Transrapid

25. Juni 2009

Transrapid_014Meldung von heute: Die Transrapid-Teststrecke im Emsland hat eine „weitere Gnadenfrist“ von zehn Monaten erhalten.  Dazu stecken die CDU-Mannen um Landrat Bröring 575.000 Euro emsländische Steuergelder  in das gescheiterte Transrapid-Projekt, damit es denn „weltweit vermarktet“ werde. Und das Land Niedersachsen gibt denselben Betrag dazu. Und der Bund noch mal 2,1 Mio Euro extra.   Die restlichen 2,25 Millionen Euro wollen die beteiligten Unternehmen tragen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Rösler (FDP)  bezeichnete den Weiterbetrieb blumig als positives Signal für den Technologiestandort Deutschland.  Der FDP-Politiker betonte zugleich, dass es sich bei der zugesagten Summe um einen einmaligen Landeszuschuss handele.

Merke: Was 30 Jahre nicht geklappt hat, klappt bestimmt jetzt! Weil Hermann kommt! Allerdings muss er sich beeilen. Wenn sich bis Ende April 2010 kein Interessent für den Transrapid finde, werde die Strecke endgültig stillgelegt, heißt es. Aber Brasilien will ja eine Billigversion und dann noch die Strecke von Amsterdam nach Hamburg über Las Vegas und München und wo überall sollte schon ein Transrapid… wie war das noch, wie war das noch?

Foto: wotan47, pixelio

von gestern

25. Juni 2009

Kinder_willkommen„Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) wiederholt gebetsmühlenartig, Bildung sei die Zukunft unseres Landes, lässt dem aber keine Taten folgen. Das Zukunftsland Niedersachsen existiert nur in der Phantasie der niedersächsischen CDU“, kritisierte Stefanie Henneke, niedersächsische Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, am Donnerstag (heute) in Hannover. Bei der frühkindlichen Bildung ist Niedersachsen Schlusslicht, wie der ‚Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2009‚ der Bertelsmann Stiftung darlegt.

„Mit einem Betreuungsangebot für nur 9,2 Prozent aller Kinder unter 3 Jahren liegt Niedersachsen weit unter dem westdeutschen Durchschnitt von 12,2 Prozent und Lichtjahre vom Ziel entfernt, in 2013 den Rechtsanspruch für jedes Kind umsetzen zu können“, stellte Henneke fest. Der Vergleich mit unserem Nachbarland Sachsen-Anhalt zeige, dass ein solcher Rechtsanspruch der richtige Weg sei, möglichst allen Kindern gleiche Chancen von Anfang an zu bieten. Dort besuchten 65 Prozent der einjährigen Kinder entsprechende Betreuungsangebote, während die Zahl in Niedersachsen mit 7 Prozent beschämend gering sei. „Die Verlautbarungen der Landesregierung zum Ausbau der Kinderbetreuung sind nichts als hohle Worte. Der Beschluss, die Gebührenfreiheit nicht realisieren zu wollen, macht klar: Chancengleichheit bei frühkindlicher Bildung wird vom Jungvater Wulff offensichtlich unter ferner liefen verbucht“, so die Landesvorsitzende.

Nicht nur bei der Quantität, auch bei der Qualität ist Niedersachsen Schlusslicht. Im Vergleich zum westdeutschen Durchschnitt mit 1.400 EUR (im Osten sind es sogar über 2.200 EUR) werden hierzulande pro Kind unter zehn Jahren nur knapp 1.100 Euro investiert. Die Studie bestätigt, dass der Betreuungsschlüssel ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist. „Es ist völlig unverständlich, dass sich Landesregierung und Große Koalition in Berlin auf Investitionen in Beton beschränken, denn tatsächlich brauchen wir wesentlich mehr Geld für Personal in der Kinderbetreuung. Während die OECD uns mehr als 5 Millionen Arbeitslose prognostiziert, verschenken wir ein enormes Potenzial. Hier müssen Arbeitsplätze geschaffen werden, die sich doppelt auszahlen: Mehr Beschäftigung auf der einen Seite und qualitative wie quantitative Verbesserungen bei der frühkindlichen Bildung auf der anderen Seite“, forderte Henneke.

