Säulen

13. Oktober 2010

Über die Gestaltung des Kreisverkehrs Lindenstraße/Kurt-Schumacher-Brücke habe ich hier schon ein paar Mal einige Bemerkungen  geschrieben. Ich halte ihn für reichlich vermurkst. Ein Tiefbauarchitekt, der mal in Kunst machen wollte, aber nicht konnte. Gut gemeint ist immer noch nicht gut gemacht. Vor allem nämlich sind die Wasserröhren nicht gebrauchstauglich.

Denn gleich alle drei Säulen oder Röhren des Kreisverkehrs sind in der vorletzten Nacht einmal mehr  zerstört worden. Das vierte Mal inzwischen. Offenbar geht dies binnen weniger Minuten. Der angerichtete Schaden beträgt inzwischen mehr als 25.000 Euro. Es zahlt der Steuerzahler. Ich halte längst die Zeit für gekommen, um über eine andere, vandalensichere Säulenlösung nachzudenken. Die diskutierte Alternative “Kameraüberwachung” ist rechtlich zweifelhaft; tatsächlich bringt sie nichts in Zeiten, in denen es tatsächlich zulässig ist, seinen Kopf mittels eines Motorradhelms, einer Skimaske oder eines Schals zu verhüllen. Also: Kein Wasser in die Säulen. Baut sie massiv und beleuchtet sie. Oder fällt jemandem etwas Besseres ein?

Bevor übrigens jetzt wieder ein überkritischer Zeitgenosse über die Bahnunterführung am Theo-Lingen-Platz einen empörten  “Istdochauchsodoof”-Kommentar postet: Nein, die Unterführung ist gut gestaltet. Aber auch sie ist leider wenig gebrauchstauglich und vandalenresistent. Doch bietet es sich hier an, den Dauerbewacher auch für die abend- bzw. nächtliche Betreuung des Mittelbahnsteigs einzusetzen und zur Reinigung von Bahnsteig und Umfeld.  Oder fällt jedenfalls hier jemandem  etwas Besseres ein?

 

(Foto: © dendroaspis2008, cc flickr)

37 Antworten to “Säulen”

  1. martin said

    warum nicht als ersten versuch einfach eine webcam auf dieses wahrzeichen* richten? höchstwahrscheinlich ist dort sogar mehr action als am linus, fh-baustelle und marktplatz zusammen.

    außerdem könnte man den zeitraum der tat mal weiter eingrenzen anstatt nur “zwischen 23 und 3 uhr”(!).

    *für vandalismus

    • ulrike said

      Ich bin mir gar nicht sicher,ob der Vorschlag,der Wachmann solle auch noch den Mittelbahnsteig säubern, von Herrn Koop ernst gemeint ist.Es ist davon auszugehen,daß ein Wachmann laut Arbeitsvertrag wacht,aber weder auf den Mittelbahnsteig aufpasst,noch diesen säubert und sicher auch nicht für die ständigen Verunreinigungen durch die jugendlichen Säuferhorden im bahneigenen Aufzug zuständig ist.War also nur ein joke?

      • Chris V. said

        Also in Ibbenbüren ist das auch so, da gibt es eine Person, die ist dafür zuständig, dass:

        a)die Ordnung auf dem Bahnhofsgelände gewahrt bleibt
        b)die Fahrradstation verwaltet wird, wo er gleichzeitig auch noch als Mechaniker seinen Dienst tut, da er gelernter Zweiradmechaniker ist
        c)das Bahnhofsgelände mit reinigt
        d)wenn das noch nicht reicht, muss er auch ab und zu zum Bauhof, da er nen Klasse CE Führerschein hat um da diverse Fahrzeuge zu bewegen.

        Ich finde sowas ist schon recht grenzwertig. Das man die Fahrradstation macht und dort Mechaniker ist und zwischendurch mal nach dem Rechten sieht ist ja ok, aber der Rest finde ich ist schon ein wenig arg übertrieben.

        Wobei so ne überwachte Fahrradstation wäre auch was für uns hier in Lingen. Mir ist in diesem Fehlbau auch schon ein Fahrrad entwendet worden. Geht dieser Murks auch auf Herrn L.s Konto?

  2. Hans said

    Oh man! Wie wäre es, wenn man die Säulen abbaut und stattdessen -ob’s möglich ist, weiß ich nicht- 5m rote Lichtkegel/Skybeamer einsetzt. Oder beleuchtete Wasserkegel sprudeln lassen? Oder dort den Machurius platzieren?

