Hajo

8. Oktober 2009

faellt_was_auf_1

faellt_was_auf_2

Der freundliche Herr
auf den beiden Bildern des Lingener Andreasplatzes ist derselbe: Hans-Joachim („Hajo“) Wiedorn, Chef des sozialdemokratischen Fähnleins im Lingener Stadtrat wollte die fünf Platanen retten. Doch was ist die von der CDU-Mehrheit im Stadtrat beschlossene, seit heute aktuelle Realität. Na? Raten Sie doch mal!

Und vielleicht erinnern Sie sich auch an andere platanenmäßige Ereignisse, die in dieser Stadt  für gleichartige Furore gesorgt haben. Na? Raten Sie doch noch mal!

Zur Abrundung der Geschichte noch dies,
zur Historie jenes.

© Foto links: SPD Lingen, Foto rechts ebenso, jedenfalls zum menschlich wichtigsten Teil
Größere Ansicht:[linkes Bild] [rechtes Bild]

ratzekahl

21. Juni 2009

IMG_5694Und wieder kreischen die Sägen. Diesmal werden die Platanen in Lingen  am Andreasplatz  gefällt. Wieder setzt die CDU ebenso radikal wie unnötig Baumfällarbeiten durch. Auf der Internetseite der Stadt ist dazu zu lesen:

„22.06.2009
Ausbau der Lookenstraße beginnt

Nach der Neugestaltung der Großen Straße wird nun die Erneuerung der Fußgängerzone in der Lookenstraße fortgesetzt. Hier beginnen in dieser Woche die Bauarbeiten. Weil in der Lookenstraße ein neues Gebäude errichtet werden soll, wird der Ausbau der Straße in zwei große Abschnitte geteilt.

Der 1. Bauabschnitt umfasst den Bereich von der Marienstraße bis Lookenstraße Nr. 16 (ehem. Extra-Markt) und soll im September/Oktober 2009 fertiggestellt sein. Der 2. Bauabschnitt von der Lookenstraße 16 bis zum Konrad-Adenauer-Ring soll im April 2010 beginnen, nachdem das geplante neue Gebäude, das am Standort des ehemaligen Extra-Marktes entstehen soll, im Rohbau errichtet ist.

In dieser Woche beginnen die Arbeiten in der Lookenstraße zunächst im Abschnitt von der Marienstraße bis zum Andreasplatz. Um die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden die Straßenseiten nacheinander ausgebaut. Alle Läden und Gebäude werden auch während der Bauarbeiten zugänglich sein. Dies gewährleistet die bauausführende Firma. Die Stadt Lingen sichert insgesamt eine zügige Bauabwicklung zu.

Weitere Informationen zum Aubau der Lookenstaße finden Sie auf unserer Internetseite in der Planen und Bauen.“IMG_5699
(und auch bei mir…)

Eine typische Lingener Pressemitteilung. Sie teilt nicht mit, dass auch die Platanen am Andreasplatz für den Ausbau beseitigt werden. Ratzekahl! Die CDU war zu keinem Kompromiss bereit. Nachdem die Stadtverwaltung bei einem Ortstermin keine pragmatischen sondern im wahrsten Sinne konstruierte Vorschläge unterbreitet hatte, setzte die Union am vergangenen Mittwoch mit ihrer Mehrheit den nächsten Kahlschlag durch. 6 dafür (ein CDU’ler war schon nach Hause) und 4 (SPD, FDP, Grüne) dagegen bzw. für einen Vorschlag von Ratsherr Jens Beeck, jedenfalls nicht alle Bäume am Andreasplatz zu fällen. Ich darf ja als „Einzelkämpfer“ nur mitberaten, aber nicht mitstimmen (§ 51 Abs. 4 NGO), habe aber zu Protokoll erklärt, dass ich den Beeck’schen Vorschlag unterstützt hätte, wäre ich stimmberechtigt gewesen.