In Niedersachsen werden von Land und Kommunen für Betreuungsangebote weniger als halb so viel Geld pro Kind aufgewendet wie z.B. in Sachsen. Auch die Personalstandards in den Kindertagesstätten  liegen mit einem Personalschlüssel (eine Erzieherin für 7,5 Kinder in den Krippen und für 12,5 Kinder in den Kindergärten) lweit hinter den internationalen Empfehlungen

 

Foto: Rainer Sturm, pixelio

Jürgen

24. Juni 2009

SPD_Wuerfel_rechts_o_Sch_4c_kleinFreitagabend treffen sich die tapferen Reste der Lingener Sozialdemokratie, um einen Neuanfang zu wagen und ein neues Führungsgremium zu wählen. Ein mutiges Eperiment in einer Zeit der greifbaren Konfusion, hinterhältigen Tricks und gefühlten Armseligkeit. Jürgen Schonhoff, die ehrliche Haut aus Clusorth-Bramhar, traut es sich zu, die am Boden liegende Partei aufzurichten, der zuletzt ein ignoranter SPD-Kreisvorstand Emsland versuchte, den Rest zu geben und ihn quasi zu filettieren.

Sie merken, wie ich mich immer noch über diesen unehrlichen Ausbund an nicht einmal mittelmäßiger Parteipolitik empöre. Noch gehöre ich der SPD an, aber es wird nicht nur wegen Wiefelspütz, Stief-Kreihe  & Co. immer schwerer. Ich bin allerdings gespannt, was Jürgen Schonhoff leisten kann. 

Heute habe ich jedenfalls Jürgen diese E-Mail geschrieben:

Hallo Jürgen,

 

meine Frau Annette und ich sind auf der Mitgliederversammlung am Freitag nicht da. Das liegt nicht daran, dass Du nicht mit mir gesprochen hast, also wohl – wie die SPD-Fraktion im Stadtrat- ohne mich und mein Engagement klar kommen willst, sondern an einem Leichtathletikländerkampf am Samstag in St. Wendel im  Saarland, zu dem ich Annette fahren werde. Du hast von dem Wettkampf möglicherweise in der Presse gelesen.

 

Mit großem Respekt sehe ich in diesen Tagen, was Du Dir aufbürdest, atomisiert sich doch die SPD Lingen (Ems) gerade. Persönliche Befindlichkeiten haben zu belastenden organisatorischen Schritten geführt, über die man nur den Kopf schütteln kann. Wohin das führt, zeigt die heutige Presse: Die veröffentlichte Erklärung der SPD Baccum, gegen die Emsland-Arena zu sein, unterstreicht die Probleme, zu denen es jetzt regelmäßig kommen wird. Die SPD-Stadtratsfraktion ist bekanntlich für das umstrittene Arena-Projekt, obwohl es meines Erachtens falsch platziert und dort nicht seriös finanzierbar ist. Baccum bezieht jetzt öffentlich die Gegenposition zur SPD-Fraktion. Dies stärkt nicht die Glaubwürdigkeit der SPD in Lingen (Ems).

 

Die Arbeit, die Du Dir aufbürdest, ist also schwer, wie schon dieses eine Beispiel zeigt. Ich wünsche Dir dazu jedenfalls viel Durchhaltevermögen, politischen und persönlichen Erfolg und kluge Entscheidungen. Wenn ich Dir eine Empfehlung geben darf: Als erstes solltest Du mit aller Kraft darauf hinarbeiten, dass die SPD Lingen (Ems) sich wesentlich verjüngt. Vielleicht kann sie dann in ein paar Jahren wieder eine inhaltliche und personelle politische Alternative bieten, zumal dann sicherlich die jetzt künstlich abgespaltenen Ortsvereine Brögbern und Baccum sich wieder integriert haben statt ein eigenbrödlerisches Eigenleben zu praktizieren. Ich kann nur dazu aufrufen, eine junge und frische Politik für Lingenerinnen und Lingener, zumal die der jüngeren Generation, zu entwickeln, die ehrlich, offen, solidarisch und damit überzeugend ist. Dazu zählt auch eine aktive Arbeit mit und in den neuen Medien. Es ist beispielsweise ein Unding, wenn die SPD Lingen (Ems) ihren Auftritt im Internet nur alle paar Wochen aktualisiert.  Ob ich mich noch einmal aufraffen werde, mitzumachen und anzupacken, kann ich Dir nicht sagen. Zumindest müsste sich manches von dem ändern, was auf Außenstehende  bisweilen so peinlich wirkt.

 

Bitte grüß mir am Freitag meinen alten Weggefährten Hajo Wiedorn und behandle ihn pfleglich. Er ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber der letzte im Rat aktive politische Kopf, den ihr habt.

 

Glückauf!

Dein Robert Koop 

 

 

ps Ich erlaube mir, diesen Brief öffentlich zu machen.

