Bereich

11. Februar 2010

Liebe Freunde,

gleich fahr ich im Schnee zu meinem Arbeitsplatz nach Osnabrück. Aber dieses Zitat muss ganz auf die Schnelle noch sein. Werner Hartke, CDU-Ortsbürgermeister im Stadtteil Darme und bekannt dafür, zur Erinnerung an die Darmer Ortsgeschichte tapfer an einer Hauspapp-Fassade (an der Schüttorfer Straße) festzuhalten, hat allen Ernstes gesagt:

„Wir sind in diesem Bereich durch das Abifestival und die Wagenburg schon genug belastet!“

Deshalb will er kein Krematorium am Darmer Waldfriedhof und sagt, „man will“ kein Krematorium. Ich frage mich

a) was hat der Mann für eine Vorstellung vom Abifestival,

b) warum belastet eine Wagenburg mit zwei, drei der Kälte (oder Hitze) trotzenden Alternativen,

c) ist Darme ein „Bereich“?

Mehr in Kürze, wenn mich Eis und Schnee wieder frei gegegeben haben. In der Zwischenzeit erwarte ich entschlossene Kommentare aus der Abifestival-Szene!

taz

11. Februar 2010

Die taz befragte Ralf Altenhof, den Leiter des Bremer Büros der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, der anschließend seine telefonischen Antworten nicht autorisieren wollte. Vorher hatte er taz-Redakteuer Felix Zimmermann am Telefon geantwortet. Das Resultat des Ganzen sah dann in der gedruckten taz so aus:

„XXXX XX XXXXX XXXXXX“

Die Adenauer-Stiftung hat einen umstrittenen Extremismus-Experten zur Diskussion ums NPD-Verbot geladen. Aus Versehen? Aus Lust am Dialog? Die taz fragte nach.

Herr Altenhoff, Sie laden zur Diskussion über das NPD-Verbot. Auf dem Podium sitzt auch der Chemnitzer Politikwissenschaftler Eckhard Jesse. Halten Sie den für einen geeigneten Diskussionspartner?

Ralf Altenhof: Xxxxxxxxxxxxxxxxx. Xxxx xx xxxxxxx xxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xx xxxxx XXX-Xxxxxxxxxxxxxxxxx xxx xxx xxxxx xxx xxxxxx Xxxxxx xxx xxxxxxxxxxx Xxxxxxxx xx Xxxxxxxxxxxx xxx.

Und einer der umstrittensten: Jesse ist, so schrieb Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung, „durch Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe“ aufgefallen. Ein Beispiel: 1990 schrieb Jesse: „Auf Dauer dürfte Judenfeindlichkeit nicht zuletzt gerade wegen mancher Verhaltensweisen von Repräsentanten des Judentums an Bedeutung gewinnen.“

Xxx xxx xxxxx xx xx Xxxxxx xxxx xxxxxxx. Xx xxxx xxxx Xxxxxxx xxxxx xxxxxxxx, xxxx Xxxxx xxxxx Xxxxxxxxxx xxx xxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxx.

Eben doch. Er schrieb etwa auch, dass „die Erosion der Abgrenzung zwischen demokratisch und extremistisch am linken, nicht am rechten Rand“ geschehe.

Xxx xxx xxxx xxxxxx xxxxxxx. Xx xxxxxxx: Xxx xxxxxx xxx xxxxxxx xxxxxxxx xxx Xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxx, xxx xxx xxx xxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx xx xxxxx xxxx xxxxx xxxxxxxx.

Jesse gehört auch zu jenen, die gemeinsam mit dem Geschichts-Revisionisten Rainer Zitelmann publizierten und dem Nationalsozialimus zubilligen, er habe einen „Modernisierungsschub“ bewirkt.

Xxxx xxxxxx xxxx xxxxx Xxxxxxxxxxx.

Ich kenne nicht so viele. Die, die das im Chor mit Zitelmann sagen, gelten als Revisionisten. Da wird Hitler gerne auch als Sozialrevolutionär angesehen.

Xxxx xx xxxxxxxxx xxxx xxx, xxxx xx xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxx. Xxxxx xxxxxx, xxxx xx xxx Xxxxxxxxxxx xx xxx Xxxxxxxxxx, xxx xxxx xxxxxxx xxxxxx.

Zum Beispiel?

Xxxxxx xxx xx xxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx, xx Xxxx xxx Xxxx xxx xxx xxxxxxxxxxx.

Aha.

Xxx xxxxxxx xxxxxx Xxxxxx xxxx xxx XXX xxxx xxx Xxxxxxx xxx Xxxxxxxx xxxxxx Xxxxxx Xxxxxxxxxxx xxxxx, xxxx Xxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxx.

Die xxx-Antworten von Ralf Altenhof mussten wir streichen, schreibt die taz, weil er nicht dazu stehen wollte, was er uns zuvor am Telefon gesagt hatte. Außerdem wollte er uns das Interviewthema vorgeben.

Wie gesagt: Dr. Ralf Altenhof leitet das Bremer Büro der Adenauer-Stiftung. Der umstrittene Eckhard Jesse ist sein Doktorvater.