Geht doch!

1. September 2009

Geht doch! Das zeigt ein Blick ins benachbarte Rheine, wo am Sonntag Kommunalwahlen stattfanden. Die 75.000-Einwohner-Stadt war seit Jahrzehnten CDU-Hochburg. Aber am Sonntag verlor die Union ihre absolute Mehrheit im Rheinenser Rat, nachdem bereits bei der letzten Kommunalwahl 2005 die SPD-Kandidatin Angelika Kordfelder die Oberbürgermeisterwahl gewonnen hatte. Die errang am Sonntag einen grandiosen Erfolg und die Genossen kriegten sich gar nicht mehr ein. Man liest dies auf ihrer Internetseite:


Dr. Angelika Kordfelder deklassiert Georg Beckmann
Mit 62,7 % haushoher Wahlsieg für Rheines Bürgermeisterin

Angelika Kordfelder nimmt die Gratulationen für ihren Wahlsieg entgegen.
Nach ihrem haushohen Wahlsieg wird Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder von ihren Anhängern stürmisch gefeiert. (Foto: MZ/Gerd Cosse)

„So seh’n Sieger aus!“, skandierten die Anhänger von Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, als gestern Abend gegen 20.50 Uhr das Endergebnis der Bürgermeisterwahl für Rheine feststand. Mit 62,7 % siegte die Amtsinhaberin klar gegen ihren Herausforderer Georg Beckmann von der CDU, der lediglich nur 37,3 % für sich beanspruchen konnte. Damit ist das 15monatige Gastspiel des ehemaligen Bürgermeisters der westmünsterländischen Gemeinde Südlohn, in Rheine wohl beendet.
Schon nach den ersten vorliegenden Ergebnissen bestätigte sich ein Trend, der sich im Laufe des Abends nicht mehr umkehrte. Nach der Auszählung von nur 2 Stimmbezirken lag Angelika Kordfelder schon bei über 60 %. Als immer mehr Ergebnisse im Rathaus eintrafen stabilisierte sich dieser Trend immer mehr und bereits nach der Auszählung von 10 Stimmbezirken war sich Karl Schomburg von der Wählerinitiative für Angelika Kordfelder sicher: „Da brennt nichts mehr an.“
Das sah auch offensichtlich CDU-Kandidat Georg Beckmann so, denn bereits zu diesem Zeitpunkt räumte er seine Niederlage ein und gratulierte Angelika Kordfelder zu ihrem Wahlsieg.
Damit nicht genug, denn im Laufe des Abends wurden bei der CDU die Gesichter immer länger. So kam nicht nur ihr Bürgermeisterkandidat kräftig unter die Räder, sondern auch die absolute Mehrheit im Stadtrat war verloren. Jubel hingegen bei der SPD, die ihren Stimmenanteil um 2,6 % steigern konnte und einen weiteren Sitz im Stadtrat hinzugewann. Besonders freuten sich die Sozialdemokraten über insgesamt 6 Direktmandate.
Und so setzt sich der Rheiner Stadtrat in den kommenden 5 Jahren zusammen: CDU 20 Sitze, SPD 15 Sitze, Grüne 5 Sitze und FDP 4 Sitze.

Auch im Kreis Steinfurt verlor die CDU ihre absolute Mehrheit und in Ibbenbüren setzte sich der SPD-Amtsinhaber erneut durch. Mehr hier .

Eine Antwort zu “Geht doch!”

  1. Sven said

    Die SPD in Lingen ist auch nicht so gut wie in Rheine. Leistung der SPD in Lingen max. 20% von Rheine

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