 

Lünne

23. Juni 2009

tn_wohn_see_03„Am (Sonntag) 28. Juni 2009 veranstalten die Architektenkammern Niedersachsen und Bremen den 14. „Tag der Architektur“. Zum dritten Mal kooperieren die Architektenkammern Niedersachsen und Bremen, um Bauherren und Architekturinteressierten insgesamt 116 Objekte von Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten vorzustellen. In insgesamt 58 Orten haben ausgewählte Projekte – dazu zählen private Wohnhäuser, Schulen, Kindergärten, Gewerbebauten, Garten- und Parkanlagen – zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. Die Besucher können sich direkt vor Ort ihr eigenes Bild von der Architektur machen. Architekten sind anwesend und beantworten sämtliche Fragen zur Planung und Realisierung.“ So kündigen die Architektenkammern ihren TdA an.

Mir fallen dazu drei Punkte ein und auf:
Erstens gibt es nur ein einzelnes Bauwerk im Landkreis, das am Sonntag beim „TdA“ präsentiert wird. In Lünne haben vor zwei Jahren die Architekten Stephanie Löning und Jürgen Schwegmann (B-Werk Architekten+Innenarchitekten, Spelle) ein eingeschossiges Wohnhaus am Lünner See 77 für die Bauherrn Martina  und Michael Roling errichtet (Foto). Es besteht aus einem Schlafbereich sowie einem Wohn-, Koch- und Essbereich mit zum See ausgerichteter Glasfassade und vorgelagerter Terrasse. Das Gebäude gliedert sich in den weiß geputzten höheren Wohnbereich und den grau geputzten niedrigeren Schlafbereich mit Carport und Nebengebäude. Ein Holzweg verbindet die Wohnhausterrasse mit der am Ufer gelegenen Seeterrasse. Führungen am „Tag der Architektur“ finden um 11, 14 und 16 Uhr  statt.

Zweitens ist Lingen schon traditionell unter den präsentierten Bauwerken nicht vertreten (s. 20082007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002, 2001); in diesem Jahrzehnt gab es in neun Jahren überhaupt nur zwei Auftritte, 2005 und 2002. Und so denke ich an die Bilder dieser Lingener  Zweckarchitektur, die achselzuckend von der Bauverwaltung zu Beginn vieler Sitzungen des Lingener Planungs- und Bauausschusses präsentiert wird. Meist heißt es durch Stadtbaurat Lisiecki: „Der Bebauungsplan lässt das zu.“ Irgendjemand von der CDU setzt dann reflexhaft hinzu, wie wichtig es doch sei, dass „der Bauherr dafür Geld in die Hand nimmt“. Und das war’s dann. Zusammen reicht es den Protagonisten als Qualitätskriterium, und ich empfinde zunehmend, wie sehr im Rathaus  ein Hochbauarchitekt fehlt, der eine Vorstellung davon hat, wie Lingen gestaltet werden und aussehen soll. Amtsvorvorgänger Nikolaus Neumann war so einer und der ist angesichts mancher architektonischer Fehlgriffe  inzwischen einfach aus Lingen geflüchtet.

Jüngstes Beispiel: Zwei Bauvorhaben im sensiblen Innenstadtbereich zwischen Schlachterstraße und Elisabethstraße. Drei Kneipen sollen entstehen, fast ohne Wohnraum, aber mit Garage und in Buntputz. Architektonisch anspruchslos, nicht zeitgemäß aber auch  ohne Rücksicht auf regionale Bautradition, auf die Nachbarhäuser und auf das Gesamtensemble. Billigbauten – so mein Eindruck. Gut, dass der Ausschuss die Verwaltung um Stadtplaner Lisiecki aufforderte, mit den Bauherren nachzuverhandeln. 

Drittens muss ich an Entertainer Harald Schmidt denken: „Zwischen Rheine und Leer hält er nicht mehr!“  sagte Schmidt, als er einst in seiner SAT1-Show über das Emsland kalauerte. 2009 ist das Emsland auf der interaktiven Karte des Tag der Architektur insgesamt ein weißer Fleck. Tatsächlich ist der Architekturzug offenbar in diesem Jahr gar nicht erst ins Emsland gefahren – ausgenommen Lünne. Schade, denn pfiffige Architekten gibt es doch auch bei uns.

(Foto: © B-Werk, Spelle)

ratzekahl

21. Juni 2009

IMG_5694Und wieder kreischen die Sägen. Diesmal werden die Platanen in Lingen  am Andreasplatz  gefällt. Wieder setzt die CDU ebenso radikal wie unnötig Baumfällarbeiten durch. Auf der Internetseite der Stadt ist dazu zu lesen:

„22.06.2009
Ausbau der Lookenstraße beginnt

Nach der Neugestaltung der Großen Straße wird nun die Erneuerung der Fußgängerzone in der Lookenstraße fortgesetzt. Hier beginnen in dieser Woche die Bauarbeiten. Weil in der Lookenstraße ein neues Gebäude errichtet werden soll, wird der Ausbau der Straße in zwei große Abschnitte geteilt.

