Respekt und Trauer

7. Juli 2009

schlarmann_wernerWerner Schlarmann ist tot. Er starb heute morgen in seinem Haus in Laxten  nach kurzer schwerer Krankheit.

Werner Schlarmann, langjähriger Vorsitzender der CDU im Lingener Stadtrat,  war ein ebenso sachlicher wie erfolgreicher politischer Kopf, der seine Lingener CDU zu großer Stärke und Akzeptanz in der Bevölkerung führte.

Die Art und Weise, wie er mit seiner schweren Krankheit umgegangen ist, war und ist bewundernswert. Bis in die letzten Tage hinein nahm er sein Mandat im Rat der Stadt aktiv wahr, wohl wissend, dass er gegen den Krebs keine Chance hatte.

Wie er in all den Jahren politisch kontroverser Diskussionen sachlich, hartnäckig und  fair argumentierte und agierte, werde ich nicht vergessen.

Ich empfinde gleichermaßen tiefen Respekt und Trauer und verneige mich vor einer standhaften und geradezu – im besten Sinne – preußischen Persönlichkeit.

 

 

(Foto © Annette Bekel)

3 Antworten zu “Respekt und Trauer”

  1. Conny Spielmanns said

    Ich möchte mich Roberts Worten anschließen. Den fairen Umgang mit anderen Meinungen von Werner habe ich persönlich sehr geschätzt. Er ist mit mir, obwohl ich im Ortsrat Laxten bestimmt immer „etwas anders“ war und immer noch bin, immer sehr demokratisch und tolerant umgegangen.
    Ich habe großen Respekt vor seiner poilitischen Arbeit und wünsche Werners Familie die Kraft und nötige Gelassenheit, die nun folgende Zeit der
    Trauer gemeinsam zu erleben, zu durchleben und zu überstehen. – Von Herzen alle guten Wünsche.
    Kornelia Spielmanns

  2. Ines Heimberg said

    Der Tod Werner Schlarmanns ist ein großer Verlust für Lingen und für das Emsland.
    Ich wünsche seiner Frau und seiner Familie Trost und Kraft in schweren Tagen.

    Ines Heimberg

  3. Herr Schlarmann bleibt mir in stetiger Erinnerung, weil er der fairste und freundlichste Lehrer meiner Schulzeit war. Als unser Klassenlehrer im Franziskusgymnasium Lingen Laxten war er einzigartig.
    Viele meiner Mitschüler und ich werden gerne an die Zeit in den Siebzigern und Achtzigern erinnert.

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