon seit langem nicht mehr als ernsthafte Alternative zur CDU.
    Insofern kann ich Robert Koop nur zustimmen, wobei ich die Nennung möglicher Kandidaten der FDP und der Grünen in diesem blog auch nicht als taktische Meisterleistung ansehe.

  6. Barbara B. said

    @ Günter
    Da ich hoffe, dass die sich noch im Gespräch befindenden Parteien in der vereinbarten Frist auf einen gemeinsamen Kandidaten/In einigen werden, ist doch zurzeit das alles, was hier im Blog verhackstückt wird, nur Effekthascherei. Sich einfach an Absprachen, Termine und Vereinbarungen halten; – so wie es sich unter zivilisierten Menschen gehört,
    reicht doch vorerst. Spielregeln einhalten und sich als Mitglied der Solidargemeinschaft entsprechend verhalten. Ja, ist das den wirklich zuviel verlangt? Mir persönlich wäre ein parteiloser Kandidat/In ebenso recht, wie ein überzeugender und für Lingen und dieses Amt geeigneter aus den Oppositionsparteien. Das große Ziel sollte doch für alle sein, den schwarzen Filzteppich gegen frische und moderne Materialien auszutauschen. Jetzt auf diesem Blog schon eine Kandidatin so schmeichelhaft zu küren ist höchst unprofessionell. Das schadet nicht nur der Kandidatin, sondern auch den noch ausstehenden gemeinsamen Gesprächen.

  7. Dieter Herrmann said

    Was man in der Politik, sei es in der Großen, wie auch in der Kleinen, immer öfter merkt, ist, dass persönliche Befindlichkeiten über etwaige gemeinsame Interessen gestellt werden, nicht zuletzt weil sich mal wieder eine „Generation Ich“ entwickelt (hat).

    Sollte sich keiner auf niemanden einigen können, gäbe es neben der erwähnten Castingshow ja auch noch ebay, da findet man dann so Schätzchen wie dieses hier: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=270572463279

  8. Dierke said

    Sollte nicht die Bundespräsidenten-Kandidatur von dem parteilosen J. Gauck beispielhaft auch für Lingen sein ? Gibt es in unserer Stadt nicht vielleicht doch eine Persönlichkeit, auf die sich die Oppositionsparteien verständigen ? Das bedeutet, dass jeder über seinen Schatten springt, so wie es die SPD und die Grünen in Berlin vorgeführt haben. Gauck stand und steht doch eigentlich der CDU „nahe“ ! Für mich ein gutes Beispiel !

  9. Birgit Kemmer said

    Lieber Robert, Herzlichen Dank für den Bärendienst.
    Ich gehe mal davon aus, da Du ja jetzt „schmollend „in der „Ecke“ sitzt, weil wir Deinen Kandidaten nicht unterstützen wollen, Du an den vereinbarten Treffen nicht mehr teil nimmst.

    Das ist auch gut so, denn wir sind alle durchaus in der Lage unsere Presseerklärungen selber zu veröffentlichen.

    Aus o.g. Gründen gehe ich mit Deinem Wunsch-Kandidaten nicht hausieren.

  10. Ernst said

    @ Frau kemmer:

    Genau DAS meine ich. Aber bitte.

  11. Hans-Joachim Wiedorn said

    Als „Wahlversemmeler“ und Sozialdemokrat bin ich der Ansicht, dass der selbsternannte Kandidaten/Innen-Macher Robert Koop nach dieser Veröffentlichung wohl endgültig nichts mehr im bislang gemeinsamen Boot zu suchen hat.

    Seit mehr als 40 Jahren kommunalpolitisch tätig sehe ich natürlich ein, dass ich zur Gestaltung eines Wahlkampfes unfähig und ohne Robert Koop völlig hilflos bin…

    • Anton said

      Na, Hajo und Birgit dann macht es doch einfach besser! Zeigt es dem Alten Koop und tut endlich was!

      Oder muss man befürchten, dass er doch recht hat?

  12. Birgit Kemmer said

    Da sind wir ja schon mal zwei. Danke Hajo, aber irgendwo ist der politische Instinkt und der Anstand bei dem lieben Robert auf der Strecke geblieben.

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