Der 1. Bauabschnitt umfasst den Bereich von der Marienstraße bis Lookenstraße Nr. 16 (ehem. Extra-Markt) und soll im September/Oktober 2009 fertiggestellt sein. Der 2. Bauabschnitt von der Lookenstraße 16 bis zum Konrad-Adenauer-Ring soll im April 2010 beginnen, nachdem das geplante neue Gebäude, das am Standort des ehemaligen Extra-Marktes entstehen soll, im Rohbau errichtet ist.

In dieser Woche beginnen die Arbeiten in der Lookenstraße zunächst im Abschnitt von der Marienstraße bis zum Andreasplatz. Um die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden die Straßenseiten nacheinander ausgebaut. Alle Läden und Gebäude werden auch während der Bauarbeiten zugänglich sein. Dies gewährleistet die bauausführende Firma. Die Stadt Lingen sichert insgesamt eine zügige Bauabwicklung zu.

Weitere Informationen zum Aubau der Lookenstaße finden Sie auf unserer Internetseite in der Planen und Bauen.“IMG_5699
(und auch bei mir…)

Eine typische Lingener Pressemitteilung. Sie teilt nicht mit, dass auch die Platanen am Andreasplatz für den Ausbau beseitigt werden. Ratzekahl! Die CDU war zu keinem Kompromiss bereit. Nachdem die Stadtverwaltung bei einem Ortstermin keine pragmatischen sondern im wahrsten Sinne konstruierte Vorschläge unterbreitet hatte, setzte die Union am vergangenen Mittwoch mit ihrer Mehrheit den nächsten Kahlschlag durch. 6 dafür (ein CDU’ler war schon nach Hause) und 4 (SPD, FDP, Grüne) dagegen bzw. für einen Vorschlag von Ratsherr Jens Beeck, jedenfalls nicht alle Bäume am Andreasplatz zu fällen. Ich darf ja als „Einzelkämpfer“ nur mitberaten, aber nicht mitstimmen (§ 51 Abs. 4 NGO), habe aber zu Protokoll erklärt, dass ich den Beeck’schen Vorschlag unterstützt hätte, wäre ich stimmberechtigt gewesen.

Alle Bäume kommen also weg, obwohl der Baumschnitt auf der Marktplatzterrasse zeigt, dass man auch erhalten könnte, wenn man wollte. Schade für  die Andreasplatz-Platanen. Auch sie sagen Tschüss

(Fotos: © Majonaise)

Kreisliga

21. Juni 2009

imagesVor einem halben Jahr habe ich geschrieben, dass der ASV Altenlingen -der Verein, in dem fast alle meine Söhne kicken oder gekickt haben- mit seiner 1. Mannschaft gewinnt – seit ich nicht mehr zuschaue. Jetzt haben sie sich tatsächlich zum Aufstieg in die Kreisliga durchgekämpft ( 😀 ). Es war ein dramatisches letztes Spiel. Warum dramatisch ? Sie ahnen es: Ich war dabei und fast wäre es nicht gut gegangen.
Das alles unterstreicht einmal mehr die Frage, wie es eigentlich in Altenlingen weitergehen soll. Sie erinnern sich an den hektischen  Kahlschlag im Frühjahr und andere, ebenso wuchtige wie unsinnige Projekte, die den Stadtteil umgraben.  
Die unions-unangenehm-ungewollte, politische Folge der heftigen Diskussionen hat uns die Lokalpresse völlig vorenthalten: In Altenlingen gab es bei der EU-Wahl für die CDU einen deftigen Dämpfer. Sie rutschte in den beiden Wahlbezirken A-West und A-Ost von zusammen bisher 67,9 % auf 56,1%. Im Wahlbezirk Altenlingen-Ost verlor sie gar die absolute Mehrheit – zum ersten Mal seit  Verleihung der Lingener Stadtrechte im frühen 14. Jahrhundert.  

Dabei hat Altenlingen doch längst anderen Stadtteilen den Rang abgelaufen; dort – und nicht beispielsweise in Laxten – wohnen immerhin CDU-Landrat, CDU-Bundestagsabgeordneter, Stadtwerkechef  und inzwischen auch Parteivorsitzende. Wir erkennen: Der Stadtteil ist wichtig, Altenlingen ist nicht nur Kreisliga. 

Die absehbare Konsequenz: Trostpflaster müssen her!  Jetzt gibt es erst einmal ein „Sportkonzept“. Über das diskutierte am vergangenen Mittwoch der Lingener Planungs- und Bauausschuss. Das „Sportkonzept“ präsentierte die Verwaltung, keine sechs Monate nach dem Kahlschlag an der Waldstraße. Tags zuvor hatte es schon der Altenlingener Ortsrat vor dem anschließenden gemeinsamen Besuch „bei Thien“ abgesegnet. Darin enthalten sind eine neue Turnhalle an der Altenlingener Grundschule und „der vierte Platz für den ASV“. 

