Lost and found

13. August 2009

saeule130809

Ich war es nicht, Eva!

Nach Evas Aufforderung, auch einmal etwas Schönes zu schreiben, liegt mir sehr daran, dies unmiss- verständlich klar zu stellen. Also noch einmal: Ich war es nicht.

Aber die Fakten sind klar und eindeutig: Die chinesische Säule auf dem Kreisverkehr Lindenstraße/ Kurt-Schumacher-Brücke ist seit Beginn dieser Woche abgebaut (Foto). Chinesisch deshalb, weil sie mit Wasser aus dem gelben Fluss gefüllt war. Gelbes Wasser eben. Da waren’s nur noch zwei. Der blau verhüllte Stummel der dritten Säule wirkt auf mich reichlich verloren.

Mich interessiert nach diesem neuerlichen Teil-Abbau der Säulen, wer das eigentlich alles bezahlt. Wer kann mir darauf eine zutreffende Antwort geben?

Aufstand

13. August 2009

imagesZu den Phänomenen unserer Region zählt, dass es keinerlei Kontrolle politischer Entwicklungen und Entscheidungen durch -kritische- Medien gibt. Der NDR beispielsweise scheint sich nur mit Vorgängen zu befassen, die  innerhalb einer Stunde mit dem Wagen von den Hamburger Redakteuren des Senders erreicht werden können. Für “Printmedien” ist unsere Gegend traditionell ebenfalls uninteressant. Um so bemerkenswerter ist es, wenn dann doch einmal eine Reportage in einer der führenden deutschen Zeitungen erscheint. Wie jetzt in der Internet-Ausgabe der Wochenzeitschrift “DIE ZEIT” zum Kohlekraftwerk Dörpen.   “AUFSTAND GEGEN EIN KOHLEKRAFTWERK” informiert über die Kreisgrenzen hinaus über den Kampf der Bürgerinitiative gegen und den Einsatz der politischen Regionalliga für das Kohlkraftwerk Dörpen, und das geht so:

“Die kleine Gemeinde Dörpen, gerade einmal 4200 Einwohner, gibt sich beschaulich: Der Touristikverein wirbt mit Radtouren entlang der Ems, Ausflügen zur Meyer-Werft nach Papenburg und Tretboot-Fahren auf dem Heeder See.
Doch die Idylle täuscht: Seit mehr als einem Jahr rasseln Gegner und Befürworter eines geplanten Steinkohlekraftwerks in Dörpen aneinander. Es wird mit harten Bandagen gekämpft, fast täglich liefern sie sich in der Lokalpresse ihre Scharmützel. Ende Juli goss Aloys Wobben, Chef von Enercon, einem der weltweit führenden Windrad-Hersteller aus Aurich in Ostfriesland, erneut Öl ins Feuer. Er werde in der Region nur dann investieren, wenn Dörpen kein Kohlekraftwerk baue.
Die Ankündigung Wobbens wirft ein Schlaglicht auf die Debatte über den zukünftigen Strommix in Deutschland. Was in Dörpen diskutiert wird, sind Grundsatzfragen, mit denen sich Deutschland in den nächsten Jahren ausführlich beschäftigen wird: Welcher Energieträger garantiert die meisten Arbeitsplätze? Welcher trägt am stärksten zum Klimaschutz bei?
Aloys Wobben ließ die Bombe, sein Junktim, am Rande einer Podiumsdiskussion platzen: Falls das Kraftwerk in Dörpen realisiert werde, verzichte er auf sein Rotorblattwerk in Haren, das etwa 20 Kilometer von Dörpen entfernt liegt. Bis zu 1000 Arbeitsplätze…

Weiter auf der Seite der ZEIT….

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