    Oder man schreibt das Projekt einfach neu aus? Geht das eigentlich auch auf L. Kappe?

    Die LT schreibt, es sei “bereits das vierte Mal, dass die Säulen seit ihrer offiziellen Einweihung im November 2008 mutwillig beschädigt wurden.”

    Aber… da wird vergessen, dass wir schon “normale” Schäden hatten und undichte Säulen! Ein Fiasko!

  3. kib said

    Die Säulen massiver zu bauen, wird das Problem des Vandalismus vermutlich nicht lösen, denn offensichtlich geht hier jemand mit großem Ehrgeiz an`s Werk.
    Einen anderen robusteren Werkstoff für die Säulen zu wählen, verpfuscht wahrscheinlich das „Gesamtarrangement“, sollte aber geprüft werden.
    Es widerstrebt mir zwar, aber ich denke, man sollte einsehen, dass der Standort der Wassersäulen falsch gewählt ist. Frei nach Brecht: Wer A sagt, der muss nicht B sagen, wenn er einsieht, dass A falsch war.
    Ich würde daher einen Schritt weitergehen und prüfen, ob es baulich möglich und wirtschaftlich tragbar ist, die Anlage abzubauen und an einem besser geeigneten Standort wieder zu errichten.
    Vielleicht lassen sich die Säulen auf dem Gelände der FH sinnvoll und sicher integrieren?
    Ein weiterer zu prüfende Alternative wäre, die Stadt verkauft / versteigert die Anlage (evtl. an ein Lingener Unternehmer, der sich die Säulen repräsentativ auf sein Firmengelände platziert?).
    PS: Eine Videoüberwachung „blubbernder“ Wassersäulen halte ich für völlig überzogen (obschon ich mir sehr wünsche, dass der / die Täter gefasst werden)

  4. Thomas said

    Herr Koop, die Gestaltung der Unterführung ist mindestens genauso ein Murks wie die 3 Puffsäulen bei BVL. Auch wenn die Unterführung, insofern gebe ich Ihnen recht, im Dunkeln schöner anzusehen ist.

    Es ist doch eine Schade, dass es offensichtlich Mitbürger gibt, die Spaß daran haben Sachen zu zerstören; die Wochenends zu Hause “vorglühen” und sich dann hemmungslos weiter in der Stadt besaufen. Wir müssen endlich das Alkoholproblem offen beim Namen nennen. Insofern finde ich Ihre Werbung für junge agile Wirte in der Stadt mehr als zweifelhaft, denn dort lebt man erst richtig gut davon, wenn nach dem Après-Ski heftig geQotzt wird.

    • Dieter Herrmann said

      Sofern keine Ironie oder Sarkassmus versteckt sind, vollkommen sekundiert.

      Man sollte den Betomsockel der Säulen stehen lassen und einfach Betonblumenkübel mit Unkraut draufstellen, fertig! Und bei der Unterführung sollte man es ähnlich anstellen, so eine dröge Betonfasse ödet dann jeden nur noch an, geht aber nicht so schnell zu Bruch.

  5. Job said

    Mein Vorschlag:
    Stahlwerk Lingen (Benteler) produziert runde Eisenknüppel ((Stangen). 12 Meter lang 12 Tonnen schwer und im gleichen Durchmesser wie die Säulen im Kreisverkehr.
    Anbohren ist nicht. Flexen geht auch nicht.

    • ulrike said

      Und was machen wir im Advent? Da wirken die Dinger als zumindest drei rote Kerzen stimmungsvoll und werden von Besuchern von außerhalb sehr goutiert.( Auch das soll ein Scherz sein,als Hinweis für Leser,die das sonst nicht erkennen)

    • Frank O. said

      Bei den Schrottpreisen sind die schneller abgebaut als sie gucken können.

  6. Jutta said

    KEIN WIEDERAUFBAU!!!
    Die 3 Stümpfe als Mahnung stehenlassen, mit je einer Sockelinschrift zum ewigen Gedenken an einen Herrn L.aus O. -einer zweiten für die gescheiterte Bürgernähe eines Herrn H.P. aus Lingen , einer dritten für einen tumben Rat.