Erinneren Sie sich? Seit Jahren wird von den vorörtlichen Strippenziehern um Laurenz P. und Michael K.  geschickt kolportiert, dass „die Raffinerie“ dem Ortsteil in Bälde die notwendige neue Turnhalle „bezahlt“. Fragt man nach, wird mit zartem Augenaufschlag und offiziell dementiert. Besagter Augenaufschlag dabei ist übrigens geradezu legendär. Vielleicht deshalb hält sich genauso hartnäckig das Gerücht, der Altenlingener Ortsrat habe besagtem Kahlschlag und den anderen wuchtigen  Projekten, die den eigenen Stadtteil umgraben, nur deshalb zugestimmt, weil dann „die Raffinerie die Turnhalle bezahlt“ und „wegem dem vierten Sportplatz für den ASV“.  

Diskutiert wurde im Ausschuss dann aber nicht  über die die „2-Feld-vielleicht-doch-BP-finanzierte-Turnhalle“, die die Schule natürlich braucht,  sondern über den „vierten Platz“. Der wird auch gebraucht und soll am Ende der Straße Am Wallkamp gebaut werden. Geplant wird er folgerichtig mit ASV-Vereinsheim, das dann tatsächlich ein Dankeschönsponsering von der BP bekommen wird; der offenbar darüber uninformierte Stadtbaurat Lisiecki zu seiner Planskizze mit Vereinsheim: „Das ist erst mal nur ein Platzhalter…“.

Es gibt nur zwei Probleme: 
Der neue „Hauptplatz“ liegt (na, eine Idee?- richtig!) mitten im Wald und kostet weitere 2 Hektar Altenlingener Kiefern und Dünenlandschaft; angeblich soll mit leichten Rodungsarbeiten schon begonnen sein und die Aufforstungsprojekte in Altenlingen sind ohnehin eher kleinteilig und rar. Ich befürchte: Der Ortsrat wird jetzt auch kaum für den Erhalt von zwei Hektar Wald zulasten „seines“ Sportvereins sein, nachdem er vorher viele Hektar spaziergängerfreien Wald zum Abholzen freigegeben hat. Die im Ortsrat und im Ausschuss vorgetragene (FDP-)Alternative ist keine wirkliche. Die Liberalen wollen nämlich den vierten Platz nordwestlich der Grundschule zwischen Wallkamp und Dortmund-Ems-Kanal. Das wird also nur noch mehr Lärm in den Wohnbereich Am Wallkamp bringen.

Und der Lärm des intensiv genutzten ASV-Sportgeländes ist das zweite Problem. Über diesen Lärm, den die Anlieger am Wallkampf und dem benachbarten  Lampenkamp zur Genüge kennen, beschwerten sich  sich zwei Anwohner auch in der Sitzung: Vor allem „abendlicher Krach“ und „die dritte Halbzeit“ werden als störend empfunden. Jede Erweiterung des Sportgeländes am Wallkamp löst diesen Nutzungskonflikt nicht, sondern verschärft ihn nur, übrigens auch durch den Verkehr zu dem zugleich geplanten großen Parkplatz am Ende der Straße.

Mein Vorschlag: Geben wir das Fußballgelände auf, machen daraus Wohnbauflächen und bauen mit dem Geld aus dem Grundstücksverkauf an der alten B70, also westlich (jenseits) des Kanals  ein neues Sportgelände. Das damit einhergehende Problem zusätzlicher Wohnbauflächen bei stagnierender Bevölkerung (mehr…) sehe ich, halte es aber hier nicht für entscheidend.

Der Ausschuss hat am Mittwoch den Bedarf in Altenlingen gesehen, aber das vorgestellte „Sportkonzept“ nicht befürwortet.  Die Verwaltung soll über darüber nachdenken. Mal sehen, ob etwas besseres dabei heraus kommt. Aber vielleicht zieht die CDU mit ihrem Strippenzieher-Netzwerk auch weiter das Vorhaben durch „Altenlingen-ohne-Wald-geht-eigentlich-auch“.