Alle Bäume kommen also weg, obwohl der Baumschnitt auf der Marktplatzterrasse zeigt, dass man auch erhalten könnte, wenn man wollte. Schade für  die Andreasplatz-Platanen. Auch sie sagen Tschüss

(Fotos: © Majonaise)

Gelernt

31. Dezember 2008

koopsen2008 war ein ganz flottes Jahr, finde ich. Ich habe manches gelernt zum Beispiel,

dass die Privatbänker für Verstaatlichung sind, wenn es ihnen schlecht geht, und Gysi/Lafontaine dann dagegen,

dass in fast allen chinesischen Restaurants in Lingen vietnamesisch gekocht wird, nur im Schanghai in der Poststraße nicht, wo Speisen traditionell chinesisch entstehen,

dass es niemanden ernstlich interessiert, wenn die Scharnhorstkaserne mit modernisierten Häusern im Wert von 10 bis 12 Mio Euro abgerissen wird,

dass Stadtplanung in Lingen immer mehr darin besteht, ungeregelt das zuzulassen, was einzelne wollen,

dass Platanen und Bäume aller Art in Lingen gefällt werden, nur Plastikpalmen nicht,

dass die Fußballmannschaft des ASV Altenlingen gewinnt, seit ich nicht mehr zuschaue, und der TuS verliert,

dass man in Lingen als geduldeter Ausländer keine Aufenthaltserlaubnis bekommt, wenn die eigenen Kinder nur die  Pestalozzischule besuchen,

dass es im Kulturzentrum Alter Schlachthof das wohl beste Konzertprogramm für junge Leute in Niedersachsen gibt und die Stadt es nicht merkt,

dass  wir Sparkassen und Volksbanken haben, die der Krise trotzen, weil sie solide arbeiten, während andere spekulieren,

dass mein denkbarer Weg in die Reihen der SPD im Stadtrat immer mehr zugestellt wird,

dass wir grundsolide Stadtwerke haben, die dem Gemeinwesen gut tun, aber von Profiteuren mit Kampfpreisen und Gerichten mit Urteilen  gefährdet werden und sich damit unverständlich schwer tun,

dass ein Landrat seinen Landkreis in der Kunsthalle als Mäzen beklatschen lässt, obwohl der Landkreis der Kunsthalle die Zuschüsse gestrichen hat und der Kunstverein darüber fast insolvent geworden wäre….

und noch vieles mehr –  im Beruf wie ganz privat, das ich hier aber nicht zum Besten gebe. :-D

 

Ich wünsche ein frohes und gesundes neues Jahr.

 

Foto: Annette Bekel

Knirsch

17. August 2008

Die Maßnahme trägt den Namen „Initialprojekt“ im Rahmen der „Quartiersinitiative Niedersachsen„. Aber trotz des schillernden Wortgeklingels ist kein anderes städtisches Projekt zur Innenstadtgestaltung in den letzten 40 Jahren so versemmelt worden, wie der Auftakt der Neugestaltung der Fußgängerbereiche. Nicht einmal die peinliche „Stadtgraben(Bruchstück)promenade“ vor zehn Jahren hat das geschafft, zumal sie doch eigentlich, ehrlich gesagt, nur etwa zwanzig Straßenschilder kostete.  

Jetzt aber zersägte man stadtbildprägende Platanen im zwielichtigen Morgengrauen, versenkte stattdessen Magnolien und Sträucher unfachmännisch im Grundschotter eines ungeeigneten Granitpflasters, richtete Werbebanner in der Sichtachse Marienstraße-historisches Rathaus auf, hatte kein Geld mehr für die vorgesehenen Brunnen, stellte bei den Straßenmöbeln zu kleine Mülleimerauf und eröffnete den platanenfreien Blick auf die Fassadensünde der ehem. Sparkasse. Diese Kritikpunkte kennen Sie alle; es ist aber noch nicht alles.