  7. Wahlversemmler said

    Der Kreisel ist nun mal so wie er ist. Der Fehler wurde wieder einmal in der Planung gemacht. Jetzt klein beizugeben wäre ein Armutszeugnis. Dann könnten wir ebenso die Verglasung der Halle I austauschen. Das Vandalismuspotential ist dort um ein Vielfaches höher. Eine einfache WebCam würde die Situation sicher entschärfen. Vielleicht sollte auch die Polizei gefragt werden. Es kann ja wohl nicht sein, dass es keine Alarmmeldung gibt, wenn da an den Säulen gewerkelt wird.

    • Dieter Herrmann said

      Videoüberwachung bringt rein gar nichts, es sei denn sie wollen gerne wissen wie es vorher im Ganzen ausgeehen hat, wie schon erwähnt, Skimaske etc und schon ist die Videoüberwachung für die Tonne.

  8. Christian said

    Um mal den Vorschlag Job’s weiter aufzugreifen: Metallerne Säulen in gleicher Form wären doch wirklich eine gute Alternative!? Diese dann von Außen mit roten Bodenstrahlern beleuchten oder alternativ auch von Innen. Lochmetall lassen die Strahlen dann nach Außen gleiten respektive die beleuchteten Innenwände erscheinen. Wie die Kugeln am Osnabrücker Bahnhof etwa.

    Zum Anderen kann Lingen auf viel bekanntere Stadtgrößen als seine einstigen Tore zurückgreifen – die Kivelinge nämlich. Es heißt ja nicht umsonst “Lingen – Stadt der Kivelinge”. Warum also nicht lebensgroße, metallerne Statuen in den Kreisel setzen und nachts beleuchten? Drei Stück an der Zahl.

    Und wo wir schon beim Thema sind: Die Schriftzüge der Partnerstädte – viel zu groß! Und überhaupt, wo war/ist die Verbindung Stadttore und Partnerstädte? Ab damit oder eine passendere Bindung bitte! Guten Abend!

  9. Nana said

    Christian und Job kommen meinen Vorstellungen schon ziemlich nah. Ich kann mir auch 3 polierte Edelstahlröhren vorstellen, die dann entsprechend (Bodenstrahler?) illuminiert werden.

  10. kib said

    Die Vorschläge der Herren Christian und Job gefallen mir mittlerweile richtig gut. Das ist eine finanziell gangbare und „robuste“ Alternative, die man allerdings vorher als digitale Animation darstellen sollte. Von einer filigraneren Variante sollte die Stadt künftig Abstand nehmen: 25.000 € Instandhaltungskosten sind mehr als ärgerlich und fehlen an anderer Stelle…. künftig noch sogar stärker.
    Fairer Weise muss man erwähnen, dass von den Planern im Vorfeld nicht erwarten werden kann, dass Sie in vandalistische Kategorien denkt … äußerst schade, dass dies künftig –zumindest teilweise- erfolgen muss. Geschmackvoll gelungen empfand ich die Gestaltung des Kreisverkehrs an der Lindenstrasse nie (wobei man sich über Geschmack streiten kann). Sehr dekadent waren allerdings die Ausgaben hierfür. Vielleicht hat die Stadt damals in finanziell anderen Sphäre geschwelgt; ich erinnere mich an ein Toilettenhäuschen, das einst in (leider viel zu) zentraler Lage unsere ältere Mitbürger eher an einen Lüftschutzbunker erinnerte und bereits damals deutlich teurer war, als der Kreisel an der Lindenstrasse.

  11. Sofonisba Anguissola said

    Herr Krone ist mit dem Wunsch angetreten, bürgernaher zu sein.
    Ich liesse uns Bürger kostenbezogen zur Gestaltung des Kreisels befragen.

    A) Ueberwachungskamera-Kostenpunkt?
    B) Abriss und Gartengestaltung-Kostenpunkt?
    C) Wie gehabt wiederaufrichten-Kostenpunkt?
    D) Freiwilligenzentrum stellt Wache-Kostenpunkt?
    E) Praktikantenstelle zur Wache-Kostenpunkt?
    F) Verursacherprinzip anwenden-Kostenpunkt?

    Dass die jetzige Gestaltung nichtssagend , unbedeutend und teuer ausfiel, macht immer noch wütend.(Ein Denkmal den 3 Stadttoren, das hätte noch was, statt symbolisch 3 Stadttore)
    Dem Saboteur ist eben auch aufgefallen:die Kreisel in Darme und Altenlingen sind schlicht gelungen.
    Wir haben eine Kunstschule in Lingen, die Kinder und Künstler werden Netteres am Lindenstrassen- Kreisel gestalten können, ohne Frage.
    Gegen Hässlichkeit, jawoll.