Zensursula

19. Juni 2009

090618b1Mediengestalter.cc

hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de

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19. Juni 2009

Emsland-Arena - Planung der Stadt

Jetzt gibt es trockene Kost und dazu diesen Einstieg:
Heute berichtet die „Lingener Tagespost“:

„Kritik von allen Seiten erntete am Mittwochabend der fraktionslose Ratsherr Robert Koop, dem fast alle Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses der Stadt vorwarfen, in Sachen Emslandarena bewusst mit falschem Zahlenmaterial zu hantieren und damit Unruhe und Besorgnis in der Bevölkerung zu schüren.
 Allen voran warf Jens Beeck (FDP) Koop vor, mit Zahlen zu hantieren, die jeder Grundlage entbehrten. …“

Nun denn, widmen wir uns hier den entbehrten Grundlage, nachdem  es die LT  -sagen wir mal- vergessen hat, meine „grundlagenlosen“ Zahlen mitzuteilen. Ich habe sie  in der Sitzung dargestellt. Sie stammen aus den mir vorliegenden Dokumenten und ich schreibe sie noch einmal an dieser Stelle auf :

Grundlage aller Berechnungen ist dabei eine Emsland-Arena  mit 3.500 Sitzplätzen und 25 Mio „gedeckelte Nettokosten“. 

1. Unterhaltskosten:

  • Laufende jährliche Kosten laut  Wenzel Consulting AG bei 3500 Sitzplätze mit Sport =  1.064.000,00 Euro
  • Kreditzinsen 5 % bei 15 Mio Euro Darlehen  = 750.000,00 Euro
  • Abschreibung 2,5 % jährlich von 25 Mio Euro  =  625.000,00 Euro
  • Mehraufwand  für den gleichzeitigen Betrieb von zwei Hallen bzw. Einnahmeverlust EL-Hallen =  200.000,00 Euro
  • Zwischensumme    2.639.000,00 Euro
  • abzüglich Einnahmen   laut  Wenzel Consulting AG = 572.000,00 Euro
  • Summe: jä-/ehrlicher Zuschussbedarf  = 2.067.000,00 Euro .  

Die Zahlen des renommierten Beratungsunternehmens wenzel consulting AG  stammen aus der „Machbarkeitsanalyse“ des Unternehmens vom Juni 2008. Der Kreditbedarf von 15 Mio Euro soll ggf. durch Baukostenzuschüsse von Großbetrieben reduziert werden. Meines Wissens nach liegen dazu bislang keine verbindlichen Zusagen und Verträge vor. Ich rechne  mit 5% Zinsen, wissend dass dieser Zinssatz in Zeiten niedriger Zinsen auch niedriger sein kann.

Der Mehraufwand von 200.000,00 Euro ist geschätzt. Er entsteht, weil zwei Hallen betrieben werden und die Emslandhallen an der Lindenstraße Einnahmeverluste haben; denn Großveranstaltungen werden dort nicht mehr stattfinden. 

Für mich ist nicht klar, wie bei „50-60 Veranstaltungen im Jahr“ 572.000,00 Euro Einnahmen erzielt werden sollen, also pro Veranstaltung rund 10.000,00 Euro. Ich halte diese Zahlen für nicht belastbar und deutlich zu optimistisch.

2. Baukosten

  • 25 Mio Euro soll die Emsland-Arena kosten. Der Betrag ist durch Ratsbeschluss „gedeckelt“, darf also nicht überschritten werden. 
  • Höhere  Baukosten sind wahrscheinlich; bei fast allen Großprojekten der öffentlichen Hand wird es teurer -„gedeckelt“ oder nicht. Steigen beispielsweise die Kosten am Ende um 5 Mio Euro, erhöhen sich die jährlich aufzubringenden Darlehenszinsen um 250.000,00 Euro pro Jahr und die Abschreibungen (Satz von 2,5% pro Jahr) wegen der Wertverluste um 125.000,00 Euro.        
  • Von de 25-Mio-Deckelung gibt es auch schon erste, wenn auch noch unkontrollierte  Absetzbewegungen. SPD-Vertreter Heinz Willigmann wird in der LT zitiert: „„Wenn wir mit dieser Halle auffallen wollen, brauchen wir 5000 Sitzplätze, die nun mal Geld kosten.“ Man solle nicht wie bei den „alten Emslandhallen“ die Pläne um die Hälfte zusammenstreichen, um dann ein Ergebnis zu haben, das nur halbherzig sei. „Wenn schon, denn schon“, betonte Willigmann.“ 
    Auch FDP-Vertreter Jens Beeck, sonst ein glühender Redner für solide Haushaltspläne, unterstrich am Mittwoch, wenn die Halle statt der 25 Mio Euro „am Ende 26,5 Mio kostet, werden wir das sicherlich akzeptieren!“ 
  • Gegenwärtig wird für die Emsland-Arena mit 3500 Sitzplätze mit 29,5 Mio Euro geplant. Denn die „gedeckelten“ 25 Mio Euro sind Nettokosten. Bezahlt werden muss erst einmal brutto, das heißt also plus 19 % Mehrwertsteuer von 4,5 Mio Euro. Dieser Betrag wird nach Prüfung ganz oder teilweise vom Finanzamt erstattet. Es soll dabei rechtliche Probleme geben, weil es 10 Mio Euro Zuschüsse vom Land Niedersachsen und dem Landkreis Emsland gibt.
  • Zu den Gesamtkosten gehört das Grundstück nördlich der B 214 zwischen Schulstraße und Laxtener Brookstraße. Für Emsland-Arena und Parkflächen werden ca 200 m x 500m, also 100.000 qm gebraucht (grobe Schätzung, ich habe mit google-maps nachgemessen) . Der nicht subventionierte Quadratmeterpreis in diesem ausgewiesenen Gewerbegebiet beläuft sich  auf 30,00 Euro (geschätzt). Es geht also um 3 Mio Euro. Das Argument „Das Grundstück haben wir ja sowieso“ ist nicht tragfähig. Schließlich könnten die 100.000 Quaadratmeter für eine anderen Zweck veräußert werden. Diese Einnahmemöglichkeit fällt dauerhaft weg.
  • Die Emsland-Arena und die 1500 Parkplätze liegen im Grundwasserschutzgebiet, was besondere Sicherungsmaßnahmen erfordert, und die B 214 muss ausgebaut werden. Nicht klar ist, ob diese Kosten eingerechnet sind.

