Nicht alles

19. April 2010

Mich irritiert wirklich, wie inflexibel und trantütig die etablierten politischen Kräfte in unserer Stadt auf die kommunale Nachricht des Jahres reagieren. Jetzt ist es 22.30 Uhr 7.00 und die Information „Heiner geht“ ist 9 18 Stunden alt. Ich sehe Fehlanzeige, nämlich

Bei Twitter oder facebook hab ich gar nicht erst nachgeguckt…

Bezeichnend:
Nur die
BürgerNahen befassen sich auf ihrer Internetseite mit dem Thema des Tages. Sabine Stüting, stellv. Vorsitzende der vor einem Jahr gegründeten Lingener Wählervereinigung, kommentiert und argumentiert vorausschauend:

Alle Parteien, nicht nur die CDU, werden sich schneller als erwartet aufstellen müssen.  Kann ein Neuanfang gelingen? Den Amtsinhaberbonus wird die CDU dann kaum verbuchen können, spannend wird sein, wieviel des Positiven wie des Negativen der letzten Jahre einer definitiv zu Personen-bezogenen Politik auf die Nachfolgenden übertragen werden wird.

Und die 39-jährige Ärztin kündigt für die BürgerNahen an:

Wir werden uns an dieser Wahl beteiligen – unser erklärtes Ziel ist, die Beteiligung der Bürger zu erhöhen.

Da ich sage mal voraus, dass die Frage der Wahlbeteiligung nicht alles ist, was die BürgerNahen mit der OB-Wahl 2010 zu tun bekommen.

(Foto: © Die BürgerNahen)

8 Antworten to “Nicht alles”

  1. Robert jun. said

    Ja! Bezeichnend…

  2. Hajo Wiedorn said

    Die Internetseite der Lingener SPD stellt zurzeit wirklich keine Spitzenleistung dar. Aber wer für seine Recherche immer noch die Hilfe des SPD-Fraktionsvorsitzenden in Anspruch nimmt sollte sich mal an die eigene Nase fassen – oder selber Akten wälzen.

    Aber das ist eines Rechtsanwaltes wohl nicht würdig, hat man doch ein Büro, das arbeitet, und wenn das nicht reicht kennt man ja immer noch alte Freunde…

  3. Thomas said

    Herr Wiedorn, nicht meckern, sondern besser werden – auch was das Internet anbelangt. 😉

  4. Thomas said

    Ich weiss nicht was es da zu kommentieren gibt.
    Nachkarten ist kein guter Stil und Jubelarien überläßt man besser den Mehrheitsfraktionären.
    Vielleicht hat das Internet aber auch immer noch nicht den Stellenwert, wie es die Leser dieses Blogs vermuten würden.

    Man kann die Situation eh nur zur Kenntnis nehmen.

    In den nächsten Wochen wird es sicher mehr zu berichten geben.

  5. Robert jun. said

    ach bitte… wir haben 2010!!!1!! Da muss eine Website einfach laufen und funktionieren. Meinetwegen auch:

    14.38h: „Heiner Pott gibt sein OB Amt auf und geht nach Hannover“. Weitere Infos folgen.

    Wenn dann am Abend die Hintergründe folgen, reicht das.

  6. Jörn Laue-Weltring said

    Wer schnell ist, hat noch lange keinen wesentlichen Beitrag geschafft.
    „Pott weg“ ist wohl eine Nachricht, aber keine wirkliche Sensation (da gab es bereits vorher „Tendenzen“). Nur ärgerlich für die CDU.
    Der Rest krakeele nicht gleich los: personelle Alternativen haben sich in der Opposition bisher auch nicht gerade aufgedrängt.
    Jetzt geht es um die Stadt, um ihre vielen Baustellen mitten in der Finanzkrise. Und manches dabei steht auf der Kippe.
    Lingen hat viel zu verlieren. Daher wäre ein gemeinsamer Kandidat der Opposition mit kommunaler Erfahrung und Phantasie aus meiner Sicht jetzt das wichtigere Thema. Und diese Suche ist auch im Jahre 2010 sicher nur am Rande im Internet führbar.

  7. Peter N. said

    Lieber Jörn Laue-Weltring, das klingt mir reichlich schwülstig. Eine schnelle Analyse kann auch eine gute sein. Es gibt Leute, dies das können, Einer von diesen betreibt diesen Blog. Wenn ich heute (22.4.) immer noch keine Reaktion auf der Internetseite der SPD finde, dann ist das ein ganz schwaches Bild. Es gibt ja inzwischen zwei weitere SPD-Ortsvereine in Lingen. Die haben aber nicht einmal eine Internetseite. Leute, Leute – wo lebt Ihr eigentlich!!
    Das gilt genauso auch für die Grünen. Auch die Grünen haben eine vier Wochen alte Meldung als Aufmacher auf der Internetseite. Peinlich!
    Klar geht es „um die Stadt“, Jörn, und nicht um einen Vogelzuchtverein. Mich hätte in dieser Woche erst einmal eine Reaktion auf den Pott-Rücktritt interessiert. Da hat Robert Koop mit seiner Kritik am Schweigen der Politik total recht.

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