  12. Rosemarie said

    Mit schlechtem Gewissen ertappte ich mich wegen meiner rechtsstaatlich inkorrekten, klammheimlichen Freude über die Meldung einer erneuten Beschädigung der 3 Säulen am Kreisverkehr Lindenstrasse. Geschah die Zerstörung aus Freude am Kaputtmachen oder aus Verzweifelung und Notwehr. Ich muss mich täglich mehrmals über die hässlichste Möblierung eines Lingener Kreisverkehrs ärgern. Bitte liebe Bauverwaltung, spar die Reparaturkosten , behalte die Plastikrohre auf dem Bauhof, schütte viel Kies auf den anstössigen Beton, plaziere meinetwegen einige urige Findlinge und lass darauf grünen, was anfliegt.

    • ulrike said

      Und sie bewegt sich doch!!! Nämlich die Lingener CDU.Habt Ihr denn heute nicht in der Zeitung gelesen,daß die Säulen aus Kostengründen nicht mehr repariert werden sollen?

  13. Christian said

    Apropos Wasserspiele! Der Springbrunnen am Lookentor, Eingang Lookenstraße, wird doch nicht etwa schon vollendet sein wie er sich augenblicklich präsentiert oder? Wochen, ja Monate vergehen…

    Was ich auch mal wieder mehr als amüsant finde: Laut Homepage der Stadt Lingen war vorgesehen, “die Gesamtmaßnahme Ende Juli abzuschließen”, in dem Fall die Sanierung der Lookenstraße.

    Dumm nur, dass wir bereits Mitte Oktober schreiben, die Bänke, Mülleimer und Fahrradbügel (letztere übrigens zum Teil krumm und schief) erst vor einigen Tagen aufgestellt worden sind uuund – jetzt kommt’s – wenn der Brunnen endlich fertiggestellt sein wird, läuft selbiger mit großer Wahrscheinlichkeit einen popeligen Tag und dann wird er aufgrund “des nahenden Frostes” bis zum März oder April nächsten Jahres trocken gelegt! Wetten!? Super Zeitmanagement. Mal wieder.

    • Dieter Herrmann said

      Sowieso sind Springbrunnen ziemliche Energie- und Geldverschwendung, wo doch alle so am Sparen sind …

      • ulrike said

        Diese Springbrunnenmanie in Lingen ist nur zum Lachen.Beispiel:die Wasserfontänen, die aus dem Pflaster direkt vor dem Fabeltierbrunnen sprudeln,mal mehr,mal weniger verstopft.Auch ich halte wie D. H. diese Energie-und Wasserverschwendung für ökologisch bedenklich.

        • schmut said

          -welch viele brunnen meinen sie denn noch?
          -das die fontänen evtl. verstopft sind, liegt wohl leider darin, dass sie in den boden eingelassen sind. allerdings sind sie dafür anziehungspunkt für familien und kinder, die der stimmung auf dem marktplatz unheimlich gut tun.
          von ästhetik zu sprechen ginge wohl zu weit ;) aber doch gefällt, mir zum beispiel, die optik.
          wenn man alles in der stadt auf seinen meßbaren nutzen beschränken würde, sollte man sämtliche “verschönergungsmaßnahmen” verzichten.

          bedenlich, bedenklich O_o

          • ulrike said

            Und noch ein Verschönerungsbrunnen:An der Mauer von der Unterführung zur B. Rosemeyerstrasse quillt von Zeit zu Zeit ein Brünnlein,das aber nur an den streckenweise nassen Steinen erkannt werden kann.Dafür nachts aber illuminiert.Hat wohl mancher noch nicht bemerkt!

          • Doch, doch. Das ist Hajo Wiedorns Thema. Er fragt regelmäßig nach dem nicht plätschernden Brunnen und bekommt immer nichtssagende Oldenburger Antworten.