Bei ehrlicher Berechnung liegen also die Gesamtkosten für eine B214-Emsland-Arena mit 3500 Sitzplätzen bei mehr als 30 Mio Euro. Zur Erinnerung: Vor genau einem Jahr hat Wenzel Consulting AG die Kosten für die Emsland-Arena an den Emsland-Hallen „Planvariante B (Ausbaustufe 3) “ mit 5000 (!) Sitzplätzen auf 19 Mio Euro geschätzt. 

Vorgeworfen wird mir, bewusst mit falschem Zahlenmaterial zu hantieren und damit Unruhe und Besorgnis in der Bevölkerung zu schüren. 

Meine Erwiderung: Meine Kostenberechnung ist ehrlich und belastbar. Sie gründet sich auf allgemein zugängliche Zahlen. Die Kosten für diese Emsland-Arena sind zu hoch, daher politisch nicht mehr zu verantworten und auch der Standort ist falsch gewählt.  

 

(Fotomontage: Stadt Lingen)

 

kalkulatorisch

14. Juni 2009

340726_R_K_B_by_knipseline_pixelio.deNeues zur Emsland-Arena:

Die Bürgerinitiative „Arenawahn“, deren Internetseite ich immer noch nicht gefunden habe, hat diese Presseerklärung veröffentlicht:

BI: Stadt plant Emslandarena ohne Bedarfsgutachten
Veröffentlichte Zahlen basieren auf Vermutungen und Spekulationen

Rat und Verwaltung der Stadt Lingen betonen seit Wochen gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in beschwörender Weise: „Wir brauchen diese Halle!“ Jetzt stellt sich überraschend heraus, dass der Bedarf gar nicht ermittelt wurde. Erst auf mehrfache Nachfrage der „Bürgerinitiative Arenawahn Lingen“ musste der Leiter des Stadtplanungsamtes, Peter Krämer, kleinlaut eingestehen, dass bis zum heutigen Tage keine Bedarfsanalyse für die Emslandarena erstellt wurde.

Dies bedeutet, dass die Entscheidungen, ob überhaupt eine Arena gebraucht wird und wenn ja, in welcher Größenordnung, einzig auf Wunschvorstellungen, Vermutungen und spekulative Zahlen basieren.

Die Bürgerinitiative und alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt stellen sich nun die Frage, wie eine Investitionssumme von ca. 30 Millionen Euro verplant werden kann, ohne auf gesicherte und gutachterliche Daten zurückgreifen zu können.

Jeder Kleinunternehmer und Handwerksbetrieb der Stadt, der ein Bauvorhaben plant, muss für einen öffentlichen Kredit u.a. eine Bedarfsstudie und einen Finanzierungsplan vorlegen. Gelten diese Ansprüche nicht für städtische Bauvorhaben?

Im Bürgerbrief wird um Verständnis und Wohlwollen für die Arena geworben. Wie kann dies vom Bürger erwartet werden, wenn auf eklatante Weise die Öffentlichkeit falsch informiert wird?

Wir fordern Rat und Verwaltung auf, sich endlich sachlich fundiert dem Thema Emslandarena zu nähern und seine Aufgaben zu erledigen. Jeder Bürger hat ein Anrecht darauf.

