Das

18. Mai 2010

„Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes hat die 45-jährige Ratsfrau Irene Vehring am Dienstagabend als Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt in Lingen vorgeschlagen. Nach dem einstimmigen Votum im Konrad-Adenauer-Haus muss nun eine Mitgliederversammlung der CDU einberufen werden.“ Diese Mitteilung erreicht mich heute Abend.

Die Mutter von zwei Kindern, die in der Rechtsabteilung des  Energieversorgungsunternehmens GDF SUEZ im Rahmen einer Teilzeitstelle als Juristin tätig ist, wird -keine Frage- am 15. Juni von den CDU-Mitgliedern bestätigt werden. Ich rechne mit mindestens 100%. Anschließend tritt die Arztgattin am 12. September zur OB-Wahl durch die Lingener Bürgerinnen und Bürger an. „Ich traue mir diese Aufgabe zu und sehe das als eine große Herausforderung an“, sagte die CDU-Frau laut einem vorbereiteten Artikel in der Lingener Tagespost nach ihrer Nominierung. Erst vor vier Jahren war Frau Vehring erstmals in den Rat der Stadt Lingen gewählt worden.

Die CDU-Kandidatin ist zwar Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt, jedoch in dieser Funktion bislang nicht sonderlich aufgefallen. Allerdings äußerte sie sich in einem Interview zu Schülern des Lingener Georgianum zur jüngeren deutschen Geschichte so: „Zum einen war Bernd (Rosemeyer) bei seinem Eintritt in die SS mit 23 Jahren noch jung. Zum anderen wurde die SS ursprünglich mit der Maßgabe des Ausführens des Polizeidienstes innerhalb der Partei (gegründet). Das heißt der Charakter der späteren SS war zur Zeit seines Eintritts noch nicht ganz klar. Außerdem galt die SS im Gegensatz zur SA als Elite-Organisation.“  Ich halte dies für eine völlig verquaste, indiskutable Position zu einer verbrecherischen Nazi-Organisation.

Die Ratsminderheit wird sich am 1. Juni erneut treffen und sich -so hoffe ich- auf einen eigenen gemeinsamen Wahlvorschlag einigen.

Nachtrag:  Hier erste Stellungnahmen von

CDUSPD Die BürgerNahenFDP – Bisher nichts von: Bündnis’90/Grüne

Arena

18. Mai 2010

Gerade erhalte ich eine E-Mail mit diesem ganz aktuellen Hinweis

Der Wunsch der Fans und des Klubs wurde erhört. Ab der Saison 2012/13 wird der VfL Gummersbach aller Voraussicht nach seine Heimspiele in einer neuen Halle austragen. Die neue multifunktionelle Arena soll etwa 4000 Besuchern Platz bieten. Bei einem Stadtratbeschluss fiel die Wahl mit 35:6 Stimmen klar für den Neubau aus. Die Halle soll rund neun Millionen Euro kosten. Baubeginn ist allerdings erst im kommenden Jahr.

Warum, frage Sie mich, muss so etwas in Lingen fast das Vierfache kosten? Ich kann es Ihnen sagen. Es gibt zwei Hauptgründe: Zum einen einen wenig kompetenten Stadtbaurat L., der schon den zeitweisen Planungsumzug des Projektes nach Laxten zu vertreten hatte und den eine überfordert wirkende CDU-Ratsmehrheit gewähren lässt. Zum andern ein total überflüssiges 10-Mio-Euro-Parkhaus.