Gartenweg schreibt: „Pflastersteine niemals knirsch aneinanderlegen, da sonst die Kanten abplatzen und Fertigungstoleranzen nicht ausgeglichen werden können.“  3-5 mm sind die vorgeschriebene Fugenbreite gem. DIN. Sinn ist einerseits tatsächlich der Kantenschutz, denn selbst gefasstes Pflaster kann platzen, wenn bei fehlender Fuge der Rüttler zum Verdichten darüber läuft. Zum anderen „gewährleistet die Fugenbreite von 3-5 mm, dass der Fugensand (0/2 mm) sich beim Einschlämmen auch vollfugig in die Fuge setzt und somit dem Pflaster Halt gibt. So ist ein kraftschlüssiger Verbund der gesamten Pflasterfläche gewährleistet. Komplett ohne Fuge verlegte Steine, gerade Flächen im Anfahr- oder Kurvenbereich werden nach kürzester Zeit verschoben und ergeben ein hässliche Fugenbild.“ Das ist nicht etwa meine Meinung, sondern vor allem seine.

Wer sich weiter informieren will, kann die Wörter „Pflasterstein“ und „Abplatzen“ ausgoogeln, und er erhält 757 Antworten (jedenfalls heute) -sämtlich mit denselben technischen Aussagen. Wer google nicht glaubt, kann schließlich auch in Lingen sehen, dass die technischen Regeln beim Neupflastern des Bereichs Am Markt/Burgstraße unbeachtet blieben und jetzt von den Kanten der fugenfrei „knirsch“ verlegten Klinker abplatzt, was nur abplatzen kann. 
Bleibt natürlich die Frage, wer die Verantwortung dafür übernimmt, ob neu gepflastert wird, was der Spaß kostet und wer zahlt. Die Antwort auf die letzte Frage kenne ich und Sie ahnen sie, weil sie so lautet wie immer. Deshalb will ich Sie Ihnen auch ganz im Vertrauen verraten:

Sie sind es selbst, der steuerzahlende Leser dieser Zeilen.

zuhause

10. August 2008

Nach ein paar Tagen Urlaub bin ich nach Lingen zurück. Es war wie immer: Bei der Einfahrt erwartete mich der „Kraut-und-Rüben“-Kreisverkehr an der Lindenstraße, der seit 18 Monaten vor sich hin gammelt. Offenbar kommt niemand auf die Idee, diesen Eingang in die Stadt, mit dem Besucher empfangen werden, zumindest mit ein paar Blumen zu bepflanzen und die Pflanzbeete um den Kreis herum von Unkraut und Dreck zu befreien und vielleicht auch endlich mal die Zufahrt aus dem Kreisverkehr zum benachbarten Parkplatz zu öffnen. Ein paar Meter weiter lag rechter Hand immer noch die unendliche Denkmal-Drecktankstelle an der Rosemeyer-Straße, über die auch seit Jahrzehnten nur lamentiert wird, aber nichts geschieht, obwohl es sich doch anbietet, dass die Stadtwerke dort eine Erdgastankstelle einrichten.
Am Markt war der Magnolien-Hain nebst „felsenbirnigen“ Betonkübeln weiterhin so großartig gescheitert wie vor meiner Abreise, und der Boden um die restlichen Magnolien ist immer noch aufgerissen (Motto: „Bloß keine Erde einfüllen!“), die Löcher waren aber inzwischen durch emsländisch-elegante Holzbretter abgesichert, und die von Freund Hein (wem der nichts sagt, der kann mit Blick auf  die abgesägten Großplatanen auch an Hein Blöd denken) heimgesuchte Magnolien-Pflasterfläche ist weiterhin ein Mahnmal für blinden und teueren Aktionismus.
Der heimische Kühlschrank sah dann ähnlich aus, weil der werte Nachwuchs absprachewidrig nicht eingekauft hatte. Also bin ich zum ALDI nach Altenlingen gefahren, wo es unverhofft so heftig nach Sch… stank, dass ich die freundliche Mitarbeiterin fragte, ob der Abwasserrohrbruch schon behoben sei. „An so etwas haben wir auch erst gedacht“, meinte die gute Frau. Es sei aber nichts dergleichen. Vielmehr hätten die Altenlingener Landwirte  ihre Gülle auf die benachbarten Felder geschüttet.
Da war mir schlagartig klar: Der Urlaub 2008 ist vorbei. Ich bin wieder zuhause.

