Kraft

22. Mai 2010

Gerade lese ich die kluge Analyse von Michael Spreng, was just in eNeRWeh passiert:

„Hannelore Kraft ist dank des Scheiterns der Sondierungsgespräche mit der Linkspartei ihrem Ziel wieder ein Stück nähergekommen, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen zu werden. Das klingt paradox, ist es aber nicht. Denn Frau Kraft kann…(weiter hier)“

Nebenan gibt es also ganz viel Kraft. Und wenig FDP.  Die Liberalen haben sich so an die Union gebunden, dass man sie nicht mehr braucht. Ihr Programm dreht gerade von Steuerentlastungen ins Gegenteil und das können die Konservativen offenbar auch.  Die Zustimmung zur FDP liegt bundesweit bei 3 % und sie macht sich überflüssig. Nun bezieht sich „FDP überflüssig“  erst einmal auf den Bund und seine schlechte Regierung und besagtes Nachbarbundesland.

Aber was macht eigentlich dieselbe Partei hierzustadte? Ich fürchte, nichts Gutes. Merke, lieber Jens: Wer sich alle Optionen offen hält, hat genauso wenig ein Konzept wie ein Anhängsel, das gar keine Option hat. Kraft ist anders.