          • schmut said

            …die reinste Manie

  14. kib said

    Die nichts sagenden Äußerungen des städtischen Baumeisters habe ich erlebt:
    Anlässlich der Bürgerinformationsveranstaltung zum Emsauenpark (Anfang 2009) im Kulturforum Sankt Michael demonstrierte Herr Lisiecki eindrucksvoll seine gewöhnungsbedürftige Selbstwahrnehmung:
    Er unterhält sich schlichtweg nicht (und erst recht nicht mit Nichtfachleuten), basta!
    Die Kategorisierung, wer Fachmann/Nichtfachmann ist, nimmt er dabei gleich selber vor, und das so ganz, ohne Sachargumente zu berücksichtigen. Gegenargumente werden konsequent ignoriert und kritische Nachfragen abgebügelt.
    Auf die Frage eines Anwesenden, warum die Bebauung ausschließlich Flachdächer vorsieht, bei denen nach einigen Jahren Dichtigkeitsprobleme auftreten können, entgegneter er: „Ich bin nicht hier, um mit ihnen die bauphysikalischen Besonderheiten von Flachdächern zu diskutieren.“
    Einer Mutter, die hier nachfasste und auf das Problem des fehlenden Stauraumes (der insbesondere von jungen Familien benötigt würde) hinwies, wurde erklärt, dass Gesamtkonzept „Emsaue“ würde durch Spitzdächer gestört. Er empfahl, sollte sie dennoch gesteigerten Wert auf Stauraum legen, müsse sie woanders bauen. In Lingen gäbe es bisher ausschließlich Neubaugebiete, die eine Spitzdachbebauung vorsähen und das Quartier Emsaue gehöre nun mal nicht dazu.
    Ich vermute, sein Ratschlag (Kernaussage: „bauen sie halt woanders“) war das Maximum an „Nettigkeit“, mit dem er aufwarten kann.
    Als schwach empfand ich, dass sein damaliger Vorgesetzter, Herrn Lisiecki einfach gewähren ließ. Hier wäre zumindest ein Versuch der Vermittlung zwischen den Gesprächspartnern angezeigt gewesen. Wobei – ein Gespräch im eigentlichen Sinne war das nicht. Ich hab den Eindruck gewonnen, das kann Herr L. nicht. Zumindest war er an dem Tag sehr entschlossen, keine Diskussion zuzulassen, was ihm wiederum gelang ;).
    Für mich bildete die Frage nach dem Quadratmeterpreis für die Grundstücke den „krönenden“ Abschluss. Hier erfuhr ich –diesmal von Herrn Pott- dass die Verwaltung in der derzeitigen Planungsphase diesen noch nicht nennen könne. Die Stadt wolle lediglich (!) die, für das Projekt entstandenen Kosten wieder reinholen, ansonsten aber nichts verdienen.
    … ich musste dann vorzeitig gehen, weil ich Gefahr lief, ernsthaft schlechte Laune zu bekommen.

    Meiner Naivität sei geschuldet, dass ich mir von dieser (auch von Radio ffn beworbenen) „Informationsveranstaltung (!) für interessierte Lingener Bürger“ tatsächlich Auskünfte erhoffte. Zitronenfalter falten keine Zitronen….
    Mitgenommen habe ich, bei dieser ersten Begegnung (der möglichst keine weiteren folgen mögen), dass das Verhalten von Herrn Lisiecki hinsichtlich seiner Arroganz und Ignoranz sehr ausgewogen ist. Andere Eigenschaften habe ich an diesem Abend an ihm nicht bemerken können. Eine weitere für mich gewonnene Erkenntnis war, dass Herr Lisiecki vehement Wert darauf legt, dass die Aussprache seines Zunamens nicht seiner Schreibweise gleicht….. Seinen Vornamen spricht man, glaube ich, so aus, wie wir das im Emsland kennen

    Wünschen wir Herrn Wiedorn, dass ihm seine Hartnäckigkeit erhalten bleibt: Steter Tropfen hüllt den Stein!

  15. Marion said

    Zum Thema “Säulen” möchte ich den Vorschlag machen, die fehlenden Säulen durch den einstmals von den Kivelingen geschenkten “Machurius-Brunnen” zu ersetzen (siehe Kommentar Hans). Zurzeit steht dieser am Parkhügel an einer unschönen Stelle und könnte so zu neuen Ehren gelangen. Die Lindenstraße führt Richtung Ems und damit würde auch die Geschichte von Machurius aufgegriffen werden, da dieser einen Eimer von der Ems nach Lingen bringen musste um in der Stadt bleiben zu können. So wäre ein Zusammenhang dargestellt. Der Brunnen müsste auch kein Wasser führen (kosten- und energiesparend), da lt. Sage Machurius es bislang nicht schaffte, den Brunnen zu füllen. Dieses wäre vielleicht eine umsetzbare Idee.

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