Witz des Jahres

21. Juni 2008

Witz des Jahres:

Zehn Platanen absägen und statt dessen Magnolien  pflanzen…

Sichtachse

28. April 2008

Heute hat es eine kleine Feier gegeben, bei der der neugestaltete Bereich Burgstraße/Am Markt eingeweiht wurde. Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich für das schlechte Wetter bei dieser Feier nicht verantwortlich war. ;-)

Allerdings darf und muss neben dem allgemeinen Jubel (Motto: „Wie isses doch schön geworden…“), den morgen die Lokalpresse intonieren wird, natürlich kritisiert werden:

  • Die Platanen sind weg, man hätte sie erhalten müssen und trotzdem die „Fußgängerzone modernisieren“ können.
  • Die „Sichtachse“ vom historischen Rathaus in Richtung Marienstraße ist völlig verunglückt; die Platanen vor der alten Kreissparkasse hinderten den Blick auf das  etwas angeschmutzte Weißklinkergebäude und den rosa Marmor der alten Kreissparkasse; jetzt glänzt es gammel-weiß und rosarot, weil die drei Graukübel mit Ziergewächs das satte Grün der Platanen nicht ersetzen.
  • Auch in der Gegenrichtung ist die Sichtachse beschädigt. Denn jetzt verhindern fünf Fahnenmasten vor dem Haus „Alte Marktapotheke“ mit jeweiligem Behang, dass die Augen der Innenstadtbesucher aus der Marienstraße auf das historische Rathaus blicken. 

Schade. Niemand der Verantwortlichen hat die neue Gestaltung im Kontext der vorhandenen Sichtachsen gesehen. Das aber ist etwas, was jedenfalls von einem Stadtbaurat und anderen Stadtplanern erwartet werden kann.  

Übrigens soll der Platanen-Kahlschlag weitergehen: Jetzt sollen auch die Platanen auf dem „Andreasplatz“ zwischen dem italienischen Eiscafé und dem Kochlöffel-Imbiss gefällt werden, weil sie zu hoch gewachsen seien. Auf die Idee, sie fachgerecht zu beschneiden und das grüne Blätterdach über dem Platz dauerhaft zu erhalten, ist man im Rathaus noch nicht gekommen. Wie gesagt, es muss fachgerecht beschnitten werden, damit nicht weitere Zahnstocher-Platanen entstehen wie im Februar in der Elisabethstraße vor dem parlamentarischen Bereich des Rathauses.  

 

Lücke

5. März 2008

Der hier bereits mehrfach erwähnte ehemalige Stadtbaurat Nikolaus Neumann sprach immer von einer städtebaulichen  Zahnlücke und meinte den Bereich um den Gedenkort jüdische Schule am Konrad-Adenauer-Ring, wo städtebaulich eine Lücke in der Straßenrandbebauung vorhanden ist, die stadthistorisch aber auch da hingehört und sein muss.

Jetzt gibt es in der Burgstraße im Lingener Zentrum ganz aktuell auch eine Magnolien-Lücke.  
 
Sie erinnern sich an die Kahlschlag-Aktion der Aktivisten im Rathaus: Platanen weg, Magnolien hin. Sie erinnern sich an die krampfhaften Begründungen für die sinnlose Baumfällaktion und an die lobhudelnden Erklärungen dazu aus dem Rathaus. War nicht auch die Rede von dem vielen Platanen-Schmutz, den die Passanten in die Geschäfte tragen und der Beschattung der Geschäftsschaufenster, die störe? 
 
Heute sehen wir wiederum, welch ein übereiltes und undurchdachtes Konzept hier durchgesetzt wird. Zunächst musste abgespeckt werden, weil das Geld nicht reichte. Der Brunnen wurde gestrichen. Von der durch den Kahlschlag freigelegten, störenden Sicht auf das unschöne 60er-Jahre-Eckgebäude Marienstraße/Lookenstraße hatte ich schon berichtet. Die Bauarbeiten selbst, die wir ja alle mit unseren Steuergeldern zahlen,  zeichneten sich dadurch aus, dass wochenlang in kurzen Abständen immer wieder Löcher für neue Leitungen gegraben und wieder zugeschüttet wurden, bevor dann wieder aufgegraben wurde usw.; nach Koordination sah dies für die Anlieger nicht aus.
 