Wichtig ist: Bis heute fehlt  eine seriöse Ermittlung der Folgekosten einer Emsland-Arena (ohne Hometeam, also ohne eine sportliche Spitzenmannschaft). Brutto sind jährlich für die an der B 214 geplante Emsland-Arena 1.100.000 Euro aufzubringen. Darin sind kalkulatorische Kosten nicht enthalten, die noch einmal bei deutlich mehr als derselben Summe liegen dürften und zu einer seriösen Kostenschätzung gehören. Allein die Zinsen für 20 Mio Euro, die die Stadt für das Projekt als Kredit aufnehmen muss, liegen bei 1 Mio Euro im Jahr.

Bei Einnahmen aus den geplanten „50-60 Veranstaltungen im Jahr“ sollen angeblich 500.000 Euro erlöst werden – also 10.000 Euro pro Veranstaltung. Das halte ich für utopisch und  bin mehr als skeptisch, ob die bisher erklärten Einnahmen realistisch sind. Hinzuzurechnen sind außerdem in jedem Fall die erheblichen Einnahmeausfälle bei den jetzigen Emslandhallen, in denen dann keine Großveranstaltungen mehr stattfinden werden.

Ehrlich diskutieren kann man das Projekt nur, wenn man sagt, dass es jährlich mehr als 2 Mio, eher 3 Mio aus dem städtischen Haushalt abzieht. Zum Vergleich: Die neidisch-aufgeregte Empörung u.a.  vom Darmer Ortsbürgermeister und Arenabefürworter Werner Hartke (CDU) oder auch der SPD über die 80.000 Euro, die der TuS Lingen einmalig aus dem Stadtsäckel  bekommt, ist angesichts dessen bloß  lächerlich.

Achja! Nachgerechnet und überprüft wissen möchte ich auch das Lärmgutachten. Die LT berichtet:

„Seitens der Ingenieurgesellschaft Zech machte Sabine Lehmköster deutlich, dass sowohl die Wohnbebauung des Gauerbachs als auch die Hedon-Klinik und des Kursana Domizils unter lärmtechnischer Berücksichtigung kaum tangiert würden. Beispielhaft nannte Frau Lehmköster unter anderem, dass für die Hedon-Klinik in der lautesten Nachtstunde bei abfahrendem Verkehr und ungünstigem Wind (Nord-West) lediglich 35 Dezibel errechnet worden seien, und das bei geöffnetem Fenster (Zum Vergleich: 30 Dezibel erreicht die Stimme beim Flüstern, 60 Dezibel eine Nähmaschine und 120 Dezibel ein Flugzeug in geringer Entfernung).“

Mit Verlaub: Das glaube ich nicht ohne weiteres, nachdem Planungsamtsleiter Peter Krämer am vergangenen Donnerstag im Ortsrat Laxten erklärte:

Zurzeit arbeite man daran, die Halle verkehrlich zu erschließen und den Lärmschutz weiter zu optimieren.

Warum dies, wenn die Halle lärmtechnisch nur ein leichtes Säuseln hervorruft?

(Foto: knipseline, pixelio)

Spannend

11. Juni 2009

StimmabgabeDie neugegründete Lingener Bürgerinitiative „Arenawahn“ hat in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Heiner Pott einen Volksentscheid gegen das Projekt angekündigt. Hier das ausführliche Schreiben im Wortlaut. Einen direkten Volksentscheid gibt es in Niedersachsen im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht.

Was ist ein Volksentscheid bzw. ein Bürgerbegehren? Wikipedia informiert

„In Niedersachsen wird das Bürgerbegehren nach § 22b der NGO (Niedersächsische Gemeindeordnung) geregelt. So darf ein Bürgerbegehren nicht über 1. die innere Organisation der Gemeinde 2. die Haushaltssatzung, (einschließlich der Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe) 3. Entscheidungen über Rechtsbehelfe und Rechtsstreitigkeiten 4. Angelegenheiten, die ein gesetzwidriges Ziel verfolgen oder gegen die guten Sitten verstoßen 5. ….. (die Liste ist noch nicht abgeschlossen) Zuerst muss auch dem Gemeinderat angezeigt werden, dass ein Bürgerbegehren angestrebt wird. Nach Bekanntgabe des Vorhabens müssen innerhalb von 6 Monaten die erforderlichen Unterschriften eingeholt werden. Auch müssen bis zu 3 Personen genannt werden, welche das Bürgerbegehren begleiten und vor dem Gemeinderat vertreten.“

Das Bürgerbegehren wird -gegen eine für die Ratsmehrheit jubelnde „Lingener Tagespost“ und angesichts der traditionellen Gleichgültigkeit vieler –  nicht einfach. Aber ich finde die Frage spannend, ob das angekündigte Vorhaben gestemmt werden kann. Das Ziel ist klar: Es  werden rund 10.000 Neinstimmen benötigt.

(Foto: Alexander Hauk, pixelio)