Hinzu kommt jetzt aktuell die Magnolien-Lücke. Zwei schon gepflanzte Magnolien sind wieder ausgegraben worden. Sie standen bereits vor dem Modegeschäft Löning in Reih und Glied mit fünf weiteren Exemplaren der Gattung Magnolia. Aber nach wenigen Stunden wurden sie flugs wieder entfernt. Denn sie waren so nah vor dem Löning’schen Gebäude platziert, dass dessen Sonnen-und Regenschutz-Markise nicht mehr ausgefahren werden konnte. Und die ist offenbar allemal wichtiger als ein Gestaltungskonzept…
 
Ärgerlich, ärgerlich – diese neue entpflanzte Magnolien-Lücke. Und spontan stellt man einmal mehr die Frage nach der Qualität der Entscheidung, der Ausführungsplanung und der örtlichen Bauleitung; denn die eingesetzten Arbeiter sollen auf das Problem frühzeitig hingewiesen haben, wurden aber mit den Worten bedacht, den nahen Pflanzstandort sehe das Planungskonzept ausdrücklich vor.
 
Richtig gespannt bin ich jetzt auf die Ausrede die Bauverwaltung unter Stadtbaurat Georg Lisiecki für den Fauxpas. Ich nehme dazu  noch Wetten an, ob es
1. die ausführenden Werktätigen,
2. die heftige öffentliche Kritik an der Platanen-Fällaktion,
3. die übereilte und falsche Standortentscheidung Lönings für
    a) das Haus an dieser Stelle im Jahr 1949 oder 
    b) seine Sonnen- und Regenschutzmarkise vor 25 Jahren
oder -deutlich nahe liegender- 
4. das Schaltjahr und die Kontinentaldrift waren, die die Magnolien-Lücke entstehen ließen. 
 
Weitere Vorschläge werden entgegen genommen! 
  

Gemein

29. Januar 2008

Hanns Joachim Friedrichs, der vor zwölf Jahren verstorbene ARD-Journalist und Tagesthemen-Moderator, hat einmal gesagt: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache.“  

Heute erkennen wir wieder einmal, dass es in unserer Stadt andere gibt.  Unsere Tageszeitung berichtet über die gestrige Baumfällaktion. Allerdings wird kräftig geschummelt: So fielen die Bäume nicht um 9 Uhr sondern im morgendlichen Dunkel um 6.30 Uhr, und nicht sechs Platanen in der Burgstraße, sondern 10 dieser schönen großen Bäume wurden gefällt – vier vor dem Gebäude der früheren Kreissparkasse. Und noch einmal in eigener Sache: Ich habe der Fällaktion nicht zugestimmt, weil ich mit meinem Grundmandat im Ausschuss kein Stimmrecht habe. Ganz Lingen diskutiert heute Kopf schüttelnd über den Kahlschlag. Die Lingener Tagespost aber schreibt:

Anmerk. d. Red.: Hiermit beenden wir die öffentliche Diskussion um das Fällen der Bäume in der Burgstraße. 


Ich nehme mal an, Heiner Pott oder sonst jemand hat sich direkt bei LT-Chef Thomas Pertz, der in der heutigen Berichterstattung den bisher tätigen Redakteur Müller ersetzt, oder bei der Osnabrücker LT-Zentrale beschwert, weil ihm die Kritik zu viel wurde. Und dann wird eben par ordre de Mufti „die öffentliche Diskussion“ beendet. Die aber geht natürlich in Wirklichkeit weiter. Nur die LT berichtet nicht mehr über sie. Merke: Das ist ein Unterschied!  

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache.“   

ps Ach ja: Leserzuschriften kann man auch hierhin schicken… 

weg!

28. Januar 2008

Hier gibt es online einen Eindruck von der Lingener Alles-wird-schön-aber-erst-mal-Baum-ab-Aktion am heutigen Montag. Also Vorher – Wie’sgeht – Nachher.vorher - nachher